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Vier junge Azubis sind durch eine Ausbildungsversicherung abgesichert.
Sparen für Kinder

Ausbildungsversicherung: Für die berufliche Zukunft Ihres Kindes vorsorgen

Inhalt:

Viele Eltern und Großeltern machen sich Gedanken darüber, wie sie die Zukunft ihres Kindes oder Enkelkindes am besten absichern können. Ausbildung, Studium oder vielleicht sogar ein Auslandsaufenthalt – all das kostet Geld. Eine Ausbildungsversicherung kann dabei helfen, frühzeitig Kapital aufzubauen und finanzielle Spielräume für später zu schaffen: Beiträge werden über Jahre angespart und zu einem festen Zeitpunkt ausgezahlt. Doch lohnt sich eine Ausbildungsversicherung wirklich? Welche Vor- und Nachteile gibt es und wann ist sie sinnvoll?

Auf einen Blick

Das Wichtigste zum Thema Ausbildungsversicherung

  • Ausbildungsversicherung: Was ist das eigentlich?

    Mit einer Ausbildungsversicherung können Eltern oder Großeltern frühzeitig Geld für die Zukunft eines Kindes zurücklegen, etwa für Ausbildung oder Studium. Gleichzeitig ist die Auszahlung dank eines integrierten Todesfallschutzes abgesichert.

  • Planbare Auszahlung und Absicherung kombiniert

    Zum vereinbarten Zeitpunkt erfolgt die Auszahlung der Ausbildungsversicherung als Einmalbetrag oder monatliche Rente. Im Todesfall des Versicherungsnehmers übernimmt der Versicherer die weiteren Beiträge, sodass das vereinbarte Sparziel trotzdem erreicht wird und die Auszahlung wie geplant erfolgt.

  • Alternativen prüfen lohnt sich

    Neben der Ausbildungsversicherung gibt es andere Möglichkeiten, Kapital für die Zukunft eines Kindes aufzubauen. ETF- oder Banksparpläne sind oft flexibler, da Beiträge angepasst, pausiert oder erhöht werden können. Produkte wie die R+V-Starter-BU setzen dagegen auf flexible Absicherung statt Kapitalaufbau.

Ausbildungsversicherung: Was ist das?

Eine Ausbildungsversicherung ist eine Form der kapitalbildenden Lebensversicherung. Sie kombiniert einen Sparanteil zum Kapitalaufbau mit einem integrierten Todesfallschutz. Dieser sichert die Familie finanziell ab, falls der Versicherungsnehmer während der Laufzeit verstirbt. 

Im Kern funktioniert sie wie eine Kapitallebensversicherung: Über viele Jahre werden monatlich Beiträge eingezahlt, die sich zu einem festen Kapitalbetrag, der sogenannten Versicherungssumme, entwickeln. Diese Versicherungssumme wird dann zu einem vereinbarten Zeitpunkt ausgezahlt, meist zum Start einer Ausbildung oder eines Studiums. Einige Verträge bieten auch mehr Flexibilität: Das angesparte Kapital kann dann auf Wunsch auch früher ausgezahlt werden, etwa für größere Anschaffungen. Oder es kann in eine Altersvorsorge umgewandelt werden, wenn das Geld nicht für eine Ausbildung benötigt wird. 

In vielen Fällen ist bei der Ausbildungsversicherung zusätzlich eine Risikolebensversicherung integriert. Tritt während der Laufzeit der Tod des Versicherungsnehmers ein, übernimmt der Versicherer die weiteren Beiträge bis zur Auszahlung der Ausbildungsversicherung. So bleibt Ihr Kind oder Enkelkind trotzdem finanziell abgesichert.

Für wen ist eine Ausbildungsversicherung geeignet?

Eine Ausbildungsversicherung eignet sich für alle, die frühzeitig Geld für die Zukunft eines Kindes anlegen und gleichzeitig eine Absicherung schaffen möchten. Besonders Eltern, Großeltern, Paten oder andere Verwandte nutzen sie, um die zukünftige Ausbildung oder das Studium finanziell zu unterstützen, ganz gleich, ob das Kind später Arzt, Handwerker oder Ingenieur werden möchte.

Für wen sich eine Ausbildungsversicherung eignet:

  • Eltern:

    Sie können für ihre Kinder vorsorgen und mit festen Beiträgen ein Startkapital für Ausbildung oder Studium aufbauen. 

  • Großeltern:

    Als sogenannte „Enkelpolice“ bietet sie die Möglichkeit, den Enkeln einen finanziell sicheren Start ins Berufsleben zu ermöglichen.

