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    Fahrschule finden: Checkliste für die richtige Auswahl

    Autofahren ist keine Raketenwissenschaft. Trotzdem benötigen Sie eine gute Ausbildung, bevor Sie sich in den Straßendschungel stürzen. In Deutschland gibt es über 10.000 Fahrschulen. Doch welche Fahrschule sollten Sie auswählen? Welche Kriterien sind zu beachten und wie grenzen Sie die Auswahl ein? Unsere Fahrschul-Checkliste gibt Ihnen Kriterien an die Hand, um eine gute Fahrschule zu erkennen und beim Führerschein Geld sparen können.

    Daran erkennen Sie eine seriöse Fahrschule: allgemeine Kriterien

    Eine seriöse Fahrschule gibt transparent Auskunft über Preise und Leistungen. Achten Sie auf die Regelungen im Vertrag, den Sie mit der Fahrschule abschließen. Dort sind alle Rahmenbedingungen für Ihre Ausbildung aufgeführt.

    Sind Sie sich dennoch unsicher, können Sie bei vielen Fahrschulen eine Schnupperstunde (nur Theorie) vereinbaren. Lernen Sie die Fahrlehrer kennen und verschaffen Sie sich einen eigenen Eindruck. Vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl: An einem Ort, an dem Sie sich wohlfühlen, wird es Ihnen leichter fallen, den Führerschein zu machen.

    Die passende Fahrschule finden: Checkliste, damit die Suche klappt

    2017 gab es nach Angaben der Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände (BVF) rund 10.400 Fahrschulen in Deutschland. Doch wie finde ich die richtige Fahrschule, die zu meinen Bedürfnissen passt?

    • Ist die Fahrschule Mitglied in einem Fahrlehrerverband? Wenn ja, ist das ein Zeichen für eine fundierte und seriöse Fahrschule. Denn das bedeutet, dass die Fahrschule gut vernetzt ist und sich regelmäßig mit den neuesten Infos versorgt.

    • Wie hoch sind die Kosten? Vergleichen Sie in Ruhe die einzelnen Positionen: Was kosten Theorie- und Fahrstunden sowie Sonderfahrten? Wie hoch ist der Grundbetrag? Sind die Lehrmaterialien im Preis eingeschlossen? Welche zusätzlichen Kosten fallen an, wenn Sie durch die erste Prüfung durchgefallen sind?

    • Kann ich den Ausbilder wechseln? Wenn die Chemie zwischen dem Fahrlehrer und Ihnen nicht stimmt, sollte man Ihnen die Möglichkeit geben, den Fahrlehrer zu wechseln. Wenn das nicht möglich ist, z. B. weil die Schule nur wenige Fahrlehrer hat, sollten Sie die Möglichkeit haben, die Fahrschule zu wechseln. Grundsätzlich sollten Sie nach einer Einrichtung mit mehr als nur einem Fahrlehrer suchen.

    • Im Gegenzug sollten Sie einen konstanten Fahrlehrer behalten können. Wenn Sie mit einem bestimmten Fahrlehrer sehr zufrieden sind, sollte die richtige Fahrschule auch gewährleisten, dass Sie Ihre praktischen Fahrstunden mit diesem vereinbaren. Ein ständiger Fahrlehrerwechsel ist dann für Sie nicht optimal. Gute Fahrschulen finden auch hierfür eine Lösung. Von welchem Lehrer Sie das Fahren lernen, sollte allein Ihre Entscheidung sein.

    • Gibt es einen schriftlichen Vertrag? Nur eine Fahrschule, die Ihnen einen schriftlichen Vertrag inklusive AGBs (allgemeine Geschäftsbedinungen) aushändigt, ist auch eine seriöse Fahrschule.

    • Bietet die Fahrschule eine Schnupperstunde (nur für Theoriestunden möglich) an?

    • Werden Theoriestunden zu verschiedenen Zeiten angeboten? So haben Sie die Wahl zwischen mehreren Terminen und sind wesentlich flexibler.

