Wiesbadener Clown Doktoren im Einsatz – eines der Projekte, das die R+V mit ihrer  Weihnachtsspende 2025 unterstützte, Foto: Clown Doktoren
    26Mär2026 R+V engagiert sich

    R+V-Weihnachtsspende gut investiert

    Wofür Vereine, Initiativen und Organisationen das Geld einsetzen, das Kolleginnen, Kollegen und die
    R+V im Dezember gespendet haben. Ein Blick auf ausgewählte Projekte.

    Von Kati Eggert

    Die Weihnachtsspende der R+V in Höhe von 202.000 Euro ist zahlreichen Einrichtungen und Initiativen in ganz Deutschland zugute gekommen. Ein Blick auf einige der geförderten Institutionen zeigt, wie vielfältig die Hilfe ist: Sie reicht von der Unterstützung schwerkranker Kinder und ihrer Familien über Angebote für Seniorinnen und Senioren bis hin zu Inklusions-, Sozial- und Teilhabeprojekten in vielen Regionen Deutschlands. Koordiniert wurde die Weihnachtsspende erneut von der gemeinnützigen R+V Stiftung. Ralph Glodek, Leiter der R+V Stiftung, sagt: „Die große Spendenbereitschaft unserer Kolleginnen und Kollegen beeindruckt mich jedes Jahr aufs Neue.“

    Wiesbadener Clown Doktoren im Einsatz – eines der Projekte, das die R+V mit ihrer Weihnachtsspende 2025 unterstützte, Foto: Clown Doktoren
    Wiesbadener Clown Doktoren im Einsatz – eines der Projekte, das die R+V mit ihrer Weihnachtsspende 2025 unterstützte, Foto: Clown Doktoren

    Wenn die Clown Doktoren eine Kinderklinik betreten, bringen sie Leichtigkeit in einen Alltag, der für viele Kinder und ihre Familien von Sorgen und Unsicherheit geprägt ist. Der Verein wurde 1994 in Wiesbaden gegründet und besucht heute Kinderkliniken, Hospize sowie Senioren- und Pflegeeinrichtungen. Ziel ist es, Menschen in belastenden Situationen Momente der Freude, Nähe und Unbeschwertheit zu schenken.

    Die Besuche folgen keinem festen Schema. Die Clown Doktoren kommen immer zu zweit, stimmen sich mit dem Pflegepersonal ab und richten sich ganz nach dem einzelnen Menschen. Mal helfen Musik, kleine Späße oder Seifenblasen, mal begleiten sie Kinder in besonders angespannten Momenten. So entstehen kurze Augenblicke, in denen der belastende Klinikalltag in den Hintergrund rückt.

    Die Arbeit richtet sich nicht nur an Kinder. Auch Eltern, Geschwister, Pflegekräfte und Ärztinnen und Ärzte werden einbezogen. Seit 2009 sind die Clown Doktoren zudem in Senioren- und Pflegeheimen aktiv, besonders auch bei Menschen mit Demenz, und unterhalten Menschen in Hospizen.


    Da der Verein spendenbasiert arbeitet, ist Unterstützung besonders wichtig. Die Clown Doktoren Wiesbaden setzen die R+V-Weihnachtsspende für regelmäßige Besuche, Materialien und die Ausbildung weiterer Clown Doktoren ein.

    Auch viele weitere Vereine und soziale Initiativen in ganz Deutschland wurden im Rahmen der Weihnachtsspende unterstützt, nachfolgend ein Auszug.

    Die große Spendenbereitschaft unserer Kolleginnen und Kollegen beeindruckt mich jedes Jahr aufs Neue.“
    Ralph Glodek
    Leiter der R+V STIFTUNG
    Hamburg

    Am Standort Hamburg gingen Spenden an fünf Initiativen, die auf ganz unterschiedliche Weise Menschen im Alltag unterstützen.
    Wege aus der Einsamkeit e.V. schafft Begegnung für ältere Menschen. Die Spende fließt in gemeinsame Besuche im Tierpark Hagenbeck, bei denen Eintritt und Mittagessen für ältere Menschen übernommen werden, um Begegnung und Teilhabe zu ermöglichen.
    Der St. Pauli Bats e.V. verbindet Sport mit sozialem Engagement und eröffnet Kindern und Jugendlichen, auch aus Flüchtlingsunterkünften, beim Basketball spielen Gemeinschaft und neue Perspektiven.
    Mit Pfoten-Buddies Hamburg wurde zudem ein Projekt gefördert, das ältere oder erkrankte Menschen bei der Versorgung ihrer Haustiere unterstützt und so Mensch und Tier gleichermaßen geholfen wird.

