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Eine Familie fährt gemeinsam Ski und ist mit passenden Versicherungen für den Skiurlaub abgesichert.
Gesund auf Reisen

Versicherungen für den Skiurlaub: Schutz bei Unfall, Bergung & Co.

Inhalt:

Denken Sie bei der Vorbereitung auf Ihren Skiurlaub zuerst an den Skipass, die perfekte Ausrüstung und den Wetterbericht? Der passende Versicherungsschutz gerät dabei leicht in den Hintergrund. Ob Sturz auf der Piste, teure Bergung oder ein Schaden an Dritten: Ein Unfall im Schnee kann ohne die richtige Absicherung extrem teuer werden. Welche Versicherungen für Ihren Skiurlaub wichtig sind, erfahren Sie hier. 

Auf einen Blick

Das Wichtigste zum Thema „Versicherungen für den Skiurlaub“

  • Im Skiurlaub sind mehrere Versicherungen wichtig

    Eine Auslandsreise-Krankenversicherung übernimmt die Kosten für medizinische Behandlungen im Ausland. Eine private Haftpflichtversicherung schützt Sie vor den finanziellen Folgen, wenn Sie anderen unbeabsichtigt einen Schaden zufügen. Eine private Unfallversicherung schützt Sie vor den finanziellen Folgen von Freizeitunfällen. 

  • Ein Skiunfall kann teuer werden

    Ein Skiunfall kostet im Schnitt rund 7.900 EUR (Quelle: GDV). Vor allem Bergungseinsätze, medizinische Behandlungen im Ausland und ein Krankenrücktransport nach Deutschland treiben die Kosten schnell in die Höhe. 

  • Der gesetzliche Krankenschutz reicht oft nicht aus

    Die gesetzliche Krankenversicherung bietet im Ausland nur einen eingeschränkten Schutz. Je nach Reiseland und Behandlung können Kosten entstehen, die Sie selbst tragen müssen. Zusätzliche Versicherungen für den Skiurlaub schützen Sie zuverlässig vor diesen Ausgaben. 

Welche Versicherungen brauche ich für den Skiurlaub?

Ob Skiunfall, Pistenbergung oder Schaden an Dritten: Im Skiurlaub sind verschiedene Versicherungen wichtig. Diese 3 Versicherungen decken die häufigsten Risiken auf und abseits der Piste ab:

Reisekrankenversicherung für Krankheit und Unfall im Ausland

Wenn Sie sich im Ausland auf der Piste verletzen oder im Urlaub krank werden, übernimmt eine Auslandskrankenversicherung die Kosten für medizinische Behandlungen vor Ort.  

Die Europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) Ihrer gesetzlichen Krankenkasse gilt in allen EU-Staaten sowie in Island, Liechtenstein, Norwegen, Großbritannien und der Schweiz. Die EHIC deckt aber nur die Kosten für eine Grundversorgung. Kosten, die darüber hinausgehen – etwa für Behandlungen bei Privatärzten, Bergungseinsätze oder einen medizinisch sinnvollen Krankenrücktransport – müssen Sie selbst tragen. 

Eine Auslandskrankenversicherung schließt diese Lücken. Sie übernimmt die versicherten Behandlungskosten im Ausland und zahlt auch einen medizinisch notwendigen Rücktransport nach Deutschland. 

Private Unfallversicherung für dauerhafte Unfallfolgen

Ein schwerer Sturz auf der Piste kann Folgen haben, die Sie noch lange nach dem Skiurlaub belasten. 

Viele Menschen verlassen sich fälschlicherweise auf die gesetzliche Unfallversicherung. Diese leistet jedoch nur bei Unfällen bei der Arbeit, Schule oder Kita sowie auf dem direkten Hin- und Rückweg. Ein Skiunfall in Ihrer Freizeit ist darüber nicht abgesichert. 

Eine private Unfallversicherung bezahlt eine vereinbarte Invaliditätssumme oder eine Unfallrente, wenn nach einem Skiunfall eine dauerhafte Beeinträchtigung bleibt. Der Schutz gilt weltweit und rund um die Uhr. Gerade für aktive Wintersportler ist diese Absicherung unverzichtbar. 

Private Haftpflichtversicherung für Schäden an Dritten

Auf vollen Skipisten kann es schnell zu einem Zusammenstoß kommen. Wenn Sie dabei eine andere Person verletzen, haften Sie für den entstandenen Schaden mit Ihrem gesamten Vermögen.  

Eine private Haftpflichtversicherung schützt Sie vor den finanziellen Folgen, wenn Sie anderen versehentlich einen Schaden zufügen. 

Prüfen Sie vor Ihrer Abreise, ob Ihr Schutz auch im Ausland und beim Wintersport gilt. 