  • Paten und Verwandte:

    Auch Tanten, Onkel oder Paten können einen Vertrag abschließen und damit gezielt zur Zukunft des Kindes beitragen.

Wann ist der beste Zeitpunkt für eine Ausbildungsversicherung?

Der beste Zeitpunkt, um eine Ausbildungsversicherung abzuschließen, ist so früh wie möglich, idealerweise direkt zur Geburt des Kindes. Denn je früher der Vertrag beginnt, desto länger kann das Kapital wachsen und desto höher fällt am Ende die Auszahlung aus. Eine Laufzeit von 20 bis 25 Jahren gilt als realistisch. So bleibt genug Zeit, um mit bereits geringen monatlichen Beiträgen ein finanzielles Polster aufzubauen. Besonders für Eltern und Großeltern, die langfristig planen, kann der frühe Abschluss klare Vorteile bieten.

Wann sich der Abschluss einer Ausbildungsversicherung besonders lohnt:

  • Zur Geburt:

    Der optimale Zeitpunkt, denn durch den langen Anlagehorizont kann sich über die Jahre eine ansehnliche Versicherungssumme ansammeln. 

  • In den ersten Lebensjahren:

    Auch in den ersten Jahren ist der Abschluss noch sinnvoll, um von einem möglichst langen Zeitraum zu profitieren.

Hinweis: 

Ein später Abschluss kann die Planung erschweren, da die Laufzeit verkürzt ist. Das kann dazu führen, dass die Auszahlungssumme niedriger ausfällt und/oder der Auszahlungszeitpunkt nicht mehr optimal mit Ausbildung oder Studium zusammenpasst. 

Exkurs BAföG

Staatliche Unterstützung für Ausbildung und Studium

Das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) ist eine staatliche finanzielle Hilfe für Schülerinnen und Schüler, Azubis und Studierende, deren Eltern die Kosten für Ausbildung oder Studium finanziell nicht vollständig tragen können. Die Förderung besteht in der Regel zur Hälfte aus einem Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss, und zur Hälfte aus einem zinsfreien Darlehen.

Wie viel BAföG gezahlt wird, hängt vom Einkommen der Eltern, der Art der Ausbildung und der Wohnsituation ab. Wer eine Ausbildungsversicherung abgeschlossen hat, muss das darin enthaltene Vermögen allerdings bei der Berechnung angeben. Dadurch kann sich der Förderbetrag verringern. 

BAföG ist also eine ergänzende, aber keine alternative Lösung zur Ausbildungsversicherung. Beide können jedoch sinnvoll kombiniert werden, um langfristig mehr finanzielle Sicherheit zu schaffen.    

Leistungen und Auszahlungsoptionen einer Ausbildungsversicherung

In der Regel bietet eine Ausbildungsversicherung zwei Formen der Auszahlung: eine einmalige Kapitalauszahlung oder eine monatliche Auszahlungsrente. Beide Varianten sind nicht zweckgebunden. Das Geld kann also frei verwendet werden, etwa für Studiengebühren, Lebenshaltungskosten, ein Auslandssemester oder den Führerschein. Die meisten Verträge beinhalten den Kapitalaufbau und den Todesfallschutz, lassen aber genug Flexibilität für die individuellen Bedarfe von Familien.

Auszahlungsoptionen
  • Einmalige Kapitalauszahlung: Das angesparte Kapital wird als komplette Versicherungssumme ausgezahlt. Diese Option eignet sich gut, wenn größere Anschaffungen oder einmalige Kosten anstehen, zum Beispiel für ein Auslandssemester, ein erstes Auto oder den Umzug in eine neue Stadt. 
  • Monatliche Auszahlungsrente: Statt einer Einmalzahlung kann die Versicherung auch über einen festgelegten Zeitraum in monatlichen Raten ausgezahlt werden. So lässt sich das Geld gleichmäßiger für Ausbildung oder Studium einteilen.
Standardmäßige Leistungen
  • Kapitalaufbau: Über die gesamte Laufzeit des Vertrags werden regelmäßige Beiträge eingezahlt, die sich zu einer auszahlbaren Versicherungssumme entwickeln. 
  • Todesfallschutz: Verstirbt der Versicherungsnehmer, übernimmt der Versicherer die restlichen Beiträge und zahlt die vereinbarte Summe zum Fälligkeitstermin aus. Diese Absicherung funktioniert ähnlich wie bei einer Risikolebensversicherung. 
  • Flexibilität: Die Höhe der Versicherungssumme und der Auszahlungstermin können bei Vertragsabschluss individuell festgelegt werden. Viele Tarife ermöglichen außerdem Sonderzahlungen, Beitragspausen oder Anpassungen der Beiträge bei veränderten Lebensumständen.

