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Tipps für Fahranfänger im Straßenverkehr

Die Führerscheinprüfung ist bestanden, endlich kann es losgehen! Die meisten Fahranfänger jubeln über die Unabhängigkeit, die der Führerschein mit sich bringt. Doch oft prägen Unsicherheit oder Überschwang die erste Zeit als Verkehrsteilnehmer. Damit steigt auch das Unfallrisiko. Wir haben Tipps für Fahranfänger, wie Sie gut und sicher durch den Straßenverkehr kommen.

Der Führerschein – Symbol der Freiheit

Für viele junge Menschen bedeutet der Führerschein einen großen Schritt in Richtung Unabhängigkeit und Freiheit. Endlich sind Sie nicht mehr auf das „Taxi Mama“ angewiesen, sondern können im eigenen Auto gen Zukunft fahren. Der Führerschein ist ein Symbol des Erwachsenseins. Die mobile Eigenständigkeit eröffnet neue Möglichkeiten, die Umwelt zu erkunden und am Leben teilzunehmen. Auch für das Berufs- und Freizeitleben ist das Autofahren für viele junge Leute ein großer Gewinn.

Wie muss ich mich versichern?

Um einen Pkw fahren zu dürfen, muss man in Deutschland mindestens 18 Jahre alt sein (Ausnahme: Begleitetes Fahren mit 17) und einen Führerschein der Klasse B (Kraftfahrzeuge bis 3.500 kg) besitzen.

Haben Sie bereits ein eigenes Auto, sollten Sie nicht vergessen, eine Kfz-Haftpflichtversicherung abzuschließen. Diese ist gesetzlich vorgeschrieben. Die R+V Versicherung bietet hier verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Ihr Auto günstig versichern können. Berechnen Sie jetzt Ihren Beitrag und schließen Sie Ihre Kfz-Versicherung gleich online ab.

Im nächsten Schritt sollten Sie über eine Versicherung gegen Schäden an Ihrem Pkw nachdenken. Hier gibt es verschiedene Angebote, die hinsichtlich des Schutzumfangs variieren. Prüfen Sie, ob Ihnen eine Teilkaskoversicherung genügt oder Sie mit einer Vollkaskoversicherung besser fahren.

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Besitzen Sie kein eigenes Auto, sondern nutzen das Auto der Familie? Auch dann können Sie bei der Kfz-Versicherung sparen: Mit dem Angebot Zusatzfahrer können Sie bis zum 23. Lebensjahr in einem Pkw-Vertrag eingeschlossen werden, der bei R+V, KRAVAG oder Condor besteht. Sie dürfen dann nicht nur das eine Auto (z. B. das der Eltern) fahren, sondern auch weitere bei diesen Gesellschaften versicherte Pkw – sei es das Auto der Oma, des Bruders oder der Firmenwagen des Ausbildungsbetriebs.

Sehen Sie sich jetzt die Vorteile des Angebots Zusatzfahrer in unserem kurzen Videoclip an und lassen Sie sich zu diesem Angebot und ihrer Kfz-Versicherung persönlich beraten.

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Führerschein-Neulinge benötigen Routine

Über 1,6 Millionen Menschen in Deutschland legen jährlich die Führerscheinprüfung ab. Ein Großteil der Fahranfänger ist jünger als 22 Jahre. Durch das Modell Begleitetes Fahren ab 17 können auch schon unter 18-Jährige selbst Auto fahren.

Direkt nach bestandener Führerscheinprüfung beteiligen sich die meisten Fahranfänger schon am Straßenverkehr. Allerdings sind Sie mit der bestandenen Führerscheinprüfung noch lange kein versierter Kraftfahrer: Die Fähigkeit, mögliche Gefahren im Straßenverkehr rechtzeitig zu erkennen, ist bei Fahranfängern noch nicht ausreichend ausgeprägt und stellt sich erst mit zunehmender Fahrpraxis mehr und mehr ein.

Für eine gewisse Fahrroutine sind ca. 70.000 gefahrene Kilometer nötig

Statistik zu Unfällen von Fahranfängern

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Junge Fahranfänger sind die größte Risikogruppe im Straßenverkehr

Statistisch gesehen ist das Unfallrisiko für junge Fahranfänger mit dem Auto höher als für alle anderen Altersgruppen. Nach einer Studie des Statistischen Bundesamts waren im Jahr 2017 16,1 Prozent aller im Straßenverkehr verletzten Menschen und 12,4 Prozent aller tödlich Verunglückten zwischen 18 und 24 Jahren alt. Das entspricht 62.966 Personen, die im Straßenverkehr verletzt wurden, und 394 Menschen, die dabei ums Leben kamen.

Knapp 69 Prozent dieser jungen Menschen verunglückten als Insassen eines Pkw; über 12 Prozent der Verletzten in dieser Altersgruppe verunglückten mit dem Fahrrad und mehr als 7 Prozent mit einem Kraftrad.

Unfälle von 18- bis 24-Jährigen im Straßenverkehr 2017, Studie des Statistischen Bundesamtes

Warum zahlen Fahranfänger höhere Versicherungsbeiträge für ihren Pkw?