    • Was sagen Ihre Freunde und Bekannten? Haben diese bereits Erfahrungen mit der Fahrschule gemacht? Sie können an die beste Fahrschule über eine Empfehlung geraten. Ein guter Ruf etabliert sich in der Regel aus gutem Grund.

    • Welche Fahrschul-Namen oder Logos sind Ihnen geläufig? Sehen Sie im Straßenverkehr häufig Autos der gleichen Fahrschule, ist diese Fahrschule womöglich gut besucht.

    • Welche Hinweise liefert das Internet? Eine gute Fahrschule erhält sicherlich auch gute Online-Bewertungen. Ausschlaggebend ist auch, wie die Fahrschule im Internet auftritt. Natürlich können Sie im Internet auch ganz einfach die Fahrschulnummer herausfinden.

    • Welche Fahrschule ist in Ihrer Nähe? Um einen ersten Anhaltspunkt zu bekommen, können Sie die Fahrschulen in der Umgebung vergleichen. Es ist zudem von Vorteil, wenn Sie die Fahrschule einfach erreichen. 

    • Ist die Fahrschule zu geläufigen Bürozeiten telefonisch zu erreichen? Eine gute Fahrschule führt ein separates Büro, welches Sie zu bekannten Öffnungszeiten besuchen können. 

    • Sind die Mitarbeiter aufmerksam und in der Lage, Ihre Fragen zu beantworten? Eine passende Fahrschule klärt all Ihre Fragen bereits im Voraus.

    • Wie ist die äußere Erscheinung der Fahrschule? Wenn Sie die passende Fahrschule finden wollen, sind ordentliche und gepflegte Räumlichkeiten sicher überzeugend.

    • Können Sie die Fahrlehrer im Vorfeld kennenlernen? 
      Zur Fahrschule gehört auch, den richtigen Fahrlehrer zu finden. Denn er ist es, der Ihnen sowohl theoretisch als auch praktisch das Fahren beibringen soll. Bei einem ersten Kennenlernen schätzen Sie ab, ob Sie sich mit den Fahrlehrern der Einrichtung wohl fühlen. Eine gute Fahrschule hat mehr als nur einen Fahrlehrer.

    • Am Ende zählt, dass Sie sich mit der Fahrschule wohl fühlen. Nur wenn Sie all diese Kriterien und den ersten Eindruck im Vorfeld positiv bewerten, können Sie auch von einer guten Fahrausbildung ausgehen.
       

    Die Autoversicherung für Fahranfänger

    Um einen Pkw fahren zu dürfen, müssen Sie mindestens 18 Jahre alt sein (Ausnahme: Begleitetes Fahren mit 17) und einen Führerschein der Klasse B (Kraftfahrzeuge bis 3.500 kg) besitzen. Für ein eigenes Auto ist in Deutschland eine Kfz-Haftpflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben.

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    Besitzen Sie kein eigenes Auto, sondern nutzen das Auto der Familie? Dann ist unser Angebot Zusatzfahrer das Richtige für Sie. Bis zum 23. Lebensjahr können Sie in einen Pkw-Vertrag eingeschlossen werden, der bei R+V, KRAVAG oder Condor besteht. Gerne beraten wir Sie auch persönlich.

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    Formalitäten und Rahmenbedingungen

    Nachdem Sie der erste Eindruck überzeugt hat, kommen nun weitere Kriterien hinzu, damit Sie die richtige Fahrschule finden. Diese Tipps sollten Sie weiterhin bei der Auswahl der richtigen Fahrschule beachten.

    • Entspricht der Ausbildungsplan Ihren Vorstellungen?

      Damit Sie alle theoretischen Grundlagen über den Straßenverkehr und das Fahrverhalten erlernen, sollte die Fahrschule einen Theorieunterricht anbieten, der für Sie geeignet ist. Die Interaktion zwischen Fahrlehrern und Schülern ist in diesem Fall wichtig.

    • Wie läuft die Terminvergabe für Praxisstunden?

      Vergleichen Sie auch in diesem Punkt die verschiedenen Einrichtungen, um die richtige Fahrschule zu finden. Die Fahrschule sollte Ihnen mehrere Möglichkeiten für praktische Fahrstunden anbieten und flexibel auf Ihren Zeitplan reagieren. 