Gut zu wissen: In Italien ist die Haftpflicht für Skifahrer Pflicht

In Italien benötigen Sie seit dem 1. Januar 2022 auf allen Skipisten eine gültige Haftpflichtversicherung. Beim Kauf des Skipasses oder bei einer Kontrolle weisen Sie den Schutz nach. Ohne Nachweis drohen Ihnen ein Bußgeld und der sofortige Entzug des Skipasses. Prüfen Sie deshalb vor der Reise die aktuellen Bestimmungen in Ihrem Skigebiet. 

So schützt Sie die R+V beim Wintersport

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt im Ausland nur eingeschränkt und übernimmt keine Kosten für einen Rücktransport. Diese Lücke schließt die R+V-Auslandsreise-Krankenversicherung. Der Schutz gilt für beliebig viele Reisen im Jahr mit einer Dauer von jeweils bis zu 45 Tagen. Damit sichern Sie neben dem Skiurlaub jede weitere Reise innerhalb von 12 Monaten ab. Mit dem Familientarif können Sie Eltern und Kinder gemeinsam über einen Vertrag versichern. 

Die Vorteile der R+V-Auslandsreise-Krankenversicherung im Überblick: 

  • Weltweite Absicherung auf Reisen: Diese gilt auf jeder Auslandsreise, selbstverständlich auch im Skigebiet.

  • Schutz bei akuten Erkrankungen und Unfällen: Wir übernehmen die Kosten für Ihre ärztliche und stationäre Behandlung vor Ort zu 100 %. 

  • Medizinisch notwendiger Rücktransport: Den Krankenrücktransport nach Deutschland bezahlen wir zu 100 %. 

  • 24-Stunden-Notruf-Hotline: Im Notfall sind wir rund um die Uhr persönlich für Sie da. 

  • Tarif für Singles, Paare und Familien: Sie sichern sich allein, als Paar oder die ganze Familie in einem Vertrag ab. 

Unsere private Unfallversicherung hilft Ihnen, dieses Risiko zu minimieren. Sie ergänzt den gesetzlichen Unfallschutz, denn dieser greift nur eingeschränkt. Bei Unfällen in der Freizeit oder im Skiurlaub sind Sie gesetzlich nicht versichert. 

Die Vorteile der R+V-Risiko-Unfallversicherung im Überblick: 

  • Zusammenstellbare Leistungen: Sie können Ihren Vertrag mit Bausteinen für Invalidität, eine Unfallrente, Krankenhaustagegeld und eine Leistung bei Unfalltod ergänzen.

  • Bergungskosten mitversichert: Such-, Rettungs- und Bergungskosten nach einem Unfall sind eingeschlossen. 

  • Innovations-Garantie: Verbesserungen der Versicherungsbedingungen gelten sofort und ohne Mehrkosten für Ihren Vertrag. 

  • Tägliches Kündigungsrecht: Sie bleiben flexibel und können den Vertrag täglich kündigen. 

Für jeden das Richtige

Kein Mensch ist wie der andere. Darum passen Sie die R+V-Risiko-Unfallversicherung mit Zusatzbausteinen an Ihre Bedürfnisse an: 

Zusatz­baustein Erläuterung
HilfePlus Erweiterter Unfallschutz mit Hilfs-, Pflege- und Reha-Leistungen 
KinderPlus  Erweiterter Unfallschutz mit Hilfs-, Pflege- und Reha-Leistungen speziell für Kinder
RisikoPlus Deutlich mehr Invaliditätsleistungen für Freizeitunfälle
PremiumPlus Exklusiver Rundumschutz mit Mehrleistungen und Vorauszahlungen bei Invalidität

 

Sie deckt Schadenersatzansprüche bei Sach-, Personen- und Vermögensschäden ab. Schon kleine Unachtsamkeiten kosten viel Geld – besonders, wenn ein anderer Skifahrer medizinisch versorgt werden muss. Ihr Versicherungsschutz gilt weltweit auf jeder Piste. Gut zu wissen: In Italien ist eine private Haftpflichtversicherung für Skifahrer sogar gesetzlich vorgeschrieben. 

Leben Sie mit Ihrem Partner zusammen oder befinden sich Ihre Kinder noch in der Ausbildung? Dann schützt unser Familientarif Ihre gesamte Familie. 

Gut abgesichert auf und neben der Piste: 

  • Absicherung bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden: Wir decken Schäden ab, die Sie unbeabsichtigt verursachen. 

  • Passiver Rechtsschutz: Wir zahlen berechtigte Ansprüche und wehren unberechtigte Forderungen gerichtlich für Sie ab.

  • Absicherung in gemieteten Unterkünften: Je nach Tarif sind auch Schäden an gemieteten Unterkünften wie Ferienwohnungen oder Hotelzimmern mitversichert.

  • Neuwert-Spezial: Mit diesem Zusatzbaustein erstatten wir Schäden nicht nur zum Zeitwert, sondern zum Neuwert. 

