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Duales Studium: Eine gute Kombination aus Unternehmen und Hochschule

Schüler, die ihr Abitur in der Tasche haben, stehen oft vor der Frage: Soll ich eine Ausbildung machen oder doch lieber studieren? Wer gerne beides miteinander kombinieren möchte, ist bei einem dualen Studium richtig aufgehoben.

Was ist ein duales Studium?

Als duales Studium wird ein Studium an einer Hochschule oder Berufsakademie mit integrierter Berufsausbildung bzw. Praxisphasen in einem Unternehmen bezeichnet.

In erster Linie unterscheidet es sich durch den stärkeren Praxisbezug von den klassischen Studiengängen. Dadurch erarbeitet sich der Student sein Wissen an zwei Lernorten – an der Hochschule und im Betrieb.

Berufspraxis und Studium sind organisatorisch und inhaltlich eng miteinander verzahnt.

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Bereits über 100.000 Dual-Studenten

Die Anzahl dualer Studiengänge wächst seit Jahren kontinuierlich. 2016 gab es laut einer Untersuchung des Bundesinstituts für Berufsbildung in Deutschland schon über 1.500 verschiedene Studiengänge und mehr als 100.000 Studierende, die sich für diesen Ausbildungsweg entschieden haben.

Damit hat sich die Anzahl der dual Studierenden in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Auch das Studienspektrum hat sich inzwischen stark ausgedehnt und bietet eine Vielzahl von Fachrichtungen an.

Duales Studium – Unternehmen sehen Vorteile

Die Zahl der Unternehmen, die mit den Hochschulen und Berufsakademien kooperieren ist ebenfalls deutlich angestiegen und beläuft sich derzeit auf rund 47.000 – auch hier hat sich die Zahl in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt.

Immer mehr Unternehmen setzen auf diese Form der Ausbildung, da sie so gezielt Fachkräfte und Mitarbeiter für Führungspositionen erkennen und dahingehend ausbilden können. Anders als in einer klassischen Ausbildung spielt für den Studenten, der in seiner vorlesungsfreien Zeit im Unternehmen arbeitet, die Eigenverantwortung eine große Rolle.

Warum ist ein duales Studium so gefragt?

Ein duales Studium gilt als das optimale Sprungbrett ins Berufsleben, da es von vornherein gute Einstiegs- und Aufstiegschancen verspricht. Durch die direkt zu Beginn startende Bindung an das Unternehmen, kann der Student sein Wissen und sein Können vor Ort ausprobieren und anwenden. Somit sind duale Studierende nicht nur blanke Theoretiker. Die Berufschancen und Verdienstmöglichkeiten sind zudem gut und vielversprechend.

Die meisten Dualstudenten werden später von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen und eingestellt. Im Vergleich zu anderen Studienabschlüssen ist das Einstiegsgehalt bei den dualen Studenten oft höher, da diese bereits Praxiserfahrung vorweisen können. Aus diesem Grund ist der Ausbildungsweg auch für die Unternehmen so reizvoll. Ihre Auszubildenden lernen die Grundstrukturen und Abläufe des Betriebs von Beginn an kennen und sind im Verlauf der Ausbildungszeit mehr und mehr im Thema.

An welche Versicherungen sollten Sie denken?

Sie haben sich für ein duales Studium entschieden – jetzt fehlt nur noch die passende Absicherung. Ist ihr Berufseinstieg mit einem Umzug verbunden, sollten Sie sich rechtzeitig informieren, ob Sie beispielsweise eine eigene Haftpflichtversicherung oder Hausratversicherung abschließen müssen.

Zudem lohnt es sich mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung vorzusorgen – je jünger der Versicherungsnehmer ist, wenn er die Versicherung abschließt, desto günstiger ist der Beitrag.

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Gerne steht Ihnen unser Ansprechpartner vor Ort in einem persönlichen Gespräch zur Verfügung.

