Pensions­verpflichtungen auslagern

Lagern Sie Ihre Pensionsverpflichtungen aus – und stärken Sie dabei Ihr Unternehmen. Bieten Sie in Ihrem Unternehmen eine betriebliche Altersversorgung über Pensionszusagen an und bilden dafür Pensionsrückstellungen? Leider reichen diese häufig nicht aus und können so Ihre Bilanz belasten. Das Kombinationsmodell hilft.

Vorteile

  • günstigere Kredite dank besserer Bilanzkennzahlen
  • Sicherstellung ausreichender Liquidität für fällige Versorgungsleistungen
  • attraktive Steuervorteile
  • Vorteile bei Unternehmensverkauf und Unternehmensnachfolge
  • Reduzierung administrativer Tätigkeiten und Kostensenkung durch externe Verwaltung

Mit dem Kombinationsmodell lagern Sie Pensionsverpflichtungen aus und entlasten so Ihre Bilanz, was für Unternehmen zunehmend an Bedeutung gewinnt: Denn häufig reichen gebildete Pensionsrückstellungen nicht aus, um die weiter steigende Lebenserwartung abzudecken. Gleiches gilt für das Todesfall- und Invaliditätsrisiko. Im Einzelfall kann dies für Ihr Unternehmen zu erheblichen Liquiditätsengpässen führen.

Auch Basel II, das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz und internationale Bilanzierungsstandards zeigen: Pensionsrückstellungen belasten zunehmend die Bilanz.


Die Auslagerung – d. h. die Übertragung – der Pensionsverpflichtungen erfolgt auf:

  • die rückgedeckte Unterstützungskasse der R+V Lebensversicherung AG (Versorgungskasse genossenschaftlich orientierter Unternehmen (VGU) e. V.) und/oder
  • die R+V Pensionsfonds AG.

Dabei werden die Pensionsverpflichtungen in drei Kategorien unterteilt:

  1. Past Service: Bereits erdiente Anwartschaften aktiver und ausgeschiedener Mitarbeiter werden in einem Einmalbeitrag in den chancenorientiert oder konservativ (versicherungsförmig) ausgestalteten Pensionsfonds übertragen.
  2. Future Service: Noch zu erdienende Anwartschaften aktiver Mitarbeiter werden in die rückgedeckte Unterstützungskasse (VGU) ausgelagert.
  3. Leistungen gegenüber den heutigen Rentenbeziehern können per Einmalbeitrag komplett auf die Unterstützungskasse (VGU) oder den Pensionsfonds übertragen werden.

Das Kombinationsmodell bietet Ihnen:

  • günstigere Kredite dank besserer Bilanzkennzahlen
    Mit der Auslagerung der Pensionsverpflichtungen verbessern Sie Ihre Eigenkapitalquote und profitieren dadurch von günstigeren Ratings bei der Kreditvergabe.
  • Sicherstellung ausreichender Liquidität für fällige Versorgungsleistungen
    Wann Sie Pensionsleistungen in welchem Umfang erbringen müssen, ist nicht genau vorherzusagen: Einerseits steigt die Lebenserwartung stetig, andererseits tritt der Versorgungsfall durch Tod oder Berufsunfähigkeit manchmal schneller ein als erwartet. Mit einer Auslagerung der Pensionsverpflichtungen stellen Sie trotz dieser Unwägbarkeiten sicher, dass Sie Ihr Leistungsversprechen jederzeit einhalten können, ohne dabei Liquiditätsengpässe zu riskieren.
  • Realisierung steuerlicher Vorteile
    Durch die Kombination der zwei Durchführungswege (R+V-Pensionsfonds und R+V-Unterstützungskasse) werden die steuerlichen Förderungsmöglichkeiten des Gesetzgebers optimal genutzt: Sie als Unternehmer können die Beiträge und Zuwendungen steuerlich als Betriebsausgaben geltend machen und so gewinnmindernd veranschlagen. Für Ihre Arbeitnehmer ist die Übertragung lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei.
  • Vorteile bei Unternehmensverkauf und Unternehmensnachfolge
    Die Auslagerung der Pensionsverpflichtungen bietet wichtige Vorteile beim Unternehmensverkauf bzw. bei der Nachfolge: Das Unternehmen kann ohne Altlasten verkauft bzw. übernommen werden und die Altersversorgung des Veräußerers ist unabhängig vom wirtschaftlichen Erfolg des Nachfolgers.
  • Reduzierung administrativer Tätigkeiten und Kostensenkung durch externe Verwaltung
    Durch einen geringeren Administrationsaufwand in der Rentenphase profitieren Sie von Kosteneinsparungen.
  • Reduzierung der Insolvenzsicherungskosten
    Die Bemessungsgrundlage für den Insolvenzschutz über den Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG) beträgt beim Pensionsfonds nur 20% einer vergleichbaren Pensionszusage.

