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Geschenke, die Kinder glücklich machen

Besonders in der Weihnachtszeit wird man überschüttet mit Geschenkideen – Spielzeuge, Puppen, Puzzle, usw. Eltern, Großeltern, Onkel, Tanten, Freunde und Bekannte stehen jedes Jahr vor derselben Frage: Was schenken wir den Kindern? Für jede Altersklasse geben wir Ihnen Tipps, die Ihre kleinen und großen Kinder glücklich machen.

Spielzeug sollte auf jeden Fall dem Alter entsprechen

Die Geschenke sollten dem jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes entsprechen. Sonst ist es schnell über- oder unterfordert und verliert den Spaß an dem Geschenk. Eine erste Hilfestellung bieten hier die Altersangaben der Hersteller, die in der Regel auf den Spielzeugverpackungen vermerkt sind.

Spielen bedeutet selber machen!

Kleiner Geschenkeratgeber

Neben der Alterstauglichkeit ist die pädagogische Qualität eines Spielzeugs sehr wichtig. Generell gilt, dass alle Spielsachen, die auf immer wieder neue Arten zum Spielen anregen, die Entwicklung eines Kindes am besten fördern, weil sie die Fantasie anregen. Ganz simple und einfache Spielzeuge können dies am besten.

Erst wenn die Kinder älter werden, können auch die Spielzeuge komplexer sein. Es sollten jedoch keine Spielzeuge sein, die automatisch funktionieren, bei denen das Kind lediglich in eine Zuschauerrolle gedrängt wird. Denn spielen bedeutet immer: selber machen!

Ein Geschenk für jedes Alter

Sie können Ihren Kindern, Neffen, Nichten oder Enkelkindern auch ein Geschenk machen, das ihnen nachhaltig Nutzen bringt. Verschenken Sie das Versicherungspaket R+V-KinderRundumschutz. Das bietet dem Kind Gesundheits- und Unfallschutz und die finanzielle Vorsorge in einem Paket an.

Sie stellen mit diesem Rundumschutz die richtigen Weichen für die Zukunft der Kinder.

Gerne stehen Ihnen unsere Ansprechpartner vor Ort mit weiteren Informationen zur Verfügung.

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Für Säuglinge

Grundsätzlich gilt: Je kleiner das Baby, desto größer das Spielzeug. Denn Säuglinge nutzen ihren Mund, um die Welt zu entdecken.

Empfehlungen für Säuglinge:

  • Spielbögen, unter denen das Baby liegen und an dem man Spielzeuge austauschen kann
  • Mobiles, Spieluhren (vorher testen – manche sind sehr laut)
  • Kuscheltiere, Schmusetücher, Kauspielzeuge
  • Fühlbücher

Für Kleinkinder

In den ersten Lebensjahren machen Kinder eine rasante Entwicklung durch – sie lernen sitzen, laufen, sprechen und vieles mehr. Das Spielzeug sollte sie jetzt dabei unterstützen, an diesen Herausforderungen zu wachsen.

Empfehlungen für Kleinkinder:

  • Laufwagen, Rutschautos
  • Nachziehtiere, Schaukeltiere, Puppenwagen
  • Bauklötze, Kugelbahnen
  • Wimmelbücher, dicke Wachsmalstifte
  • erste Musikinstrumente, wie Trommeln oder Glockenspiele

Für Kindergartenkinder

Mit dem Kindergarten machen die Kinder einen weiteren Entwicklungssprung. Sie werden selbstständiger, bauen eigene Freundschaften auf und bekommen zusätzliche Bezugspersonen. Jetzt sind besonders Rollenspiele angesagt.

Empfehlungen für Kindergartenkinder:

  • Puppenhaus, Bauernhof, Kaufmannsladen
  • Arztkoffer, Holzeisenbahn
  • Bilderbücher, Puzzle
  • Hörspiele
  • Malzubehör, Knete
  • Dreirad, Roller

Für Grundschulkinder

Die Schule bedeutet noch mehr Selbstständigkeit, aber auch mehr Konzentration und längeres Sitzen. Jetzt freuen sich Kinder über Spielzeuge, die auch ihrem Bewegungsdrang entgegenkommen.

Empfehlungen für Grundschulkinder:

  • Ballspiele und Hüpfbälle
  • Taucherflossen, Drachen, Stelzen
  • Malsachen, Gesellschafts- und Lernspiele
  • Kinderbücher, Webrahmen oder Werkzeugkästen
  • erste elektronische Spiele

Gut zu wissen:

Kinder verarbeiten im Spiel das, was sie in ihrem Alltag erleben. Deshalb sollten Sie Spielzeuge aussuchen, mit denen neu gemachte Erfahrungen nachgespielt werden können.