Eine Ausbildungsversicherung kombiniert also Sparen und Absicherung in einem Vertrag. Die Höhe der Versicherungssumme und die Laufzeit des Vertrages hängen von den individuellen Zielen und der finanziellen Situation der Familie ab.

Lohnt sich eine Ausbildungsversicherung?

Ob sich eine Ausbildungsversicherung lohnt, hängt stark von den persönlichen Zielen und finanziellen Möglichkeiten ab. Grundsätzlich kann sie sinnvoll sein, wenn Eltern oder Großeltern frühzeitig Kapital für die Ausbildung eines Kindes aufbauen und gleichzeitig einen finanziellen Schutz im Fall des eigenen Todes wünschen. Wenn man die wichtigsten Vor- und Nachteile miteinander vergleicht, lässt sich am besten beurteilen, ob sich eine Ausbildungsversicherung lohnt:

Vorteile einer Ausbildungsversicherung
  • Finanzielle Absicherung: Kapital steht zur Verfügung, um Ausbildung oder Studium zu finanzieren. 

  • Risikoschutz im Todesfall: Der Versicherer übernimmt die Beiträge, wenn der Versicherungsnehmer verstirbt. 

  • Früher Kapitalaufbau: Regelmäßige, kleine Beiträge über viele Jahre führen zu planbarer Auszahlung. 

  • Flexibilität: In manchen Tarifen ist eine frühere Auszahlung oder Umwandlung in Altersvorsorge möglich. 

  • Beitragszahler frei wählbar: Eltern, Großeltern oder Paten können die Beiträge übernehmen. 

Nachteile einer Ausbildungsversicherung
  • Hohe Kosten: Abschluss- und Verwaltungskosten mindern die Rendite. 

  • Niedrige Rendite: Im Vergleich zu Geldanlagen am Kapitalmarkt oft geringere Ertragschancen. 

  • Geringe Transparenz: Aufteilung zwischen Spar- und Versicherungsteil ist oft schwer nachvollziehbar.

  • Verlustgefahr bei Kündigung: Eine vorzeitige Beendigung kann finanzielle Nachteile mit sich bringen. 

  • Lange Bindung erforderlich: Damit sich der Vertrag rechnet, ist eine lange Laufzeit nötig. Das erfordert frühzeitige Planung und langfristige finanzielle Verlässlichkeit. 

Die Verbraucherzentrale betont, dass einige Ausbildungsversicherungen bei den Themen Rendite und Kosten Schwächen aufweisen: Da Ausbildungsversicherungen meist als kapitalbildende Lebensversicherung mit einem integrierten Todesfallschutz gestaltet sind, entstehen Verwaltungs- und Abschlusskosten, die die Rendite schmälern können. Deshalb ist es sinnvoll, Angebote genau zu vergleichen und nach Alternativen zu schauen, bevor ein langfristiger Vertrag abgeschlossen wird.

Die R+V-Starter-BU als Baustein zur Absicherung von Kindern oder Enkeln

3 junge Studierende haben Spaß and er Uni.

Nicht immer steht bei der Vorsorge für Kinder oder junge Erwachsene das Ansparen im Vordergrund. Manchmal ist Absicherung wichtiger als Kapitalaufbau. Dann ist die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) der R+V eine gute Wahl.  

Mit der Starter-BU bietet die R+V jungen Menschen einen einfachen Einstieg in die Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Besonderheit: In der Startphase zahlen z.B. Schüler, Studierende oder Auszubildende bis zu zehn Jahre lang niedrigere Beiträge, genießen aber trotzdem den vollen Versicherungsschutz, d.h. die Absicherung in Höhe der vollen vereinbarten Berufsunfähigkeitsrente.

Die Dauer der Startphase, in der Versicherte von günstigen Konditionen profitieren, lässt sich zwischen 2 und 10 Jahren bis max. zum 35. Lebensjahr festlegen. Spätestens mit 35 Jahren wird ein erhöhter Folgebeitrag fällig. Damit bietet die Starter-BU einen modernen, flexiblen Schutz für den Fall, dass die berufliche Zukunft z.B. durch Krankheit oder Unfall beeinträchtigt wird.

Finanzielle Absicherung der Familie mit der R+V

Die R+V unterstützt Familien bei der finanziellen Vorsorge: von der Risikolebensversicherung bis hin zur Berufsunfähigkeitsversicherung.  Der kostenlose Vorsorge-Check zeigt in wenigen Minuten, wie gut Ihre Familie aktuell abgesichert ist.

