Beitrags­bemessungs­grenze (BBG) in der Sozialversicherung

Der Arbeitnehmer muss für sein Einkommen nur bis zu einer bestimmten Höhe Beiträge an die gesetzliche Arbeitslosen- und Rentenversicherung; sowie Kranken- und Pflegeversicherung entrichten. Diese Einkommenshöhe ist die Beitragsbemessungsgrenze (BBG). Sie gibt die Obergrenze des beitragspflichtigen Bruttoarbeitsentgeltes an. Sie wird jedes Jahr zum 01.01 vom Gesetzgeber neu bestimmt.

Der Wert für die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung (BBG-GRV-West) für das Jahr 2022 beträgt 84.600 Euro (alte Bundesländer) und 81.000 Euro (neue Bundesländer).

Für die gesetzliche Krankenversicherung und die Pflegeversicherung beträgt sie 58.050 Euro im Jahr 2022.

Von der Beitragsbemessungsgrenze (GRV-West) leiten sich auch die steuer- und sozialversicherungsfreien Höchstbeiträge in der betrieblichen Altersversorgung ab: Je nach Durchführungsweg sind bis zu 8 % der BBG-GRV West steuerfrei und bis zu 4 % sozialversicherungsfrei. Im Jahr 2022 sind das 6.768 Euro und 3.384 Euro.

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