Viele Studierende suchen zu Beginn des Semesters eine preiswerte Unterkunft, am liebsten in zentraler Lage oder in der Nähe der Hochschule. Da Wohnheimzimmer meist nur beschränkt verfügbar sind, entscheiden sich viele für den Einzug in eine Studenten-WG (Wohngemeinschaft). Doch ist man in einer WG auch wirklich rundum abgesichert? Welche Versicherungen sind für WGs besonders wichtig und worauf sollte man beim Abschluss achten?
Wohngemeinschaft: Richtig abgesichert im Schadensfall
Vorteile einer Wohngemeinschaft
Laut dem Deutschen Studierendenwerk liegt die Unterbringungsquote von Studierenden in öffentlichen geförderten Wohnheimen bei nur etwa 10 % (Quelle: Studierendenwerke, 2024).
Auf dem freien Markt kostet ein WG-Zimmer im Bundesdurchschnitt etwa 489 EUR pro Monat und steigt weiter (Quelle: Studis Online, 2025). Für die Mehrheit der Studierenden ist daher eine WG oder ein freier Mietvertrag unvermeidlich und damit auch das Risiko von Schadensfällen und Haftungen.
Ausschlaggebende Argumente für eine WG sind für die meisten Studenten die verhältnismäßig niedrige Miete und das Aufteilen der Nebenkosten. Aber auch soziale Aspekte, wie gemeinsames Lernen, WG-Partys oder Kochabende spielen in einer Wohngemeinschaft eine wichtige Rolle.
Für viele beginnt mit dem Auszug aus dem Elternhaus in eine WG der erste Schritt in die Selbstständigkeit.
In einer Wohngemeinschaft schließen sich laut Mietrecht 2 oder mehrere Personen zusammen und teilen sich eine Wohneinheit, ohne damit eine Familie zu gründen. Für gewöhnlich gibt es mindestens einen Hauptmieter, der den Vertrag mit dem Vermieter abschließt. Auch die Kündigung der Wohnung kann nur über den oder die Hauptmieter laufen.
Zusätzlich leben oft noch weitere Personen als Untermieter in der WG. Klären Sie vorher mit dem Vermieter ab und halten Sie schriftlich fest, wie viele Personen einziehen. Zieht ein Mitbewohner aus, z. B. wegen eines Auslandssemesters, sprechen Sie eine mögliche Weitervermietung mit dem Vermieter ab. Wenn Sie sich in solche einem Fall nicht mit dem Vermieter abstimmen, Kündigungsgründe.
Grundsätzlich haben Sie 3 Möglichkeiten bei den Mietverträgen:
- Sie sind Hauptmieter, die anderen sind Untermieter.
- Alle sind Hauptmieter.
- Jeder hat einen eigenen Mietvertrag.
In den meisten Fällen unterschreiben alle Mieter gemeinsam als Hauptmieter. Klären Sie die Details im Mietvertrag vorab, damit keine Probleme beim Auszug entstehen.
Viele junge Leute unter einem Dach. Da kann bei einer WG-Party oder in einem unachtsamen Moment schnell etwas zu Bruch gehen. Doch wer ist dann für den Schaden verantwortlich?
Generell haften die Hauptmieter für Schäden, die in der Wohnung entstehen. Deshalb ist eine richtige Absicherung als WG-Bewohner besonders wichtig. Prüfen Sie zunächst, ob Sie noch bei Ihren Eltern mitversichert sind. Falls das nicht der Fall ist, sollten Sie die wichtigsten Versicherungen für eine Wohngemeinschaft selbst abschließen.
Studenten, die den Einzug in eine WG beabsichtigen, sollten sich zunächst erkundigen, ob sie weiterhin über die Versicherungen der Eltern mitversichert sind. Ist dies nicht der Fall, ist eine eigene Absicherung wichtig.
Ein Rohrbruch, der die Wohnung der Nachbarn unter Wasser setzt. Ein Wohnungsbrand, der erhebliche Schäden am eigenen Hausrat anrichtet. Ein teures Fahrrad, das geklaut wurde: Wenn so etwas passiert, kann es schnell sehr teuer werden. Für solche Fälle ist es wichtig gut abgesichert zu sein.
Mehr Infos zu dem Thema finden Sie in unserem Ratgeberartikel.
Zuletzt aktualisiert: Januar 2026
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