    Auch in anderen Bereichen setzt die Weihnachtsspende in Hamburg wichtige Impulse. Der Förderverein Winternotprogramm für Obdachlose e.V. hilft dabei, wohnungslosen Menschen in der kalten Jahreszeit Schutz und Unterstützung zu bieten – mit zusätzlichen Schlafplätzen und Beratungsangeboten. Die Spendensumme wurde hier für den Kauf von Lebensmitteln eingesetzt, aus denen jeden Abend Mahlzeiten für die Bewohnerinnen und Bewohner der Notunterkunft zubereitet werden.
    Schrott bewahre e.V. wiederum verbindet Nachhaltigkeit mit Gemeinsinn, indem der Verein Bau- und Bastelmaterialien vor der Entsorgung rettet und für neue kreative Projekte nutzbar macht. So zeigt sich auch in Hamburg, wie vielfältig die Weihnachtsspende wirkt: Sie fördert soziale Teilhabe, praktische Hilfe und nachhaltiges Engagement gleichermaßen. Mit der Spende sollen unter anderem eine neue Website erstellt sowie Werkzeuge angeschafft werden, die die ehrenamtliche Arbeit des Vereins erleichtern.

    Mitarbeitende der KRAVAG und der R+V mit Vertretern der geförderten Vereine Wege aus der  Einsamkeit e.V., St. Pauli Bats e.V., Pfoten-Buddies Hamburg, Förderverein Winternotprogramm für  Obdachlose e.V. und Schrott bewahre e.V
    Mitarbeitende der KRAVAG und der R+V mit Vertretern der geförderten Vereine Wege aus der Einsamkeit e.V., St. Pauli Bats e.V., Pfoten-Buddies Hamburg, Förderverein Winternotprogramm für Obdachlose e.V. und Schrott bewahre e.V.
    Hannover

    In Hannover wurden Projekte gefördert, die Menschen in sehr unterschiedlichen Lebenslagen unterstützen. Während Nachtengel Hannover obdachlose Menschen mit Lebensmitteln, Kleidung, Hygieneartikeln und teils auch medizinischer Hilfe versorgt, setzen sich Mittendrin Hannover e.V. und IKJA e.V. vor allem für Teilhabe und Integration ein. Sie begleiten Menschen bei sprachlichen und sozialen Herausforderungen, unterstützen beim Ankommen im Alltag und eröffnen Perspektiven für Bildung und gesellschaftliche Mitwirkung. So verbindet die Weihnachtsspende in Hannover unmittelbare Hilfe in Notlagen mit langfristiger Integrationsarbeit.

    Karlsruhe

    In Karlsruhe erhielt die Lebenshilfe Neustadt an der Weinstraße eine Spende. Die Organisation begleitet und fördert Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen mit vielfältigen Angeboten – von Wohnen über Betreuung bis hin zu Bildungs- und Freizeitangeboten. Dank der Weihnachtsspende kann die Lebenshilfe unter anderem neue Gartenmöbel und einen Aktiv-Lifter anschaffen, der Menschen beim Aufstehen und Umsetzen hilft.

    Spendenübergabe an die Lebenshilfe Neustadt durch die Riding Santas mit Patrick Kuntz (3. von links) und Yannick David (2. von links), beide R+V.
    Spendenübergabe an die Lebenshilfe Neustadt durch die Riding Santas mit Patrick Kuntz (3. von links) und Yannick David (2. von links), beide R+V.
    Köln

    Drei Vereine wurden in Köln finanziell berücksichtigt, darunter Endlich. Palliativ & Hospiz an der Uniklinik Köln. Der gemeinnützige Verein unterstützt die Palliativ- und Hospizversorgung für schwerstkranke Patientinnen und Patienten und ihre Angehörigen im Dr. Mildred Scheel Haus. Die Spende stärkt damit ein Thema, in dem Begleitung, Würde und Unterstützung in besonders schweren Lebensphasen im Mittelpunkt stehen.

