Wir leben Diversität und Toleranz

Bei der R+V arbeiten Menschen aus aller Welt:
17.000 Beschäftigte aus insgesamt 67 Ländern. Uns bereichert diese Vielfalt in der Zusammenarbeit und auch im Zusammenleben. Rassismus hat bei uns im Unternehmen keinen Platz.

Wir sagen „Nein“ zu jeder Form von Rassismus

Auch unsere Markenkampagne #dubistnichtallein zeigt deshalb Menschen verschiedenster Hautfarbe und mit unterschiedlichen Wurzeln. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, denn so ist unsere Welt: bunt und vielfältig. Trotzdem führt dies in den sozialen Netzwerken zu Diskussionen und leider auch zu manchen rassistischen Kommentaren, gegen die wir konsequent strafrechtlich vorgehen.

Rassismus in der Alltagssprache

Auch wenn wir versuchen, möglichst achtsam mit unseren Mitmenschen umzugehen, stolpern wir in Wort und Schrift manchmal über unsere eigene Sprache. Doch gerade im alltäglichen Miteinander können Kleinigkeiten viel bewirken. Mit der richtigen Wortwahl kann jeder Mensch einen Schritt zu weniger Rassismus tun. Hier stellen wir kleine sprachliche Änderungen vor, die einen großen Unterschied machen.

Tipps für eine achtsamere Sprache

„Schwarze“ oder „People of Color“ statt „Farbige“ oder „Dunkelhäutige“

Der Ausdruck „Farbige“ hat einen kolonialistischen Hintergrund und ist negativ besetzt. Ebenso verhält es sich mit dem Wort „Dunkelhäutige“. Beides sind Bezeichnungen, die weiße Menschen den Schwarzen gegeben haben.

Besser ist die Bezeichnung „People of Colour” (Singular: Person of Colour). Diese umfasst nicht nur Schwarze, sondern alle Menschen, die wegen ihrer Hautfarbe oder Herkunft schon Rassismus erfahren haben.

Alternativ kann man auch „Schwarze“ oder „Schwarze Menschen“ sagen, wenn explizit zur Hautfarbe Bezug genommen wird, wie z. B. bei Black Lives Matter. Beide Begriffe haben Schwarze Menschen für sich selbst gewählt.

„Rasse“ ist raus

Die vermeintliche Trennung von Menschen in unterschiedliche „Rassen“ hat viel Leid in der Welt verursacht. Es gibt keine menschlichen Rassen. Der Begriff „Rasse“ sollte daher im Zusammenhang mit Menschen vollständig aus unserem Wortschatz verschwinden.

Drei Alternativen zum Begriff „Asylanten“

Geflüchtete werden von manchen als „Asylanten“ und „Asylantinnen“ bezeichnet, wenn sie als Bedrohung oder Belastung wahrgenommen werden. Diese Bezeichnungen haben eine negative Bedeutung. Achtsamere Alternativen sind die Ausdrücke „Geflüchtete“, „Asylsuchende“ oder „Schutzsuchende“.

Was ist „Hate Speech“ und wie bietet man ihr die Stirn?

Von „Hate Speech“ spricht man, wenn Menschen oder Gruppen online angegriffen und abgewertet werden oder wenn gegen sie gar zu Hass oder Gewalt aufgerufen wird. Dies geschieht oft durch rassistische, antisemitische, sexistische oder homophobe Kommentare von sogenannten „Hatern“ und „Trollen“. Hate Speech fasst dieses Phänomen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit im Netz und in den sozialen Medien zusammen.

Wenn Sie selbst einen Hasskommentar z. B. auf Facebook entdecken oder erhalten, können Sie diesen den jeweiligen Plattform-Betreibern melden und den Nutzer blockieren. Es gibt aber auch die Möglichkeit, Kommentare, insbesondere wenn sie einen selbst angreifen, zu melden, z. B. auf hessengegenhetze.de. Dies ist das Meldesystem für Online-Hetze der Hessischen Landesregierung, welches Betroffenen direkte Unterstützung bietet und auch eine mögliche Strafverfolgung durch die Sicherung beweiserheblicher Daten unterstützt.

Was wir von Kindern über Toleranz lernen können

Kinder sehen die Welt mit anderen Augen. Sie haben noch keine Vorurteile und nehmen Unterschiede zwischen Menschen oft anders wahr als Erwachsene. Spricht man mit ihnen über Rassismus und Diskriminierung, ist es daher wichtig, zuerst die Gemeinsamkeiten, die wir alle haben, zu betonen. Kinder verstehen dann leicht, dass die Unterschiede zwischen den Menschen bereichernd sind und nicht etwas, vor dem man Angst haben müsste.

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