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Sorglos in die Zukunft mit der Betriebsrente

Die Diskussionen um die gesetzliche Rente reißen nicht ab: Laut Rentenexperten muss sich fast jeder zweite Erwerbstätige in Deutschland im Alter deutlich einschränken, wenn er nicht rechtzeitig privat oder betrieblich vorsorgt. Deshalb fördert der Staat private und betriebliche Vorsorgemodelle. Warum die betriebliche Altersversorgung (bAV) seit 2018 noch attraktiver ist, erfahren Sie in diesem Artikel.

Betriebsrentenstärkungs­gesetz: bAV jetzt noch attraktiver

Anfang 2018 trat das Betriebsrentenstärkungsgesetz in Kraft. Ziel der bAV-Reform ist es, die betriebliche Altersversorgung (bAV) für Arbeitgeber und Arbeitnehmer noch attraktiver zu machen – vor allem in kleinen und mittleren Unternehmen. Darüber hinaus wird der Anreiz zur Eigenvorsorge für Beschäftigte mit geringerem Einkommen verbessert.

Von der betrieblichen Altersversorgung können Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen profitieren: So zahlen Arbeitnehmer weniger Steuern und Sozialabgaben und Arbeitgeber können qualifizierte Mitarbeiter für die Zukunft gewinnen und binden.

Neu seit 2019: 15 Prozent Arbeitgeberzuschuss

Jeder Arbeitnehmer hat einen gesetzlichen Anspruch auf eine bAV über seinen Arbeitgeber durch Entgeltumwandlung. Bei einer Entgeltumwandlung sparen in der Regel Arbeitnehmer und Arbeitgeber Sozialabgaben.

Dabei ist der Arbeitgeber seit 2019 bei Neuverträgen (Direktversicherung, Pensionskasse, Pensionsfonds) gesetzlich verpflichtet, seine Sozialabgaben-Ersparnis an den Arbeitnehmer weiterzugeben. Dazu kann er pauschal 15 Prozent in den bAV-Vertrag des Arbeitnehmers als Zuschuss einzahlen. Bei bestehenden Verträgen greift diese Regelung ab 2022. Das macht die betriebliche Altersversorgung für Arbeitnehmer attraktiver und Arbeitgeber können künftig noch mehr Mitarbeiter mit einem bAV-Angebot erreichen.

Sichern Sie sich Ihre Betriebsrente

Mit einer betrieblichen Altersversorgung, auch bAV oder Betriebsrente genannt, können Sie sich eine Zusatzrente aufbauen, die Sie aus Ihrem Bruttoeinkommen finanzieren. Das hat für Sie als Arbeitnehmer den Vorteil, dass Sie von besonderen Steuervorteilen und Ersparnissen bei der Sozialversicherung profitieren. Erkundigen Sie sich am besten zunächst bei Ihrem Arbeitgeber, ob er von sich aus bereits eine Betriebsrente anbietet.

Sollte Ihr Arbeitgeber keine eigene Betriebsrente anbieten, können Sie von ihm die Durchführung der so genannten Entgeltumwandlung über eine Direktversicherung verlangen.

Die bAV-Spezialisten von R+V helfen weiter

Ihr Ansprechpartner bei R+V informiert Sie gerne rund um das Thema betriebliche Altersvorsorge und wie Sie über Ihren Arbeitgeber zu Ihrer Betriebsrente kommen.

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So profitieren Arbeitnehmer: Weniger Steuern, weniger Abgaben, mehr Vorsorge

Rechenbeispiel (vereinfachte Annahmen)

  • Steuer- und Sozialversicherungswerte des Jahres 2019: Angestellter, ledig, ohne Kinder, Steuerklasse I, Kirchensteuer 9 Prozent, Beitragssatz gesetzliche Krankenversicherung 15,5 Prozent, inklusive 15 Prozent Arbeitgeberzuschuss.
  • Seit 2019 sind die Arbeitgeber bei Neuverträgen – zum Beispiel Direktversicherung oder Pensionskasse – verpflichtet, ihre ersparten Sozialabgaben an die Arbeitnehmer weiterzugeben und diese in deren bAV einzuzahlen.
  • Die Sozialversicherungsersparnis kann Auswirkungen auf die gesetzliche Rente haben.
  • Auf die gezahlten Leistungen aus der bAV werden Steuern und Sozialversicherungsbeiträge fällig.

bAV mit vermögenswirk­samen Leistungen aufstocken

Nahezu jeder Arbeitnehmer hat einen Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen. Oft werden diese in Sparpläne, wie zum Beispiel Bausparverträge oder Investmentfonds, investiert. Der Nachteil dabei: Die vermögenswirksamen Leistungen werden wie Bruttolohn behandelt, das heißt es sind darauf Steuern und Sozialabgaben zu zahlen. Dies belastet das Nettogehalt des Arbeitnehmers und für den Arbeitgeber erhöht dies die Lohnnebenkosten.

Werden die vermögenswirksamen Leistungen jedoch in eine bAV investiert, fließt der volle Betrag ohne Steuern und Sozialabgaben in die Altersversorgung.

Dabei profitieren Arbeitnehmer von einer höheren Altersvorsorge, ohne weiteren Nettoaufwand, und Arbeitgeber sparen Lohnnebenkosten.

So profitieren Arbeitgeber: Mitarbeitergewinnung und -bindung für die Zukunft

Qualifizierte Mitarbeiter sind die Zukunft eines Unternehmens. Sie gilt es zu gewinnen und ans Unternehmen zu binden. Eine betriebliche Altersversorgung ist dabei ein entscheidendes Instrument. Sie lohnt sich für jedes Unternehmen, unabhängig von der Betriebsgröße. Damit wird auch der gesetzliche Anspruch der Angestellten auf Entgeltumwandlung erfüllt. Mehr dazu im Ratgeberartikel

Fachkräfte gewinnen, Mitarbeiter binden, Mitarbeiter­zufriedenheit steigern

Weitere Informationen? R+V hilft weiter

Mit der R+V-Direktversicherung und der R+V-Pensionskasse bieten wir eine einfache, sichere und unbürokratische Form der bAV an. Der Ausweis in der Unternehmensbilanz entfällt und es sind keine Beiträge an den Pensions-Sicherungs-Verein zur Insolvenzsicherung zu zahlen.

Unsere bAV-Spezialisten unterstützen Sie gerne mit weiteren Informationen. Vereinbaren Sie einfach ein persönliches Gespräch.

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Arbeitnehmer haben einen gesetzlichen Anspruch auf eine bAV und können sich so eine Zusatzrente aufbauen. Wir zeigen Vorteile einer bAV durch Entgeltumwandlung für Arbeitnehmer und Arbeitgeber auf.

Anspruch auf betriebliche Altersversorgung

Die betriebliche Altersversorgung (bAV) kann auf verschiedene Weisen finanziert werden: durch den Arbeitnehmer, durch den Arbeitgeber oder als Mischfinanzierung. Hier erhalten Sie einen Überblick über die verschiedenen Durchführungswege.

Fünf Wege zur betrieblichen Altersversorgung

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Arbeitgeberwechsel – was passiert mit der betrieblichen Altersversorgung?

Autor/in

S. Nies

März 2019

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