    • Wie verhält sich der Fahrlehrer?

      Der Fahrlehrer soll Sie bestmöglich auf die Prüfungen in Theorie und Praxis vorbereiten. Gerade bei der praktischen Unterweisung spielt Sympathie eine große Rolle. Gute Fahrlehrer erkennen Sie daran, dass sie im Unterricht ausreichend auf Fragen eingehen. Bei praktischen Fahrstunden ist es wichtig, dass am Ende der Fahreinheit eine Nachbesprechung stattfindet. Erfüllen Fahrlehrer diese Kriterien nicht, sollten Sie sich einen neuen Fahrlehrer suchen. Ein unkomplizierter Fahrlehrerwechsel sollte bei jeder guten Fahrschule möglich sein.

    • Dürfen Sie während der Ausbildung die Fahrschule wechseln?

      Ein Wechsel der Fahrschule ist während der Führerscheinausbildung grundsätzlich möglich. Sie müssen Ihrer Fahrschule hierfür auch keine Gründe nennen. Die erste Einrichtung ist dazu verpflichtet, Ihnen einen Ausbildungsnachweis für bereits geleistete Theorie- und Praxisstunden auszustellen. Diese können Sie bei der zweiten Fahrschule anrechnen lassen und müssen sie auch nicht noch einmal bezahlen.

    Das kostet der Führerschein

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    Wenn Ihre Fahrschule keine Wucherpreise für die einzelnen Fahrstunden verlangt, sollten Sie mit Kosten von etwa 1.500 bis 2.500 Euro für den gesamten Führerschein rechnen. Der tatsächliche Preis hängt davon ab, welchen Führerschein Sie machen wollen und wie viele praktische Fahrstunden Sie benötigen. Wir nehmen jetzt einmal den klassischen Pkw-Führerschein (Klasse B) in den Blick.

    Theoretisch könnten Sie schon nach 14 Fahrstunden Ihre praktische Prüfung antreten. Das ist aber nicht sehr realistisch. Durchschnittlich sollten Sie etwa 20 bis 30 Fahrstunden einplanen. Wenn Sie unsicher sind, ob Sie bereit sind für die Fahrprüfung, dann bitten Sie Ihren Fahrlehrer um eine ehrliche Einschätzung – er sollte dafür ein ganz gutes Gespür besitzen.

    So setzen sich die Kosten für den Führerschein zusammen*

      niedrig durchschnittlich hoch
    Praktische Fahrstunde 20 Euro 45 Euro 70 Euro
    Sonderfahrt (mind. 12) 30 Euro 60 Euro 90 Euro
    Grundgebühr (inklusive Theoriestunden) 50 Euro 200 Euro 500 Euro
    Sehtest 5 Euro 10 Euro 15 Euro
    Passbild 10 Euro 20 Euro 30 Euro
    Erste-Hilfe-Kurs 30 Euro 40 Euro 55 Euro
    Lernmaterial 60 Euro 70 Euro 80 Euro
    Führerscheinantrag bei der Behörde 30 Euro 35 Euro 70 Euro
    Gebühr Theorieprüfung 20 Euro 23 Euro 25 Euro
    Gebühr Praxisprüfung 100 Euro 117 Euro 120 Euro
    *Die Preisangaben in der Tabelle sind ungefähre Richtwerte. Je nach Behörde, Fahrschule, Optiker oder Fotograf variieren die Kosten. Richtwerte entnommen aus dem deutschen Bußgeldkatalog und vom ADAC, Stand Juni 2022.

