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Wenn die Wespe im Auto mitfährt
Geraten Wespen oder andere größere Insekten ins Auto, reagieren viele Menschen mit Abwehrbewegungen. Gerade während der Fahrt kann das gefährlich werden, warnt das Infocenter der R+V Versicherung.
Kleines Tier, großer Schreck: Wird während der Fahrt eine Wespe im Auto bemerkt, kann schnell eine gefährliche Situation entstehen – bis hin zu einem Verkehrsunfall. „Hektische Bewegungen und plötzliche Lenkmanöver sind gefährliche Schreckreaktionen, die man vermeiden sollte“, sagt Roland Richter, Verkehrsexperte bei der R+V Versicherung. Wichtig ist, weiter auf den Verkehr zu achten, Ruhe zu bewahren und das Auto möglichst sicher zum Stehen zu bringen. „Erst danach sollte man das Insekt aus dem Innenraum verscheuchen“, erklärt Richter weiter. Oft reicht es schon, ein Fenster zu öffnen.
Insekten nicht zusätzlich reizen
Wer hektisch nach dem Tier schlägt oder es anpustet, macht die Situation oft noch schwieriger. Gerade Wespen fühlen sich dadurch bedroht und stechen zu. Deshalb gilt auch nach dem Anhalten: möglichst ruhig bleiben und das Insekt nicht reizen. Wer allergisch auf Insektenstiche reagiert, sollte das Wageninnere am besten vor Fahrtbeginn kontrollieren – oder gleich ganz mit geschlossenen Fenstern fahren.
Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
- Wer wegen eines Insekts im Innenraum seines Wagens anhält, sollte den Warnblinker einschalten und eine möglichst sichere Stelle suchen.
- Allergiker sollten ein Notfallset griffbereit haben.
- Kommt es zu einem Unfall, übernimmt die Kfz-Haftpflichtversicherung die Schäden anderer Beteiligter. Für Schäden am eigenen Fahrzeug kann je nach Vertrag die Kaskoversicherung zuständig sein.
Gesa Fritz
Pressesprecherin Kfz, Agrar- und Sachversicherungen, Rückversicherung, Verbraucherthemen, Studie „Die Ängste der Deutschen“