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Vorteile des dualen Studiengangs

Frühe Praxiserfahrung

Aufbau wirtschaftlicher Kontakte

Gehalt während des Studiums

Vielversprechende Jobaussichten

Planbare Studienzeit

Nachteile des dualen Studiengangs

Begrenzte Auswahl

Frühe Festlegung

Hohe Arbeitsbelastung

Geringe Flexibilität (Auslandssemester, Ortswechsel)

Was bedeutet „duales Studium“ eigentlich?

Grundlage des dualen Studiums ist eine Kooperation zwischen Unternehmen und Hochschule. Mittlerweile bieten sehr viele Unternehmen die Möglichkeit zu einem dualen Studium an. Dabei schließt der Student mit der Firma einen Ausbildungsvertrag und bindet sich an das Unternehmen.

Während der studienfreien Zeit wird er im Unternehmen praktisch ausgebildet. Die Firma zahlt eine Ausbildungsvergütung über die gesamte Studiendauer. Viele Unternehmen sehen diese kostspielige Form der Ausbildung als gute Investition an und übernehmen die Studenten nach erfolgreichem Abschluss.

Vier unterschiedliche Modelle eines dualen Studiums

Ausbildungsintegrierendes Studium

Bei dem sogenannten ausbildungsintegrierenden Studium ist der Student gleichzeitig Auszubildender, so dass er neben seinem Hochschulabschluss auch eine Ausbildung im Unternehmen abschließt.

Praxisintegrierendes Studium

Eine weitere Möglichkeit, dual zu studieren, ist das praxisintegrierende Studium. Der Student arbeitet als Angestellter oder als Praktikant im Unternehmen und lernt parallel in der Hochschule für seinen Abschluss.

Berufsintegrierendes Studium

Ausbildungsvariante Nummer drei ist das berufsintegrierende Studium und richtet sich vornehmlich an Berufstätige, die sich über ein Studium weiterbilden möchten. In Abstimmung mit dem Arbeitgeber reduziert der Student seine Arbeitsstundenzahl, um die nötigen Freiräume für die Hochschule zu bekommen.

Berufsbegleitendes duales Studium

Eine weitere Möglichkeit stellt das berufsbegleitende duale Studium dar. Dabei muss das Studium zusätzlich zur vollen Arbeitszeit als Abend- oder Fernstudium absolviert werden. Das besondere am dualen berufsbegleitenden Studium ist die Tatsache, dass der Arbeitgeber in die Abläufe des Studiums mit eingebunden ist und so seinem Angestellten Freiräume für Präsenzphasen an der Hochschule und weitere Unterstützung gewährt.

Sie wollen beides: Ausbildung und Studium?

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Duales Studium: So ist der Ablauf

Nach erfolgreicher Bewerbung wird ein Ausbildungsvertrag zwischen dem Studenten und dem Arbeitgeber geschlossen. In der Folge kann sich der Bewerber um einen Studienplatz an einer entsprechenden Hochschule bemühen. In einigen Fällen kooperieren Unternehmen auch gezielt mit speziellen Hochschulen, so dass Theorie und Praxis besonders effizient aufeinander abgestimmt sind.

Je nach gewähltem Studium gibt es verschiedene Zeitmodelle für das Studium. Beim sogenannten Wochenmodell wechseln sich Praxis- und Lehrtage innerhalb einer Woche ab. Häufig ist der Student drei Tage im Unternehmen und zwei Tage an der Hochschule bzw. Berufsakademie. Beim sogenannten Blockmodell sind die Studenten für mehrere Wochen am Stück im Unternehmen und dann für eine ebenfalls längere Zeit an der Hochschule.

Abschlüsse eines dualen Studiums: Bachelor und teilweise Master möglich

Nach ungefähr sieben Semestern (drittes Ausbildungsjahr) erfolgen die Prüfungen und der Student erwirbt den international anerkannten Bachelor-Abschluss. Einige Unternehmen ermöglichen ihren Mitarbeitern im Anschluss auch noch den Master-Abschluss, allerdings ist dies bislang nicht in allen Studiengängen möglich.

Weiterführende Links und hilfreiche Tipps

Autor/in

C. Hartmann

Feb. 2018

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