Erdwärme als Energiequelle für die R+V-Zentrale

Als erstes Unternehmen in Wiesbaden versorgt R+V ihr neues Verwaltungs-
gebäude mit Erdwärme. Die auch Geothermie genannte Zukunftsenergie macht den Neubau am Raiffeisenplatz 2 unabhängiger von fossilen Brennstoffen und schützt außerdem das Klima: Im Vergleich zur konventionellen Ölheizung reduziert sich der Ausstoß von Kohlendioxid (CO2) um etwa zwei Drittel. Das entspricht einer Einsparung von 150 Tonnen jährlich. Und Geothermie eignet sich nicht nur zum Heizen. Im Sommer kühlt die Erdwärme dank ausgeklügelter Technik das Gebäude.

Und so die funktioniert Geothermie am Raiffeisenplatz 2

Über 46 Löcher (Durchmesser 18 cm) kommt aus einer Tiefe von bis zu 130 Metern die Wärme aus der Erde. Dabei wird nach unten geleitetes Wasser in einem geschlossenen Kreislauf erwärmt. Das so erhitzte Wasser gibt seine Energie über einen Wärmetauscher ab. Mit dieser abgegebenen Energie wird anschließend entweder Wasser in einem zweiten geschlossenen Kreislauf erwärmt oder aber gekühlt - je nach Jahreszeit und Temperatur (siehe Schaubild).

R+V heizt oder kühlt den Neubau RP2 grundsätzlich komplett mit Erdwärme. Das Gebäude besitzt aber zusätzlich noch eine klassische Erdgasheizung. Diese springt jedoch nur an, wenn es beispielsweise extrem kalt ist und besonders viel Energie zum Heizen nötig ist. Für Geothermie ist übrigens gar nicht viel Platz nötig: Die gesamte Anlage passt auf drei PKW-Stellplätze.

Zwei zentrale Aspekte spielten bei der Entscheidung für die Geothermie eine Rolle: Erstens macht sich R+V unabhängiger von den stetig steigenden Energiepreisen. Und zweitens setzt R+V ein klares Zeichen für klimafreundliche Energien.

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