20Okt2026 Bauen, Wohnen & Technik

    Garage: Doppelt interessant für Einbrecher

    Die meisten Einbrüche ereignen sich in der dunklen Jahreszeit. Dafür sensibilisiert auch der „Tag des Einbruchsschutzes“ am 25. Oktober – dem Beginn der Winterzeit. Wer jetzt Haus und Wohnung auf Schwachstellen prüft, sollte die Garage nicht vergessen, rät das Infocenter der R+V Versicherung.

    Fahrräder, Werkzeug, Gartengeräte: In vielen Garagen lagern wertvolle Dinge – und oft führt von dort eine Tür direkt ins Wohnhaus. „Eine schlecht gesicherte Garage kann Einbrechern gleich doppelt in die Hände spielen. Sie finden dort Beute und möglicherweise einen einfachen Zugang ins Haus“, sagt Christine Gilles, Expertin für Sachversicherungen bei der R+V Versicherung.

     

    Garagentor nicht unnötig offen lassen

    Einbrecher suchen nach leicht zugänglichen Stellen. Deshalb sollte das Garagentor bei Abwesenheit immer geschlossen und verriegelt sein. Das gilt auch, wenn die Bewohner nur kurz unterwegs sind. Besonders wichtig ist die Verbindungstür zwischen Garage und Wohnhaus. „Sie sollte beim Einbruchschutz genauso ernst genommen werden wie die Haustür“, betont Christine Gilles. Zusätzliche mechanische Sicherungen können den Einbruch erschweren.

    Auch der Inhalt der Garage kann für Kriminelle interessant sein. Neben hochwertigen Fahrrädern und E-Bikes lagern dort häufig teure Werkzeuge. Manche davon können die Täter sogar für Aufbruchsversuche nutzen. „Die Werkzeuge sollten deshalb nicht offen sichtbar oder leicht zugänglich herumliegen“, ergänzt R+V-Expertin Gilles. 

     

    Einbruchschutz zahlt sich aus

    Dass sich Sicherungsmaßnahmen lohnen, zeigt die polizeiliche Kriminalstatistik: Ein erheblicher Teil der Wohnungseinbrüche scheitert an vorhandener Sicherungstechnik. Wer Haus und Garage besser schützen möchte, kann sich bei kriminalpolizeilichen Beratungsstellen über geeignete Maßnahmen informieren.

     

    Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
    • Fahrräder und E-Bikes auch innerhalb der Garage anschließen – möglichst an einem fest verankerten Gegenstand.
    • Leitern, Tritte und andere „Aufstiegshilfen“ nicht offen neben Haus oder Garage stehen lassen, sondern sichern oder einschließen.
    • Fernbedienungen und Schlüssel für das Garagentor nicht sichtbar im Auto aufbewahren.
    • Nach einem Einbruch nichts aufräumen oder verändern, bevor die Polizei mögliche Spuren gesichert hat und die Versicherung informiert ist.
    Kontakt für die Medien

    Gesa Fritz

    Pressesprecherin Kfz, Agrar- und Sachversicherungen, Rückversicherung, Verbraucherthemen, Studie „Die Ängste der Deutschen“

    0611 533-52284

    gesa.fritz@ruv.de

    Ein Mann versucht ein Garagentor aufzubrechen
    Garage: Doppelt interessant für Einbrecher 1
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