 

Alle bilanzierungspflichtigen Unternehmen müssen erstmals für in 2010 beginnende Geschäftsjahre das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) für die Erstellung ihrer Handelsbilanz anwenden. Dies hat Auswirkungen...


BilMoG - Was bedeutet das?
Das am 29.05.2009 in Kraft getretene Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) bringt zahlreiche Bilanzen aus dem Gleichgewicht. Angestrebt ist ein realitätsgerechter Ausweis der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in der Handelsbilanz der Unternehmen und damit eine Angleichung an international übliche Rechnungslegungsstandards. Betroffen von den neuen Regelungen sind aber insbesondere Unternehmen, die für Pensionsverpflichtungen ihrer Mitarbeiter Rückstellungen (Pensionsrückstellungen) gebildet haben, also auch kleine und mittelständische Unternehmen.

Was ändert sich in der betrieblichen Altersversorgung?
BilMoG will Rückstellungen für die betriebliche Altersversorgung möglichst realitätsnah bewerten. Das bedeutet: Unternehmen müssen zukünftig für die Berechnung ihrer Pensionsrückstellungen einen von der Bundesbank monatlich ermittelten Marktzinssatz anwenden - und nicht mehr den bisherigen Zinssatz von 6%. Aktuell liegt der Zinssatz der Bundesbank bei 5,16% - also deutlich niedriger. Zusätzlich sind absehbare Rentenanpassungen, Gehaltssteigerungen sowie Fluktuationswahrscheinlichkeiten bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen zu berücksichtigen. Das BilMoG kann somit eine deutliche Erhöhung der Pensionsrückstellungen in der Handelsbilanz verursachen.

Was bedeutet das für Unternehmen?
Vielen betroffenen Unternehmen sind die Auswirkungen des BilMoG auf ihre Bilanz nicht bewusst. Handeln diese Unternehmen nicht, können die Neuerungen des BilMoG schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen:

  • Verschlechterung der Eigenkapitalquote
  • Schmälerung der Gewinnausschüttung
  • negative Auswirkungen bei der Bonitätsbewertung
  • Erschwerungen bei der Kreditvergabe

Im schlimmsten Fall führen die Erhöhungen der Pensionsrückstellungen sogar zu einer bilanziellen Überschuldung der Gesellschaft und können zum Beispiel bei Veräußerung des Betriebs zu einem echten Hindernis werden.

Was ist zu tun?
Das durch BilMoG entstandene Ungleichgewicht der Bilanz sollten Unternehmen wieder ausgleichen. Mit der richtigen Lösung bietet das BilMoG betroffenen Unternehmen sogar wichtige Vorteile!

Variante A:
Durch die Absicherung der Pensionsverpflichtungen mit verpfändeten Rückdeckungsversicherungen der R+V kann ein "Gegengewicht" zu den erhöhten Pensionsrückstellungen geschaffen werden. Durch das neue Saldierungsgebot führt dies gleichzeitig zu einer Verkürzung der Bilanz und weiteren Vorteilen:

  • Ausgleich und Verkürzung der Handelsbilanz
  • Verbesserung von Bilanzkennzahlen
  • günstigeres Rating bei der Kreditvergabe

Variante B:
Auch die Auslagerung der Pensionsverpflichtungen auf die R+V Unterstützungskasse und/ oder den R+V Pensionsfonds kann die Handelsbilanz wieder ins Gleichgewicht bringen. Und Unternehmen profitieren von attraktiven Vorteilen:

  • Verbesserung der Eigenkapitalquote, dadurch besseres Rating bei der Kreditvergabe
  • Kostensenkung durch externe Verwaltung
  • Sicherstellung ausreichender Liquidität für fällige Versorgungsleistungen
  • professionelles Kapitalanlagemanagement
  • Realisierung steuerlicher Vorteile

Kombinationsmodell

Service-Hotline zu Vertrag + Leistung – 0800 533-1165*

Für Auskünfte, Beratung, Fragen zu bestehenden Versicherungsverträgen hat die R+V für ihre Kunden eine Service-Hotline eingerichtet. Das Service-Telefon ist montags bis freitags von 08:00 bis 18:00 Uhr für Sie besetzt.

