Die Ängste der Deutschen im Langzeitvergleich

Die Zeiten wandeln sich und mit ihnen die Sorgen der Bürger. Wie sich die Ängste verändert haben, zeigt der Langzeitvergleich.

Angst vor Terrorismus seit 1996

Nach der Angst vor Terrorismus fragt R+V seit 1996. Auffallend ist, dass sich diese Sorge nach den Anschlägen auf das World Trade Center in New York nahezu verdoppelt hat – und sie bleibt seither auf dauerhaft hohem Niveau. 2016 erreicht diese Angst nun ihren bisherigen Höchststand – nach den Attentaten in Paris und Brüssel fürchten sich drei Viertel aller Deutschen (73 Prozent) davor, Opfer eines Terror-Anschlags zu werden.

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Angst vor Naturkatastrophen seit 2003

2003 hat R+V die Furcht vor Naturkatastrophen in die Befragung aufgenommen – ein Jahr nach der schweren „Jahrhundertflut“ in Mitteleuropa. In der Langzeitbetrachtung sich, dass Umweltprobleme die große Mehrheit der Bürger stark beunruhigen. Auch 2016 befürchtet mehr als die Hälfe der Deutschen, dass es immer mehr Naturkatastrophen gibt. Auffallend: Im Osten ist diese Sorge durchgehend geringer, offensichtlich sind „grüne Themen“ im Westen Deutschlands stärker verankert.

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Angst vor Pflegebedürftigkeit seit 1992

Rund 2,6 Millionen Pflegebedürftige gibt es derzeit in Deutschland. Dementsprechend groß ist auch die Angst davor, anderen im Alter als Pflegefall zur Last zu fallen – sie beunruhigt die überwiegende Mehrheit der Bundesbürger. Bei Frauen, die in den meisten Fällen auch die Pflegenden in den Familien sind, ist diese Angst generell etwas größer als bei Männern.

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Angst vor Straftaten seit 1992

Raubüberfall, Einbruch-Diebstahl oder Betrug: Mehr als jeder vierte Deutsche fürchtet sich davor, Opfer einer Straftat zu werden. Besonders hoch ist die Furcht bei Frauen und älteren Menschen, Ostdeutsche (2016: 32 Prozent) machen sich mehr Sorgen als die Bürger im Westen (2016: 30 Prozent).

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