Zum Hauptinhalt überspringen
Zecke mit orangebraunem Körper auf grünem Blatt sitzend, schwarze Beine ausgestreckt
Prävention + Vorsorge

Zecken: 7 Irrtümer und wie es wirklich ist

Sie sind winzig, können gefährliche Krankheiten übertragen und jeder kennt sie: die Zecken, auch bekannt als Gemeiner Holzbock. Doch rund um die Zecke kursieren viele Irrtümer. Wir räumen mit den größten Halbwahrheiten auf und zeigen, wie Sie sich vor den Blutsaugern schützen  können.

 

Das sind die verbreitetsten Irrtümer über Zecken

Durch Zecken übertragbare Krankheiten: FSME und Lyme-Borreliose

In Deutschland können Zecken vor allem die Erreger von diesen beiden Krankheiten auf den Menschen übertragen:

  • FSME (Frühsommer-Meningo-Enzephalitis)

  • Lyme-Borreliose

Die Lyme-Borreliose kommt deutschlandweit vor, während sich FSME-Virus auf bestimmte Risikogebiete konzentriert. Eine Übersicht über FSME-Risikogebiete finden Sie im Artikel „Borreliose und FSME: Risikogebiete, Krankheitsverlauf und Behandlung“.

Finanzieller Schutz bei Infektionen durch Zeckenstiche: die R+V-Unfallversicherung

Unsere Unfallversicherungen bieten finanziellen Schutz vor den Folgen der durch Zecken übertragenen Infektionen, z. B. FSME und Borreliose.

Mehr erfahren

Haben Sie Fragen zu den R+V-Unfallversicherungen? Die R+V-Spezialisten beraten Sie gerne.

Termin vereinbaren

So schützen Sie sich vor Zeckenstichen

  • Passende Kleidung tragen

    Tragen Sie lange Hosen, langärmlige Oberteile, Strümpfe und geschlossene Schuhe.

  • Insektenschutz verwenden

    Reiben Sie unbekleidete Körperstellen mit geeigneten Insektenschutz-Mitteln ein (so genannte Repellents).

  • Dickicht vermeiden

    Benutzen Sie im Wald Wanderwege und vermeiden Sie dichtes Gebüsch und Gras.

  • Körper untersuchen

    Suchen Sie nach Ausflügen in die Natur Ihren Körper und Ihre Kleidung nach Zecken ab (die Kinder nicht vergessen). Besonders gerne siedeln sich Zecken an Körperstellen mit dünner Haut an, wie z. B. Haaransatz, Achselhöhlen, Kopfhaut, Ohren, Kniekehlen und Armbeugen, Hände und Füße, Schultern und Nacken, Bauchnabel, Lendenbereich.

  • Schon gewusst?

    Zecken erkennen Duftstoffe, die Menschen ausdünsten, wie Milchsäure oder Ammoniak. Dies ist auch ein Hinweis dafür, dass manche Menschen häufiger gestochen werden als andere.

Zecken richtig entfernen

Eine Ärztin entfernt mit einer Pinzette eine Zecke am Nacken einer älteren Frau.

Wichtig ist es, Zecken schnell zu entdecken und sie richtig zu entfernen. Je länger eine infizierte Zecke saugt, desto wahrscheinlicher überträgt sie die Erreger. So entfernen Sie Zecken richtig:

  • Zeckenkarte: Die Zecke wird mit Hilfe einer Einkerbung in der Karte fixiert und dann aus der Haut geschoben, was die Möglichkeit des Austritts gefährlicher Bakterien verringert. Eine Zeckenkarte ist nicht größer als eine EC-Karte und Sie können Sie problemlos bei allen Aktivitäten im Freien mitnehmen.
  • Zeckenzangen: Sie können die Zecke ebenso vorsichtig mit einer speziellen Zeckenzange unter vorsichtigem Drehen entfernen. Achten Sie darauf, die Zecke damit nicht zu zerquetschen. Es kann sein, dass die Zecke in ihrem Todeskampf erst recht Erreger in die Wunde abgibt.
  • Gehen Sie im Zweifelsfall zum Arzt: Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie die Zecke richtig entfernt haben oder Rötungen an der Bissstelle beobachten, sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen.

Produkte zu diesem Ratgeber-Artikel

Das könnte Sie auch interessieren

Zuletzt aktualisiert: März 2023

R+V-Redaktionsteam

Hinter unseren Ratgebern steht ein erfahrenes Team aus Versicherungsexperten und Fachredakteuren der R+V. Wir vereinen fundiertes Spezialwissen mit praktischen Tipps. Komplexe Themen bereiten wir verständlich für Sie auf. Alle Inhalte prüfen wir regelmäßig auf Aktualität sowie ihre fachliche und rechtliche Richtigkeit.