Die R+V Lebensversicherung hat in verschiedenen Wirtschaftszeitschriften und bei Ratingagenturen hervorragend abgeschnitten. Hier eine kurze Zusammenstellung der Pressestimmen:

Capital (Ausgabe 11/2016, Ratingagentur Morgen & Morgen)

Capital (Ausgabe 11/2016, Ratingagentur Morgen & Morgen)

Oktober 2016: Die Zeitschrift Capital veröffentlichte das aktuelle Unternehmensrating der Lebensversicherungsbranche. Unter den 67 untersuchten Gesellschaften erreicht die R+V Lebensversicherung AG "4 Sterne" und die Note "sehr gut".

Untersucht wurden Kennzahlen zu Kosten, Ertrag, Bestand und Sicherheit auf Basis der Geschäftsberichte der Jahre 2011 bis 2015.

Darüber hinaus wird der R+V Lebensversicherung AG eine "ausgezeichnete" Belastbarkeit in Krisensituationen bescheinigt. Beim M&M-Belastungstest werden das vorhandene und das erforderliche Risikokapital einander gegenübergestellt, er gewährt über das Unternehmensrating hinaus einen aktuellen Blick auf die Tragfähigkeit der Unternehmen bei unterstellten Kapitalmarktrisiken.

Wirtschaftswoche (Ausgabe 42/2016, Finsinger-Rating)

Wirtschaftswoche (Ausgabe 42/2016, Finsinger-Rating)

Oktober 2016: In der Wirtschaftswoche erschien die Neuauflage des bekannten Finsinger-Ratings von 66 Lebensversicherern.

Die R+V Lebensversicherung AG erhält wie in den letzten Jahren die höchst mögliche Bewertung von 5 Sternen.

Unter den 20 größten Gesellschaften belegte die R+V Lebensversicherung AG den fünften Platz.

Focus-Money (Ausgabe 22/2016, Ratingagentur Franke und Bornberg)

Focus-Money (Ausgabe 22/2016, Ratingagentur Franke und Bornberg)

Juni 2016: Das Analysehaus Franke und Bornberg hat für Focus-Money aktuelle Sofortrentenversicherungen untersucht. Die R+V-SofortRente erreicht die Bewertung „hervorragend“ und wird als BESTE SOFORTRENTE ausgezeichnet.

Im Bereich der Serviceversicherer belegt R+V zusammen mit Condor den ersten Platz. In die Gesamtnote gehen die Finanzstärke, die Garantierente und die Überschussrente ein.

Ratingagentur Fitch Ratings

Ratingagentur Fitch Ratings

April 2016: Die Analysten der Agentur Fitch Ratings bewerten die Finanzstärke der R+V Lebensversicherung AG derzeit mit sehr stark, ausgedrückt durch die Note "AA". Die Ratings spiegeln die starke Kapitalausstattung, die starke Marktstellung sowie die solide operative Performance wider.

Institut für Vorsorge und Finanzplanung

Institut für Vorsorge und Finanzplanung

April 2016: Bereits zum achten Mal hat das unabhängige Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) unter Leitung von Prof. Dr. Thomas Dommermuth Riester-Renten getestet.

Die klassische R+V-Riester-Rente erhielt die Gesamtnote 1,4 ("EXZELLENT") und belegt damit Rang 2 im Riester-Renten-Rating 2016. In der Kategorie „Indexpolicen“ erreichte die R+V-RiesterRente IndexInvest ebenfalls die Gesamtnote 1,4.

Für das Rating hat das IVFP 69 Tarife von 41 Anbietern in den Bereichen Unternehmenssicherheit, Rendite, Flexibilität sowie Transparenz und Service untersucht.

Ratingagentur Morgen&Morgen

Ratingagentur Morgen&Morgen

Mai 2017: Das unabhängige Analysehaus Morgen&Morgen hat in einer umfangreichen Untersuchung erneut die Berufsunfähigkeits-Tarife in Deutschland unter die Lupe genommen.

R+V erzielt sowohl mit der Berufsunfähigkeitsabsicherung nach Tarif BV als auch mit der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung (BUZ) wieder die beste Bewertung "5 Sterne - ausgezeichnet" - für die BUZ bereits zum dreizehnten Mal in Folge.

Auch in den Teilratings Bedingungen, Kompetenz und Antragsfragen erhalten die R+V-Berufsunfähigkeits-Tarife "ausgezeichnet". Die Professionalität von R+V in Bezug auf Antrags- und Leistungsfallprüfung belegen die mit Bestnoten bewerteten Annahme-, Leistungs- und Prozessquoten.