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So wird Ihr Hund wieder gesund

Ob Langhaar oder Kurzhaar, reinrassig oder gemischt, großer Wauwau oder kleiner Kläffer: Für die meisten Hundebesitzer ist ihr Vierbeiner ihr Ein und Alles. Zeit zusammen zu verbringen und gemeinsam herumzutollen macht auch uns Menschen großen Spaß. Im Spiel gehen die Fellnasen vollkommen auf und unverhofft kann ihnen auch beim harmlosen Toben etwas zustoßen.

Hunde lieben Action

Beim Spaziergang im Wald, Stöckchenwerfen auf der Wiese oder ausgelassenem Raufen auf dem Wohnzimmerteppich können Mensch und Tier sich zusammen austoben. Doch die Sorge ist groß, wenn sich der eigene Hund dabei verletzt – einmal falsch aufgekommen und schon ist es passiert: Tierarztbesuch, Untersuchung, vielleicht muss sogar operiert werden – und die Rechnung, die am Ende kommt, kann hoch ausfallen.

Die Kranken­versicherung für Ihren Hund

Natürlich möchten Sie Ihrem Hund die bestmögliche medizinische Versorgung bieten, doch dies kann die finanzielle Last weit in die Höhe treiben. Wir Menschen sind in Deutschland pflichtversichert, für Hunde gilt das nicht. Ohne Operationskostenversicherung müssen Hundehalter eine OP deshalb aus eigener Tasche bezahlen – das kann schnell teuer werden. Mit der R+V-Hundeversicherung schützen Sie sich vor unangenehmen finanziellen Folgen und bieten Ihrem Hund im Ernstfall umfassenden Schutz und beste medizinische Versorgung – unabhängig von hohen Tierarztkosten.

So viel kostet die Hunde-Operationskostenversicherung

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Die Kosten für eine Operation beim Hund liegen oft im vierstelligen Bereich.

Wie hoch sind die Operationskosten für den Hund? Ein Rechenbeispiel

Wir Menschen sind in Deutschland pflichtversichert, für Hunde gilt das nicht. Eine Operation muss ohne Operationskostenversicherung deshalb aus eigener Tasche bezahlt werden.

Diese Kosten können beispielsweise im Fall einer Operation bei einem Kreuzbandriss auf Sie zukommen:

  • Erste Notuntersuchung (Untersuchung, Auswertung und Röntgenaufnahmen): ca. 240 Euro*
  • Nachuntersuchung (mit Beratung): ca. 30 Euro*
  • Operation am Knie (Arthroskopie, Medikamente, Narkose, Röntgenaufnahmen, Infusion und die Operation selbst): ca. 2.500 Euro*
  • Schmerztherapie (Medikamente, die im Nachgang an die Operation verabreicht werden): ca. 10 Euro*

In Summe belaufen sich die Kosten damit auf 2.780 Euro*.

* inkl. 19 Prozent MwSt.

Damit Ihr Hund gesund bleibt: Erste Hilfe

Vorbereitung

Im Ernstfall muss der Hund unverzüglich zum Tierarzt. Auf dem Weg dorthin sollten Sie beruhigend auf das Tier einreden, denn es spürt auch Ihre Verfassung genau. Da manche Hunde im Schock davonlaufen, leinen Sie ihn am besten an. Damit der Hund seine Verletzung nicht noch selbst verschlimmert, hilft ein Maulkorb.

Transport

Auch beim Transport sollten Sie die Leine immer in der Hand halten. Ob ihr Hund selbst gehen, sich wegen Atemproblemen aufrichten oder lieber hinlegen möchte, sollten Sie ihm überlassen. Kleine Hunde können in ihrer Tragebox, größere im gepolsterten Korb transportiert werden.

Beim Tierarzt

Geben Sie dem Tierarzt so viele Informationen wie möglich. In jedem Fall sollten Sie die durchschnittlichen Vitalwerte Ihres Hundes dabeihaben. Je nach Situation sind auch Proben der Körperausscheidungen hilfreich.