    Fragen und Antworten rund um den Führerschein

    Grundsätzlich gilt: Wie lange oder wie kurz Sie für die Fahrausbildung brauchen, ist davon abhängig, in welchem zeitlichen Rahmen Sie die theoretischen und praktischen Pflichtstunden in der Fahrschule ableisten. Insgesamt müssen Sie zwölf Sonderfahrten ableisten. Dazu gehören:

    • fünf Überlandfahrten
    • vier Autobahnfahrten
    • drei Nachtfahrten

    Diese Einheiten sind praktische Pflichtstunden, um den Führerschein zu erwerben. Hinzu kommen die normalen Fahrstunden. Je nach Können und Vorerfahrung sollten Sie mit etwa 20 bis 30 Fahrstunden rechnen. Um in die Theorieprüfung gehen zu können, müssen Sie insgesamt 14 Theoriestunden à 90 Minuten nachweisen.

    Eigentlich ist es ganz einfach: Je häufiger Sie in die Fahrschule gehen, desto schneller haben Sie Ihren Führerschein. Gehen Sie drei Mal die Woche zur Fahrschule, sollten Sie den Führerschein nach etwa drei Monaten haben. Aber nicht jede Fahrschule hat solche Kapazitäten. Wenn Sie es eilig haben, dann informieren Sie sich vorher über die Größe der Fahrschule. Wichtig dabei ist etwa, wie oft in der Woche Theorieunterricht angeboten wird. Aber auch die Anzahl der Fahrlehrer und Fahrzeuge verrät Ihnen, wie flexibel Sie Fahrstunden nehmen können.

    Sie brauchen Ihren Führerschein am besten noch heute? Der schnellste Weg dahin ist eine Ferienfahrschule. In einem Crash-Kurs lernen Sie dort die Praxis und Theorie des Autofahrens in kurzer Zeit. Nach zwei bis drei sehr intensiven Wochen halten Sie dann Ihren Führerschein in den Händen. Das ist auch dann möglich, wenn Sie noch nicht volljährig sind (mehr dazu im Artikel „Begleitetes Fahren : Führerschein mit 17“).

    Vielleicht befinden Sie sich auch in einer Situation, in der Sie in komprimierter Zeit den Führerschein erwerben wollen. Dies kann unterschiedliche Gründe haben.

    • Sie sind noch Schüler, wollen aber dennoch mit 18 Jahren den Führerschein erwerben? Dies gilt auch für das begleitete Fahren ab 17 Jahren.
    • Sie sind in einer Ausbildung oder einem Beruf, bei dem Sie an zeitliche Abschnitte gebunden sind.

    Ein Vorteil von diesem Führerschein-Schnellkurs ist, dass Sie das gesamte Wissen in komprimierter Zeit aufnehmen. Die Inhalte aus dem Theorieunterricht setzen Sie umgehend in praktischen Fahrstunden um. Sie beschäftigen sich in der kurzen Zeit eingehend mit der Straßenverkehrsordnung und Fahrszenarien, was für manche Fahranfänger zu großem Erfolg bei beiden Fahrprüfungen führt.

    Der Nachteil ist, dass aufgrund des schnellen Tempos vielleicht manche Fragen der Fahrschüler unter den Tisch fallen. Fahrschüler haben in diesem komprimierten Modell wenig Zeit, die Ausbildungsinhalte für sich zu reflektieren. Viele Fragen ergeben sich zudem aus Fahrsituationen aus dem Alltag. Die Möglichkeit, solche Situationen zu klären, entfällt im Führerschein-Intensivkurs. 

    Haben Sie Ihren Führerschein dann in der Tasche, beginnt die nächste Etappe: Sie müssen sich im Straßenverkehr beweisen. Wertvolle Tipps dazu finden Sie im Artikel „Tipps für Fahranfänger im Straßenverkehr “.

    Ergänzend zu den Fahrstunden in der Fahrschule können Sie Übungsstunden auf sogenannten Verkehrsübungsplätzen absolvieren. Dort können Sie sich von erfahrenen Fahrern zeigen lassen, wie man rückwärts einparkt, das Fahrzeug bedient oder rangiert. Denken Sie daran, dass der Fahrzeuginhaber versichert sein muss. Auf dem Gelände der Übungsplätze müssen Sie eine Kfz-Haftpflichtversicherung nachweisen.

    Eine Übersicht über Übungsplätze in Deutschland gibt der Verkehrsübungsplatzfinder.