Typische Schadenbeispiele aus dem Skiurlaub

Wie schnell aus einem Moment auf der Piste hohe Kosten werden, zeigen 3 typische Beispiele:

Beispiel 1

Pistenbergung nach Beinbruch

Sie stürzen auf der rot markierten Piste in Österreich und brechen sich den Unterschenkel. Der Akja-Rettungsdienst birgt Sie und ein Notarzthubschrauber fliegt Sie ins Krankenhaus. Kosten: 4.800 EUR.

Die GKV übernimmt hiervon 0 EUR. Die R+V-Auslandsreise-Krankenversicherung übernimmt die Kosten für den Rettungseinsatz. 

Beispiel 2

Zusammenstoß auf der Abfahrt

Auf einer unübersichtlichen Pistenkreuzung stoßen Sie mit einer anderen Person zusammen. Diese bricht sich das Handgelenk und fordert Schadenersatz sowie Schmerzensgeld in Höhe von 6.500 EUR.

Ihre R+V-Privat-Haftpflichtversicherung prüft den Fall begleicht die Forderung, sofern sie berechtigt ist. 

Beispiel 3

Dauerhafte Folgen nach einem Sturz

Nach einem schweren Skiunfall verbleibt eine dauerhafte Bewegungseinschränkung im Knie. Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt 0 EUR, da es sich um einen Freizeitunfall handelt.

Die R+V-Risiko-Unfallversicherung zahlt eine Invaliditätsleistung in der vereinbarten Höhe.

Vor dem Skiurlaub: Versicherungsschutz prüfen

Viele Menschen besitzen bereits eine Haftpflicht-, Unfall- oder Auslandsreise-Krankenversicherung. Wichtig ist jedoch, ob die Absicherung auch beim Wintersport im Ausland vollumfänglich gilt

Mit einem kurzen Versicherungs-Check vor der Abreise stellen Sie sicher, dass Sie auf der Piste perfekt geschützt sind. Prüfen Sie deshalb diese Punkte: 

  • Geltungsbereich: Stellen Sie sicher, dass Ihr Versicherungsschutz im Reiseland gilt. 

  • Wintersport: Prüfen Sie, ob Skifahren und andere Wintersportarten mitversichert sind. 

  • Bergungskosten: Achten Sie darauf, dass Such-, Rettungs- und Bergungskosten abgesichert sind. 

  • Familienschutz: Überprüfen Sie, ob Partner und Kinder in Ihrem Tarif mitversichert sind. 

FAQs

Häufige Fragen und Antworten zum Thema „Versicherungen für den Skiurlaub“

Die Kosten nach einem Skiunfall können schnell mehrere Tausend Euro betragen. Bergungen, medizinische Behandlungen im Ausland und ein möglicher Rücktransport nach Deutschland treiben die Rechnung rasch in die Höhe. Im Durchschnitt kostet ein Skiunfall laut Gesamtverband der Versicherer (GDV) rund 7.900 EUR und zählt damit zu den teuersten Sportunfällen überhaupt. 

Am wichtigsten ist die Auslandsreise-Krankenversicherung. Die R+V-Auslandsreise-Krankenversicherung bezahlt medizinische Behandlungen im Ausland zu 100 % und übernimmt auch einen medizinisch notwendigen Rücktransport nach Deutschland. 

Unverzichtbar sind außerdem eine private Haftpflicht- und eine private Unfallversicherung. In Italien ist eine private Haftpflichtversicherung auf der Piste seit 2022 sogar gesetzlich vorgeschrieben.

Ja, die R+V-Auslands-Krankenversicherung lohnt sich bereits ab einer Auslandsreise im Jahr. Der Jahresvertrag deckt dann auch Sommerurlaub, Städtereisen und weitere private Auslandsreisen innerhalb eines Jahres ab.

Egal, wie oft Sie im Jahr verreisen - Sie sind jeweils für die ersten 45 Tage eines Auslandsaufenthaltes vor hohen Kosten im Krankheitsfall geschützt.

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Kosten für Pistenbergungen nur in absoluten Ausnahmefällen. Vor allem Such- und Rettungseinsätze im unwegsamen Gelände können rasch Kosten von mehreren Tausend Euro verursachen. Je nach Tarif übernimmt eine Auslandskrankenversicherung oder eine private Unfallversicherung diese Leistungen.

In Italien müssen Skifahrer auf der Piste eine gültige Haftpflichtversicherung nachweisen. Ohne entsprechenden Nachweis drohen Bußgelder und der sofortige Entzug Ihres Skipasses. Informieren Sie sich vor der Reise über die aktuellen Vorschriften in Ihrem Reiseland. 

Die gesetzliche Unfallversicherung leistet ausschließlich bei Unfällen bei der Arbeit, in der Schule oder Kita sowie auf dem direkten Weg dorthin und zurück. Ein Skiunfall in Ihrer Freizeit ist darüber nicht abgesichert. Eine private Unfallversicherung schließt diese Lücke.

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Zuletzt aktualisiert: September 2026