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Welche Spar- und Vorsorgelösung zu Ihnen passt, hängt von Ihrer persönlichen Situation ab. Unsere R+V-Berater helfen dabei, Kosten realistisch zu planen und passende Lösungen zu finden – online oder vor Ort.

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Fazit: Ist eine Ausbildungsversicherung sinnvoll?

Eine Ausbildungsversicherung kann eine Möglichkeit sein, frühzeitig Geld für die Ausbildung oder das Studium eines Kindes oder Enkelkindes zurückzulegen. Vor allem, wenn gleichzeitig eine Absicherung im Todesfall gewünscht ist. Sie bietet planbare Auszahlungen, ist aber aufgrund der Kosten und der vergleichsweise niedrigen Rendite nicht immer die beste Lösung. 

Ob sich eine Ausbildungsversicherung lohnt, hängt daher stark von den persönlichen Zielen und Prioritäten ab. Wer mehr Flexibilität oder höhere Ertragschancen sucht, kann alternative Lösungen der R+V nutzen: Für den langfristigen Vermögensaufbau bietet sich zum Beispiel die R+V-AnsparKombi Safe+Smart an, die mehr Spielraum bei Risiko und Rendite ermöglicht. Eine weitere Alternative zur Ausbildungsversicherung für junge Menschen ist zudem die R+V-Starter-BU, die mit niedrigen Anfangsbeiträgen und hoher Flexibilität überzeugt: Ideal, um schon früh für den Ernstfall vorzusorgen. 

Am Ende gilt: Früh planen, Angebote vergleichen und sinnvolle Alternativen in Betracht ziehen. So lässt sich die passende Lösung für die finanzielle Zukunft von Kindern und Enkelkindern finden.

FAQs

Die wichtigsten Fragen zum Thema Ausbildungsversicherung

Bei einer vorzeitigen Kündigung erhalten Sie in der Regel nur den sogenannten Rückkaufswert, der meist unter den eingezahlten Beiträgen liegt. Das liegt daran, dass in den ersten Jahren vor allem Abschluss- und Verwaltungskosten sowie der Risikobeitrag abgezogen werden. Eine frühe Kündigung kann daher zu finanziellen Verlusten führen. 

Alternativen sind die Beitragsfreistellung oder Stilllegung des Vertrags. So bleibt der Versicherungsschutz bestehen, ohne dass Sie weiter einzahlen.

In der Regel kann eine Ausbildungsversicherung nicht einfach auf ein anderes Kind übertragen werden, da der Vertrag personengebunden ist. Versicherungsnehmer sind meist die Eltern, Großeltern oder eine andere Bezugsperson, während das versicherte Kind als versicherte Person namentlich im Vertrag steht. 

Sobald das Kind volljährig wird oder ins Berufsleben startet, kann es den Vertrag jedoch selbst übernehmen und weiterführen. Eine vollständige Übertragung auf ein anderes Kind ist dagegen nur in Ausnahmefällen und mit Zustimmung des Versicherers möglich.

Das angesparte Kapital ist in der Regel risikoarm angelegt, da eine Ausbildungsversicherung meist als Kapitallebensversicherung mit garantierter Mindestverzinsung geführt wird. Im Todesfall des Versicherungsnehmers übernimmt der Versicherer die Beiträge, sodass die vereinbarte Summe trotzdem ausgezahlt wird. Allerdings ist die Rendite oft niedrig und der Vertrag ist pfändbar, wenn Schulden bestehen.

Bei einer Ausbildungsversicherung fallen Abschluss- und Verwaltungskosten an. Sie werden in der Regel nicht separat ausgewiesen, sondern direkt in die monatlichen Beiträge eingerechnet. Die genaue Höhe hängt vom Anbieter und Vertragsmodell ab. Meist beginnen die monatlichen Beiträge bei etwa 10 bis 15 Euro und können flexibel an die finanzielle Situation angepasst werden. Wichtig ist, die Kostenstruktur vor Vertragsabschluss genau zu prüfen, da hohe Gebühren die Rendite verringern können.

Eine Ausbildungsversicherung lässt sich nicht direkt mit staatlichen Förderungen wie Riester-Zulagen oder Kinderzuschlägen kombinieren. Sie ist eine private Vorsorgeform, die unabhängig von Förderprogrammen funktioniert. Bei der Auszahlung sollten jedoch mögliche Auswirkungen auf BAföG-Leistungen oder Schenkungsfreibeträge beachtet werden. 

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Zuletzt aktualisiert: Januar 2026

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