    Ohne Kfz-Haftpflichtversicherung dürfen Sie nicht fahren

    Wenn Sie ein Fahrzeug anmelden, müssen Sie gleichzeitig eine Kfz-Versicherung  abschließen. Diese ist gesetzlich vorgeschrieben, daher heißt sie „Pflichtversicherung“.

    Zusätzlich empfiehlt es sich, eine Teilkaskoversicherung oder eine Vollkaskoversicherung abzuschließen. Welche Versicherung für Sie am besten geeignet ist, können Sie auch im Gespräch mit unseren Experten herausfinden.

    Die Führerscheinprüfung

    Die Führerscheinprüfung in Deutschland besteht aus zwei Teilen: einem theoretischen und einem praktischen Teil. Erst wenn Sie alle Theorie-Pflichtstunden vollständig absolviert und die theoretische Prüfung bestanden haben, können Sie sich zur praktischen Prüfung anmelden. Hierfür benötigen Sie diese Unterlagen:

    • gültiger Personalausweis oder Reisepass

    • aktuelles biometrisches Lichtbild

    • Bestätigung Ihrer Fahrschule

    • Nachweis über die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs

    • Sehtest-Bescheinigung (maximal zwei Jahre alt)

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    Die Theorieprüfung

    Der theoretische Teil besteht aus einem Multiple-Choice-Test. Sie erhalten Fragen und mehrere vorgefertigte Antwortmöglichkeiten. Das Gute: Wenn Sie sorgfältig mit den Unterrichtsmaterialien der Fahrschule geübt haben, werden Ihnen viele Fragen bekannt vorkommen. Die Fragen sind nämlich identisch. Welche Fragen Sie genau beantworten müssen, wird allerdings zufällig ausgewählt. In der Regel absolvieren Sie die Prüfung an einem Computer. Nachdem Sie alles ausgefüllt haben, erhalten Sie sofort die Information, ob Sie bestanden haben oder nicht.

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    Die Praxisprüfung

    Der praktische Teil ist mit einer normalen Fahrstunde zu vergleichen, nur sitzt zusätzlich zum Fahrlehrer noch ein Fahrprüfer mit im Auto. Der Prüfer bestimmt die Dauer, die Strecke und weitere Grundaufgaben, die Sie bewältigen müssen. Dazu zählen etwa Anfahren am Hang, Einparken oder Rückwärtsfahren. Außerdem ist es üblich, dass der Fahrprüfer Ihnen allgemeine Fragen zum Auto stellt: Was bedeutet die blaue Kontrollleuchte auf dem Armaturenbrett? Wo befindet sich das Erste-Hilfe-Set?

    Meistens dauert eine Fahrprüfung etwa 45 Minuten. Danach liegt es im Ermessen des Fahrprüfers, ob Sie bestanden haben oder nicht.

    Durchgefallen, und jetzt?

    Keine Panik. Wer durch seine Führerscheinprüfung fällt, hat nichts zu befürchten. Statistisch gesehen befinden Sie sich sogar in bester Gesellschaft: Rund jeder dritte Fahrschüler besteht seine Fahrprüfung im ersten Anlauf nicht (laut einer Erhebung des Kraftfahrt-Bundesamts). Ärgerlich ist es trotzdem.

    Sie müssen zwei Wochen lang warten, bis Sie erneut zur Führerscheinprüfung antreten dürfen. Außerdem müssen Sie die komplette Gebühr für die Prüfung erneut zahlen. Es gibt übrigens kein Limit für die Anzahl an Anläufen, die Sie für die Prüfungen brauchen. Auf die Dauer wird es dann aber sehr teuer, wenn Sie jedes Mal die Gebühren neu zahlen.

    R+V Team

    Experten rund ums Auto

    Mehr als nur die Versicherung von Fahrzeugen! Das R+V-Team der Kfz-Versicherung schreibt über Erfahrungen sowie Kenntnisse rund um das Thema Auto, Motorrad, Roller und Co. So arbeitet ein bunt gemischtes Team daran, die Faszination und das Wissen für alles auf Rädern hier im Magazin zu teilen.

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