Wenn alles überstanden ist: Das sollten Sie nach einer Hunde-OP tun

  • Notieren Sie die Ratschläge des Tierarztes! Welche Medikamente vergeben werden müssen, wann der Nachsorgetermin stattfindet und was sonst zu beachten ist, davon wird Ihr benommenes, träges Tier Sie sonst leicht ablenken.
  • Richten Sie Ihrem Hund zu Hause einen sauberen und ruhigen Platz ein, am besten am Boden, damit er nicht herunterfallen kann. Halten Sie andere Tiere zur Sicherheit erst einmal von ihm fern.
  • Wärme ist nach einer Operation sehr wichtig. Das geht etwa mit Decken, Polstern und einer Infrarotkamera.

So schützen Sie die Gesundheit Ihres Hundes

Vorsicht vor Getreidefeldern

Im Sommer können die kleinen Widerhaken an Ähren, sogenannte Grannen, in Ohren, Augen, Nase, Pfoten und sogar unter die Haut gelangen. Untersuchen Sie Ihren Hund deshalb nach jedem Spaziergang gründlich. Meistens können sie mit einer Pinzette entfernt werden, ansonsten hilft der Tierarzt.

Zahnstein und Gewichtsprobleme vermeiden

Mit der richtigen Ernährung und Zahnpflege können Sie Ihrem Vierbeiner diese Unannehmlichkeiten ersparen. Dabei gehört eine regelmäßige Zahninspektion zum Pflichtprogramm, manche Hundebesitzer putzen ihren Hunden sogar die Zähne. Eine wichtige Rolle spielt auch die Futterart, denn Nassfutter bleibt generell eher auf den Hundezähnen kleben und trocknet ein. Trockenfutter hingegen reibt Rückstände eher ab. Zuckerhaltiges Futter hat auf dem Hundespeiseplan natürlich nichts verloren!

Krankheiten ganz ausschließen durch Impfungen

Im Alter von etwa zehn Wochen wird empfohlen, eine Kombinationsimpfung aus Staupe, Hepatitis und Hundeseuche (Parvovirose) durchzuführen. Auch, wenn es gegen Tollwut keine Impfpflicht gibt, ist sie nach drei bis sechs Monaten durchaus sinnvoll.

Lymphknoten regelmäßig abtasten

Insgesamt zwölf Lymphknoten an Vorder- und Hinterbeinen, Hals und Unterkiefer können Sie als Hundehalter selbst erfühlen. Wenn sie nicht spürbar sind, ist das ein gutes Zeichen. Angeschwollen können sie auf Entzündungen und Infektionen hindeuten. Gehen Sie in diesem Fall zeitnah zum Tierarzt.

Allergien rechtzeitig erkennen

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Hund eine Futtermittelallergie hat, sollten Sie am besten eine Ausschlussdiät ausprobieren. Auch vor Pollenallergien bleiben manche Hunde nicht verschont, das zeigt sich in geröteten Augen, Hautausschlägen und Atemproblemen. Durch Spaziergänge zu pollenarmen Tageszeiten und Ausbürsten des Fells können Sie Ihr Haustier vorbeugend schützen.

Keine pralle Sonne oder starke Hitze

Hunde können ihre Körpertemperatur im Gegensatz zu uns nicht durch Schwitzen ausgleichen, deshalb erleiden sie viel schneller einen Hitzeschlag. Alleine im Auto eingeschlossen zu sein, kann so zur Hölle werden: Bei einer Außentemperatur von 24 Grad klettert das Thermometer im Auto schon innerhalb von 30 Minuten auf 40 Grad. Übrigens: Bei direkter Sonneneinstrahlung schützen auch genügend Luftzug und angenehme Klimaanlagen-Temperaturen Ihren Hund nicht vor einem Sonnenstich.

Wenn der Hund operiert werden muss: Interview mit unserer R+V-Kollegin Stefanie Simon

Stefanie, du bist Mitgründerin einer Hundeschule und arbeitest dort halbtags. Hast du selbst auch Hunde?