    Hermann Muesch (3. v.r.) und Anja Schmidt (5. v.r. beide R+V) mit Vertretern vom Verein Endlich. Palliativ & Hospiz
    Hermann Muesch (3. v.r.) und Anja Schmidt (5. v.r. beide R+V) mit Vertretern vom Verein Endlich. Palliativ & Hospiz.
    Leipzig

    In Leipzig gingen die Spenden an zwei Projekte, die Menschen auf sehr unterschiedliche Weise stärken. Während Wilder Osten e.V. mit dem „Eilenburger Suppensamstag“ Begegnung und Gemeinschaft im Stadtteil fördert, begleitet Wolfsträne e.V. trauernde Kinder und Jugendliche mit viel Einfühlungsvermögen in schweren Zeiten.

    v.l. Sebastian Heinrich (R+V), Julia Enoch (stellv. Vorstandsvorsitzende Wolfsträne e.V.), Enrico Spiegel  (Regionalleiter bei Leipziger Volksbank), Sandy Rother (R+V).
    v.l. Sebastian Heinrich (R+V), Julia Enoch (stellv. Vorstandsvorsitzende Wolfsträne e.V.), Enrico Spiegel (Regionalleiter bei Leipziger Volksbank), Sandy Rother (R+V).
    München

    In München wurde das Ambulante Kinderhospiz München gefördert. Die Stiftung begleitet Familien mit unheilbar kranken und lebensbedrohlich erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie betroffene Elternteile. Die Spende unterstützt damit eine Arbeit, die Familien über lange Zeit begleitet und sie in belastenden Situationen nicht allein lässt.

    Ebenfalls unterstützt wurde die Inklusionsgruppe Volleyball des TV Dingolfing. Dort trainieren Jugendliche mit und ohne Handicap gemeinsam. Die Weihnachtsspende unterstützt damit ein Projekt, das Inklusion ganz konkret im Sport erlebbar macht.

    v.l. Stefan Obermeier (R+V) und Vertreter vom Ambulanten Kinderhospiz München

    v.l. Stefan Obermeier (R+V) und Vertreter vom Ambulanten Kinderhospiz München

    Inklusionssport beim TV Dingolfing mit Vorstand Toni Kiebler (rechts) sowie (hintere Reihe v.r.n.l.  ab 3. Person) Paul Janoschka (R+V), Bernhard Weltrowski (R+V), Michael Buchschmid (R+V) und Josef  Wenninger (Bankvorstand, VR-Bank Ostbayern-Mitte).

    Inklusionssport beim TV Dingolfing mit Vorstand Toni Kiebler (rechts) sowie (hintere Reihe v.r.n.l. ab 3. Person) Paul Janoschka (R+V), Bernhard Weltrowski (R+V), Michael Buchschmid (R+V) und Josef Wenninger (Bankvorstand, VR-Bank Ostbayern-Mitte).

    Stuttgart

    In Stuttgart erhielten drei Einrichtungen Spenden. Die eva Stuttgart unterstützt Menschen in Notlagen und begleitet im Wichernhaus alleinstehende arme Menschen mit psychosozialen Beeinträchtigungen sowie besonderem Pflege- und Betreuungsbedarf. Die Spende kommt dem Bereich Arbeit, Beschäftigung und Ausbildung zugute und stärkt damit ein Angebot, das Menschen mit schwierigen Lebensgeschichten Stabilität und Perspektiven bietet.

    Auch die Bahnhofsmission Stuttgart wurde gefördert. Sie hilft Menschen schnell, kostenlos und ohne große Hürden – etwa auf Reisen, in akuten Notlagen oder in existenziellen Krisen. Unterstützt wird damit die Arbeit am Stuttgarter Hauptbahnhof, wo schnelle und unbürokratische Hilfe im Mittelpunkt steht.

    Mit der gleichen Spendensumme wurde außerdem die Paulinenpflege Winnenden bedacht. Die diakonische Einrichtung begleitet Menschen mit Unterstützungsbedarf in den Bereichen Bildung, Ausbildung, Wohnen und Arbeit. Die Förderung fließt in das Projekt Tiergestützte Pädagogik der Jugendhilfe, bei dem Tiere Jugendlichen mit und ohne Einschränkungen helfen, Vertrauen zu fassen und sich wieder zu öffnen.

    (v.l.) Magnus F. Weik (R+V), Clemens Matern (Verein eva Stuttgart) und Michael Lukas (R+V)

    (v.l.) Magnus F. Weik (R+V), Clemens Matern (Verein eva Stuttgart) und Michael Lukas (R+V).

    :(v.l.) Boris Kutska und Nadine Schmid (beide R+V) mit Marco Kelch von der Paulinenpflege Winnenden

    (v.l.) Boris Kutska und Nadine Schmid (beide R+V) mit Marco Kelch von der Paulinenpflege Winnenden.

    (v.l.) Michael Lukas (R+V), Antje Weber (Bahnhofsmission Stuttgart), Magnus F. Weik (R+V),  Christoph Dehmer (Bahnhofsmission)

    (v.l.) Michael Lukas (R+V), Antje Weber (Bahnhofsmission Stuttgart), Magnus F. Weik (R+V), Christoph Dehmer (Bahnhofsmission).

    Fotos: R+V