Junges Mädchen mit Vater im Skatepark.
    Bewegung + Fitness

    Sportverletzungen: No risk, no fun?

    Ob Fußball, Skifahren oder Inline-Skaten: Manche Sportarten bergen eine hohe Verletzungsgefahr. Sollten Sie und Ihre Familie also besser darauf verzichten? Natürlich nicht! Denn gemeinsamer Sport hält fit und gesund und macht vor allem richtig Spaß. Außerdem können Sie selbst viel tun, um sich vor Sportunfällen zu schützen. Wir erklären, wie Sie Gas geben und trotzdem gesund bleiben.

    Autsch! Die häufigsten Sportverletzungen

    Keine Frage, Sport birgt das Risiko, sich zu verletzen: Fast ein Viertel (23 %) aller Unfälle ereignen sich beim Sport oder Spiel. Dann sind beispielsweise Verstauchungen, Zerrungen, Wunden, Brüche oder Bänderrisse die schmerzhafte Folge. Auch Gehirnerschütterungen und Wirbelsäulenverletzungen kommen vor.

    Infografik zu den häufigsten Sportverletzungen im Vereinssport.

    Die häufigsten Sportverletzungen im Vereinssport ereignen sich in folgenden Körperregionen:

    • Sprunggelenk (27 %)
    • Kniegelenk (18 %)
    • Kopf (13 %)
    • Hand (11 %)
    • Unterschenkel (8 %)
    • Schulter (5 %)
    • Handgelenk (5 %)
    • Fuß (3 %)
    • Unterarm (3 %)

    Die gefährlichsten Sportarten, wenn es um die Verletzungshäufigkeit geht, sind Fußball, alpiner Skilauf und Inline-Skaten im nicht-organisierten Sport. Im Vereinssport sind es dagegen Fußball, Handball sowie Volleyball.


    Quelle: www.statista.de

    Tipp

    Haben Sie den richtigen Versicherungsschutz für Ihre Familie?
    Wir beraten Sie gerne – unverbindlich und direkt.

    Familie macht eine Fahrradtour im Wald.

    Warum lohnt es sich, Sport zu treiben?

    Kürzer treten? Sicher nicht! Die Tatsache, dass man sich bei bestimmten Bewegungsformen schneller verletzen kann, sollte Sie und Ihre Familie nicht davon abhalten, aktiv zu sein und neue Sportarten auszuprobieren.
    Im Gegenteil: Sport ist wichtig, um gesund zu bleiben!

    Sich gemeinsam zu bewegen, …


    • … fördert die geistige und körperliche Entwicklung von Kindern.

    • … beugt Übergewicht vor.

    • … kann Krankheiten verhindern (etwa Diabetes Typ 2, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen, Brust- und Darmkrebs).

    • … festigt den familiären Zusammenhalt.

    • … sorgt für die Ausschüttung von Glückshormonen.

    • … lässt uns besser schlafen: Wenn wir Sport an der frischen Luft treiben, unterstützt das einen gesunden Tag-Nacht-Rhythmus.

    • … kräftigt das Immunsystem.

    • … verbessert die Durchblutung.

    • stärkt Muskeln und Knochen.

    • … macht einfach Spaß!

    Sport mit angezogener Handbremse macht nur halb so viel Spaß. Geben Sie ruhig volle Power – auch wenn Ihre Lieblingssportart vielleicht riskanter ist als andere.

    Übergewicht betrifft uns alle

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät, dass Kinder mindestens 60 Minuten am Tag und Erwachsene – einschließlich Oma und Opa – mindestens 150 Minuten in der Woche körperlich aktiv sind. Die meisten Familien schaffen das aber nicht:

    Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen

    Infografik Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland.

    15,4 Prozent der 3- bis 17-jährigen Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind übergewichtig.

    5,9 Prozent sind sogar adipös (stark übergewichtig).

    Etwas mehr als ein Viertel (26 Prozent) der 3- bis 17-Jährigen ist in einer normalen Woche jeden Tag für mindestens 60 Minuten körperlich aktiv und erfüllt damit die Empfehlungen der WHO.

    Übergewicht bei Erwachsenen

    Infografik Übergewicht bei Erwachsenen in Deutschland.

    Zwei Drittel der Männer (67 Prozent) und die Hälfte der Frauen (53 Prozent) in Deutschland sind übergewichtig.

    Rund ein Viertel der Erwachsenen (24 Prozent der Frauen, 23 Prozent der Männer) leidet sogar an Adipositas.

