Bei Bahnstreik sind Mitfahrgelegenheiten gefragt - doch Vorsicht vor schwarzen Schafen

Wiesbaden, 05.10.2007: R+V-Infocenter: Seriöse Vermittler auswählen - Kontaktdaten des Fahrers im Vorfeld notieren

Lange Wartezeiten, Chaos an den Bahnhöfen – angesichts der drohenden Bahnstreiks gewinnen Mitfahrgelegenheiten an Bedeutung. Das ist meistens unkompliziert und durch das gemeinschaftliche Fahren zudem günstig. Doch die Passagiere sollten darauf achten, dass die Vermittlungsstelle seriös und der Fahrer vor Reiseantritt mit allen Daten registriert ist. Darauf macht das Infocenter der R+V Versicherung aufmerksam.

"Auch wenn die meisten Mitfahr-Organisationen etabliert sind: In solchen Situationen können schwarze Schafe auf dem Markt auftauchen und die steigende Nachfrage ausnutzen", sagt Rita Jakli, Leiterin des R+V-Infocenters. Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte deshalb auf die bekannten Zentralen setzen. In vielen Städten haben diese inzwischen Niederlassungen; die meisten bieten ihre Leistungen aber auch im Internet an. Speziell für Berufstätige gibt es in einigen Regionen zudem Pendlernetze, die unter anderem dauerhafte Fahrgemeinschaften vermitteln.

Im Vorfeld Kontaktdaten notieren

Nicht nur kriminelle Hintergedanken des Fahrers können aus der bequemen Mitfahrgelegenheit eine böse Überraschung werden lassen. Wenn der Fahrgast einen wichtigen Termin hat, ist die Zuverlässigkeit des Fahrers entscheidend. Wenn er zu spät kommt oder das Auto klapprig ist und unterwegs liegen bleibt, ist das mehr als ärgerlich. Auch ein riskanter Fahrstil kann die bequeme Mitfahrt zur nervenaufreibenden Angelegenheit machen. Rita Jakli rät, sich immer bereits im Vorfeld alle wichtigen Daten des Fahrers geben zu lassen, beispielsweise Anschrift und Autokennzeichen. Bei manchen Anbietern werden die Fahrer von den Reisenden sogar bewertet. Auch die Mobilnummer ist nützlich, um sich bei Verspätungen absprechen zu können. Weiterer Tipp des R+V-Infocenters: Preise vorher festlegen.

Mit Stichworten wie "Mitfahrgelegenheit" oder "Mitfahrzentrale" finden Reisende im Internet oder im Telefonbuch verschiedene Anbieter.

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