Unverfallbarkeit im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung (bAV)

Von Unverfallbarkeit spricht man, wenn eine Anwartschaft auf betriebliche Altersversorgung bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr verfallen kann.

Bei einer vom Arbeitgeber finanzierten betrieblichen Altersversorgung besteht eine gesetzlich geregelte Unverfallbarkeitsfrist. Danach wird eine Anwartschaft unverfallbar, wenn die Versorgungszusage mindestens 5 Jahre bestanden und die versorgungsberechtigte Person das 25. Lebensjahr bereits vollendet hat.

Eine aus Entgeltumwandlung (eigene Beiträge aus dem Bruttoentgelt) des Arbeitnehmers finanzierte betriebliche Altersversorgung ist sofort bei einem Arbeitgeberwechsel unverfallbar. Der Arbeitnehmer behält den vollen Anspruch auf die erworbene Leistung.

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