    Übergewicht bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rät, dass Kinder mindestens 60 Minuten am Tag und Erwachsene – einschließlich Oma und Opa – mindestens 150 Minuten in der Woche körperlich aktiv sind. Die meisten Familien schaffen das aber nicht:

    Infografik Übergewicht bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Deutschland.
    • 15,4 Prozent der 3- bis 17-jährigen Kinder und Jugendlichen in Deutschland sind übergewichtig.
    • 5,9 Prozent sind sogar adipös (stark übergewichtig).
    • Etwas mehr als ein Viertel (26 Prozent) der 3- bis 17-Jährigen ist in einer normalen Woche jeden Tag für mindestens 60 Minuten körperlich aktiv und erfüllt damit die Empfehlungen der WHO.
    • Zwei Drittel der Männer (67 Prozent) und die Hälfte der Frauen (53 Prozent) in Deutschland sind übergewichtig.

    • Rund ein Viertel der Erwachsenen (24 Prozent der Frauen, 23 Prozent der Männer) leidet sogar an Adipositas.

    Quellen: www.rki.de | www.who.int
    Gewusst wie

    Sportunfällen vorbeugen – unsere Checkliste

    Sportunfälle entstehen häufig durch eigenes Fehlverhalten. Achten Sie daher auf folgende Faktoren, um das Risiko für eine Sportverletzung zu minimieren:

    • Nutzen Sie eine gute Ausrüstung (etwa gutsitzende Sportschuhe, die festen Halt geben).

    • Wärmen Sie sich ausreichend auf.

    • Erlernen Sie die technischen Fertigkeiten, um die Sportart sicher zu beherrschen.

    • Verwenden Sie eine Schutzausrüstung (zum Beispiel das Tragen eines Helms sowie Knie- und Ellenbogenschoner beim Inline-Skaten oder Fahrradfahren).

    • Beurteilen Sie sich und Ihre Fähigkeiten ohne Selbstüberschätzung.

    Es gibt aber immer auch Umstände, die sich nicht beeinflussen lassen – wenn Sie sich zum Beispiel verletzen, weil sich andere falsch verhalten haben. Für solche Fälle kann es sinnvoll sein, sich abzusichern. Mit einer R+V-Unfallversicherung sind Sie immer sicher unterwegs. 

    • Individuell
    • Weltweit
    • Rund um die Uhr
    Jugendlicher im Skilift.

    Jetzt ist es doch passiert! Wer zahlt bei einem Sportunfall?

    Ein Unfall kommt immer überraschend: Niemand steht morgens auf und rechnet damit, dass ihm etwas zustößt.

    Neben Schmerzen und der seelischen Belastung, die ein Unfall mit sich bringen kann, entstehen häufig auch Kosten – etwa Bergungskosten, Kosten für eine kosmetische Operation oder den Umbau der Wohnung, der vielleicht durch eine Behinderung notwendig geworden ist.

    Dann taucht die Frage auf: Wer zahlt das alles?

    Die gesetzliche Unfallversicherung greift nur bei Unfällen im Kindergarten, in der Schule, in der Universität, am Arbeitsplatz oder auf dem Weg dorthin. Unfälle in der Freizeit – etwa eine Sportverletzung – deckt die Pflichtversicherung jedoch nicht ab.

    Kosten für medizinische Notwendigkeiten – etwa ein Aufenthalt im Krankenhaus – übernehmen zunächst die Krankenkassen. Wer allerdings Leistungen bei Invalidität oder Unfall-Krankenhaustagegeld in Anspruch nehmen möchte, sollte über eine private Unfallversicherung, die die ganze Familie einschließt, nachdenken.

    Beispiel: Leon S. (17), Bergung nach Ski-Unfall

    Leon S. macht zum ersten Mal Urlaub mit Freunden: Auf die Skiferien in den Alpen hat sich die Clique seit Monaten gefreut.

    Bei einer rasanten Abfahrt überschätzt sich Leon. Er rast von der Piste und verdreht sich das Knie – das vordere Kreuzband reißt. Leon hat sich zwar nicht lebensgefährlich verletzt. Doch er sitzt an einer Stelle in unwegsamem Gelände, die ein Rettungswagen nicht erreicht.

    Leon wird mit dem Hubschrauber geborgen und dann in ein Krankenhaus gebracht. Seine Eltern machen sich mit dem Auto auf den Weg, um ihn nach Hause zu holen.

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