Das erhöhte Unfallrisiko von Fahranfängern ist der Grund, dass sie zumeist hohe Beiträge für die Autoversicherung zahlen müssen. Oftmals entstehen teure Sachschäden bei den Unfällen, die junge Autofahrer verursachen. Mit diesen Statistiken kalkulieren auch die Versicherer: Je höher die anzunehmende Schadenquote, desto höher ist auch der Versicherungsbeitrag. Doch das muss nicht immer so sein, denn auch Führerschein-Neulinge können bei der Kfz-Versicherung sparen.

So können Fahranfänger bei der Kfz-Versicherung sparen

Junge Fahranfänger, die noch kein eigenes Auto besitzen, sind oft mit dem Wagen der Eltern unterwegs. Eltern können ihre Kinder in ihren Kfz-Vertrag mit aufnehmen. Damit dies bei jungen Fahrern bis 23 nicht so teuer wird, bietet die R+V Versicherung eine besondere Lösung an: Mit dem Angebot Zusatzfahrer können Sie als Fahrer in einem Pkw-Vertrag eingeschlossen werden, der bereits bei der R+V, KRAVAG oder Condor besteht – und das zu einem günstigen Beitrag. Sehen Sie sich die Vorteile zu diesem Angebot jetzt in unsererm kurzen Videoclip an.

Ein weiteres Highlight: Hat der junge Fahrer später sein eigenes Auto, belohnt ihn die R+V Versicherung mit einer Sondereinstufung in die günstige Schadenfreiheitsklasse 5 – unabhängig davon, wie lange er als Zusatzfahrer mit den anderen Autos gefahren ist.

Lassen Sie sich jetzt zum Angebot Zusatzfahrer beraten:

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5 Tipps für Fahranfänger im Straßenverkehr

Tipp 1: Übung macht den Meister

So simpel es klingt, so wichtig und hilfreich ist es tatsächlich: Führerschein-Neulinge sollten gerade am Anfang versuchen, das Autofahren zu üben. Wie das geht? Fahren Sie häufiger kurze Strecken, vielleicht die Freundin oder Eltern zum Einkaufen oder zu einem Termin. Positiver Nebeneffekt: Ist ein erfahrener Autofahrer dabei, kann dieser bei unüberschaubaren Situationen im Straßenverkehr gleich beraten.

Tipp 2: Bloß kein Stress

Im Straßenverkehr kommt es immer wieder zu unerwarteten Situationen, die nervenaufreibend sind. Das kann an ungünstigen Wetter- oder Lichtverhältnissen liegen, die das Fahren anstrengend machen. Oder es sind andere Verkehrsteilnehmer, die unaufmerksam sind oder gar drängeln und hupen, weil es nicht schnell genug geht. In diesem Fall gilt: Ruhe bewahren und nur nicht einschüchtern lassen! Wer bedacht und besonnen reagiert und sich in stressigen Verkehrssituationen Zeit nimmt, minimiert das Unfallrisiko und kommt so sicher ans Ziel.

Tipp 3: Fuß vom Gaspedal

Die meisten Verkehrsunfälle, die junge Fahrer zwischen 18 und 24 Jahren verursachen, gehen auf das Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit zurück. Selbst Kleinwagen haben oft eine hohe KW-Leistung und sind gerade von ungeübten Fahrern bei zu hoher Geschwindigkeit nicht mehr beherrschbar, wenn eine unvorhergesehene Situation eintritt. Daher: Fuß vom Gas! Hier sind auch die Beifahrer gefordert, den Fahrer zu bitten, rücksichtsvoller zu fahren: Denn gerade bei jungen Menschen ist die Neigung, sich als flotter Fahrer zu präsentieren, besonders ausgeprägt.

Tipp 4: Party mit Schlafsack im Gepäck

Alkohol, Drogen und viele Medikamente schränken die Reaktionsfähigkeit ein – in erheblichem Maße. Dennoch ereignet sich auf Deutschlands Straßen alle 15 Minuten ein „Alkoholunfall“ (Quelle: Statistisches Bundesamt). Daher: Niemals alkoholisiert Auto fahren! Nicht umsonst gilt für junge Fahrer unter 21 Jahren die Null-Promille-Grenze. Und wenn es die coolste Party des Lebens ist und es nicht ohne Bier geht, lassen Sie das Auto stehen.

Unser Tipp: Immer einen Schlafsack im Kofferraum haben. So kann man es sich zur Not auf dem Rücksitz bequem machen und gerät nicht in Gefahr, übermüdet oder alkoholisiert Auto zu fahren.

Tipp 5: Ein Fahrsicherheitstraining absolvieren

Um ein sicheres Fahrgefühl zu entwickeln und zu lernen, wie man sich in speziellen Situationen mit dem Auto verhalten kann, bieten die örtlichen Verkehrswachten sogenannte Pkw-Sicherheitstrainings an. In den Trainings lernen Sie unter anderem, welche Besonderheiten das Fahren bei unterschiedlicher Fahrbahnbeschaffenheit mit sich bringt (z. B. Rollsplit und Nässe) oder wie Sie in unerwarteten Situationen, wie plötzlich auftauchenden Hindernissen, am besten reagieren. Sicherheitstrainings sind übrigens nicht nur für Führerschein-Neulinge hilfreich.

Unser Tipp: Viele Berufsgenossenschaften übernehmen die Kosten für Fahrsicherheitstrainings.

Weitere Informationen zu PKW-Sicherheitstrainings bietet die Deutsche Verkehrswacht

Autor/in

J. Einspänner-Pflock

Aug. 2019

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