Ja, es sind zwei Australian Shepherd-Hündinnen, inzwischen neun und elf Jahre alt.

Was tust du für ihre Gesundheit?

Da sie schon etwas älter sind, so einiges: Ich gehe mit ihnen regelmäßig zur Physiotherapie, auf dem Unterwasserlaufband werden Koordination und Muskulatur verbessert. Ich bemühe mich um gesunde Ernährung, füttere immer mal Vitamine zu oder Zusätze für gesunde Knochen und Gelenke.

Mussten deine Hunde schon mal operiert werden?

Ja, die ältere, Lily, hat eine so genannte Ellenbogendysplasie. Das ist eine Fehlbildung des Ellenbogengelenks, die Schmerzen verursacht und zur Lahmheit und Arthrosen führen kann. Deshalb habe ich Lily mit anderthalb Jahren von einem Spezialisten für Hundeorthopädie operieren lassen. Ansonsten hatte ich Glück mit den beiden – natürlich muss man immer mal zum Tierarzt, aber größere Operationen blieben uns seitdem erspart.

Wie sah die Phase nach der OP bei euch aus?

Die Heilung nach einer solchen OP dauert viele Wochen. Lily durfte acht lange Wochen nicht springen, nicht rennen, nicht spielen. Erlaubt waren fünfminütige Spaziergänge an der kurzen Leine. Das ist schwer für einen so jungen Hund. Ich habe damals mit ihr kleine Suchspiele gemacht und Tricks eingeübt, bei denen sie sich nicht viel bewegen musste. Seitdem kann sie mir die Strümpfe ausziehen. Wir waren also ganz diszipliniert und viele Jahre hatte sie gar keine Beschwerden mehr. Nun hat sie doch noch eine Arthrose entwickelt und bekommt seit einigen Monaten Schmerzmittel. Das tut ihr gut, sie hüpft herum wie ein junger Hund.

So sehr man mit seinem Tier leidet, auch dem Geldbeutel kann eine Hundeoperation wehtun. Wie hoch waren die Kosten für dich?

Das war teuer. Voruntersuchung mit Röntgen und MRT, die Operation selbst, die Nachsorge – da kamen mindestens 1.500 Euro zusammen.

„Ich höre häufig von Kreuzbandrissen oder Gelenkerkrankungen an Hüfte und Ellenbogen, die operiert werden müssen.“

Durch deine Nebentätigkeit als Hundetrainerin hast du tagtäglich mit vielen verschiedenen Hunden zu tun. Wie ist es denn in der Realität: Sind Operationen bei Hunden oft nötig?

Das kann immer mal vorkommen. Einmal fehlte ein junger Hund monatelang in unserem Erziehungskurs, weil er sich das Bein gebrochen hatte – er war beim Rennen unglücklich in ein Loch getreten. Einem anderen musste unter Vollnarkose ein gesplitterter Zahn gezogen werden. Ein Hund hatte zu Hause ein Plastikspielzeug gefressen – da wurde eine Magen-OP nötig. Besonders häufig höre ich von Kreuzbandrissen oder Gelenkerkrankungen an Hüfte und Ellenbogen, die operiert werden müssen.

Stefanie Simon arbeitet als Pressesprecherin für Schaden- und Unfallversicherung, Vertrieb, Personal und Rückversicherung bei der R+V Versicherung.

Auf den Hund gekommen: Die beliebtesten Haustiere

Nach Katzen sind Hunde in Deutschland die beliebtesten Haustiere. Die meistversicherten Hunderassen in Deutschland sind Labradore, Französische Bulldoggen und Chihuahuas.

70 Prozent der Haustierbesitzer gehen regelmäßig zum Tierarzt

Tipps zur Vorbereitung auf die Routine-OP

Operationen müssen nicht immer gleich einen Notfall bedeuten. Auch bei Hunden gibt es Routine-Behandlungen.

