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    Insektenschutz für Ihr Pferd: Tipps rund um das große Krabbeln

    Im Sommer haben es unzählige Insekten auf unsere Pferde abgesehen. Diese lassen sie sich weder durch einen Schlag mit dem Schweif noch durch Kopfschütteln beirren. Die ständigen Attacken kosten Pferd und Reiter nicht nur Nerven, einige Insekten können die Pferde auch krank machen. Erfahren Sie, wie Sie Ihr Pferd wirksam schützen können.

    Insekten als Krankheitsüberträger

    Mücken, Bremsen und Fliegen steuern den Pferdekörper nicht zufällig an. Die einen laben sich an dem Blut der Tiere, die anderen löschen ihren Durst an deren Tränenflüssigkeit. Das ist lästig, mitunter auch schmerzhaft. Besonders unschön ist es jedoch, dass einige Insekten über ihren Speichel Krankheitserreger übertragen und Allergien auslösen können.

    Bei anfälligen Pferde kann der Stich von Gnitzen, Stech- und Kriebelmücke das sogenannte Sommerekzem – eine allergische Hautreaktion – auslösen. Fliegen können die Vierbeiner hingegen bei der Aufnahme von Tränenflüssigkeit mit Augenwürmern infizieren und eine Bindehautentzündung hervorrufen.

    Besonders schmerzhaft ist der Stich der Pferdebremse. Nebst beachtlicher Hautschwellungen kann dieser auch zu einer EIA-Infektion (Equine infektiöse Anämie oder auch ansteckende Blutarmut) führen. In Deutschland kommt das jedoch bisher eher selten vor.

    Soweit muss es aber nicht kommen. Mit einem wirksamen Insektenschutz können Sie die gierigen Nervensägen von Ihrem Pferd fernhalten.

    Wirksamer Schutz gegen die aufdringlichen Quälgeister

    • Damit die Insekten den Körper des Pferdes gar nicht erst mit ihrem Stechinstrument oder Saugrüssel erreichen, können Sie Ihr Pferd mit einer engmaschigen, dünnen Fliegendecke sowie mit einer gut sitzenden Fliegenmaske als Augen- und Ohrenschutz ausstatten.
    • Auch chemische Insekten-Abwehrmittel, sogenannte Repellentien, sind wirksame Waffen gegen die ungebetenen Gäste. Diese sind als Spray, Lotion oder auch als Roller erhältlich.
    • Durch eine gewissenhafte Stall- und Weidehygiene entfernen Sie Insektenbrutstätte regelmäßig und halten die Population klein.
    • Im Sommer ist es ebenfalls wichtig, Mähne und Schweif des Pferdes so wenig wie möglich zu kürzen. Sie dienen den Tieren als natürliche Insektenabwehr.
    • Duschen Sie außerdem Ihr Pferd ab, wenn dieser geschwitzt hat. Der Schweißgeruch lockt vor allem Bremsen an.

     

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    Der ideale Ort und die richtige Tageszeit

    Wie aktiv Insekten sind, hängt nicht nur von der Tageszeit und der Witterung ab, sondern auch von der Umgebung. An windigen, kühlen Tagen sowie nachts nehmen sich Bremsen, Kriebelmücken und Co. eher mal eine Auszeit. Besonders lästig und zahlreich sind sie hingegen:

    • in unmittelbarer Nähe ihrer Brutgebiete wie Teiche, Tümpel und Sümpfe
    • an windstillen, feuchtheißen Tagen
    • an fließenden Gewässern
    • in der Mittags- und Nachmittagshitze, aber auch in der Dämmerung und am Vormittag
     

    Durch Wälzen legen sich Pferde eine Schutzschicht zu, die Insekten schwer durchdringen können.

    So schützen Sie Ihr Pferd vor Insekten

    Mit einem bewussten Weidemanagement, einigen Sprühern eines Repellents sowie einem gut sitzenden Sommer-Outfit schützen Sie Ihr Pferd gegen nervige Insekten. Dann findet ihr Vierbeiner wieder die Ruhe, um Krauleinheiten mit dem besten Kumpel auszutauschen, gemütlich Gras zu knabbern oder übermütig über die Weide zu toben.

    Rundum-Versicherungsschutz für Ihr Pferd

    Wenn Ihr Pferd sich bei einem Unfall so schwer verletzt, dass eine Operation erforderlich wird, führt kein Weg an der Klinik vorbei. Doch für Ihr Pferd gibt es keine Krankenkasse. Deshalb sollten Sie für diesen Fall vorsorgen. R+V bietet hierzu die passende Lösung: die Operationskostenversicherung für Pferde.

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    Ist die Verletzung oder die Erkrankung so schwer, dass es zum Tod, zur Nottötung oder zur dauernden Unbrauchbarkeit des Pferdes führt, greift die Tierlebensversicherung für Pferde.

    Schäden, die das Pferd auf der Weide fremden Pferden oder anderen Menschen zufügt, sind in der Regel durch die Tierhalterhaftpflichtversicherung abgedeckt. Um einen weiteren typischen Schadenfall handelt es sich, wenn das Pferd aus der Koppel ausbricht und dabei einen Unfall im Straßenverkehr verursacht.

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    Autor/in

    K. Waldheim

    Juni 2020

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