  • Damit nichts schief geht, wenn die Operation vor der Tür steht: Machen Sie den Arzt unbedingt über gesundheitliche Veränderungen bei Ihrem Hund aufmerksam. Routine-Operationen werden nur bei kerngesunden Tieren durchgeführt.
  • Weil auch Hunde vor einer OP nüchtern sein sollten: Achten Sie darauf, dass Ihr Tier mindestens zwölf Stunden lang keine Nahrung und zwei Stunden lang kein Wasser aufnimmt.
  • Bewegung und Spaziergänge: Überfordern Sie Ihren Hund nicht mit langen Wanderungen. Ein kleiner Gassigang lastet den Hund aus und macht die OP für Tier und Chirurgen angenehmer.

Verbreitete Krankheiten beim Hund erkennen

Zahnschmerzen

Weil uns Hunde Zahnschmerzen nicht einfach mitteilen können, sollten Sie auf Appetitlosigkeit und andere Verhaltensänderungen des Hundes achten, auch vermehrter Speichel ist ein Anzeichen. Kritisch wird es, wenn dazu auch Mundgeruch und eine dunkle Zahnverfärbung kommen.

Dackellähme

Dabei handelt es sich um eine besonders schwere Form von Bandscheibenvorfall. Vor allem bei Übergewicht, hohen Sprüngen und mit zunehmendem Alter steigt das Risiko. Wenn Ihr Hund es vermeidet, Treppen zu benutzen oder sogar humpelt, sollten Sie dringend einen Tierarzt aufsuchen.

Magendrehung

Besonders bei Hunden mit großem Brustkorb kann es tatsächlich zu einer Umdrehung des Magens kommen. Achten Sie auf einen aufgeblähten Bauch, Unruhe und vergebliche Versuche, den Mageninhalt loszuwerden. Bringen Sie Ihren Hund in jedem Fall sofort zum Tierarzt, denn hier ist eine schnelle Operation erforderlich.

Diese Lebensmittel sind für Ihren Hund extrem giftig

Ob durch Rattengift, einen Insektenstich oder giftige Lebensmittel: Vergiftungen sind bei Hunden nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Vor allem mit hohem Kakaoanteil ist Schokolade für Hunde toxisch. Auch Weintrauben, Rosinen, Zwiebeln, verschiedene Laucharten, Pilze und Nüsse enthalten für Hunde giftige Inhaltsstoffe. Gleiches gilt für alle Arten von koffeinhaltigen Lebensmitteln. Geben Sie Ihrem Hund noch vor dem Tierarztbesuch so schnell wie möglich eine Kohletablette.

Erhalten Sie die Gesundheit Ihres Hundes

Die R+V-Operationskostenversicherung für Hunde schützt Sie im Ernstfall vor hohen Tierarztkosten und bietet die bestmögliche medizinische Versorgung für Ihr Haustier. Dazu gehören:

  • Operationen unter Narkose in einer frei wählbaren Tierarztpraxis oder -klinik, auch im Urlaub
  • Inklusive der Kosten für Diagnostik, Medikamente, Unterbringung und eine zeitlich unbegrenzte Nachsorge
  • unabhängig vom Satz der Gebührenordnung des Tierarztes (GOT) bis zur Entschädigungsgrenze

Diese Hundeversicherung gibt es in drei Preisvarianten.

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Tipp: Kombi-Nachlass mit der Tierhalterhaftpflicht für Hunde

Jeder Tierhalter ist laut Gesetz dazu verpflichtet, für Schäden aufzukommen, die sein Tier anderen zufügt, und das in unbegrenzter Höhe, auch, wenn Ihre Fellnase gar nichts Böses im Sinne hatte und auch Sie nichts dafür können. Die Tierhalterhaftpflichtversicherung bietet Ihnen verlässlichen Schutz – in Kombination mit der Operationskostenversicherung können Sie sogar noch Geld sparen!

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Autor/in

F. Dogan, E. Kuschfeldt

Mai. 2018

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