Für ältere Kinder

Langsam machen sich die ersten Anzeichen der Pubertät bemerkbar. Jetzt werden die Gleichaltrigen immer wichtiger, gleichzeitig lässt der Einfluss der Eltern nach. Manche Kinder ziehen sich gerne mit Büchern oder Computerspielen zurück. Andere spornt es an, ihre körperliche Leistungsfähigkeit auszuprobieren und sich in Sportvereinen eine eigene „Clique“ zu suchen.

Empfehlungen für ältere Kinder:

  • Lenkdrachen, Tischtennis-Set, Diabolo
  • Fahrrad, Inlineskates, Jump-‘n‘-Run-Spiele (für den Computer)
  • Ferngesteuerte Fahrzeuge, eine Uhr
  • Bücherserien, Strategie- und Rollenbrettspiele

Für Jugendliche

Das richtige Geschenk für einen Teenager zu finden, scheint manchmal eine unlösbare Aufgabe zu sein. Die Wünsche ändern sich oft täglich. Manchmal sind die Ansprüche riesengroß, manchmal wissen Jugendliche gar nicht, was sie wollen.

Empfehlungen für Jugendliche:

  • Gutscheine für Schmuck oder Kleidung
  • Kosmetik
  • Technische Geräte
  • Konzerttickets, Kinogutscheine, Gutscheine für Musikplattformen im Internet
  • Abo für die Lieblingszeitschrift

Nachhaltig Freude machen

Gerade in der Geschenkeflut zu Weihnachten sollten Sie darauf achten, das Geschenk nachhaltig auszuwählen. Das bedeutet in erster Linie, keine Billigprodukte zu kaufen. Gerade bei Kinderspielzeugen ist die Verarbeitung wichtig. Kaufen Sie lieber weniger, aber dafür in guter Qualität. Außerdem gibt es viele gute gebrauchte Spielsachen, die weiter verwendet werden können. Verzichten Sie am besten auf Spielzeug mit Batterien, da diese nicht abbaubar sind, und auf Geschenke, die einen starken chemischen Geruch verbreiten. Sprechen Sie sich mit den Eltern ab und schenken Sie lieber gemeinsam etwas Teureres – wie zum Beispiel Konzertkarten oder eine Kinokarte zum Wiederaufladen mit einem entsprechenden Betrag.

Wunschzettel sind keine Bestelllisten

Generell kann man Kinder ab dem Vorschulalter nach ihren Wünschen fragen, da man so erfährt, was für das Kind gerade wichtig ist. Trotzdem sollte man mit den Eltern Rücksprache halten, weil diese die Entwicklung des Kindes – und die bereits vorhandenen Spielzeuge – sehr viel besser einschätzen können. Auch bei Teenagern lohnt sich eine Absprache mit den Eltern, da es zum Beispiel bei einem Handy auch um den richtigen Tarif gehen kann. Und wenn Sie gar nicht weiter wissen, dann ist gemeinsam verbrachte Zeit immer das beste Geschenk.

Gemeinsam verbrachte Zeit ist immer das beste Geschenk.

Smartphones – die Welt in der Hosentasche

Mit einem Handy bekommt man heutzutage nicht nur ein Telefon, sondern gleichzeitig den Zugang zu Internet, Apps und vielem anderen mehr. Kinder müssen deshalb reif genug sein, um die Risiken zu verstehen und dafür Verantwortung übernehmen zu können. In der Regel sind Kinder frühestens ab einem Alter von elf Jahren so weit. Auch dann sollten Sie sich über die Möglichkeiten der Sicherheitseinstellungen und über Jugendschutz-Apps informieren. Kaufen Sie in Abstimmung mit den Eltern nicht unbedingt das neueste Gerät, sondern das, was am besten zur Entwicklungsstufe des Kindes passt – hierfür gibt es spezielle Kinderhandys. Die Kopfhörer sollten außerdem darauf ausgerichtet sein, das Gehör zu schützen und genügend Abstand zum Kopf erlauben.

Computer- und Konsolenspiele

Kinder und Jugendliche lieben Computerspiele aller Art – doch hier ist Vorsicht geboten. Verschenken Sie nie ein Spiel, das Sie zuvor nicht ausprobiert haben. Computerspiele für Kinder sollten keine Gewalt enthalten und nicht mit einem Übermaß an Effekten ausgestattet sein, außerdem sollte das Spiel jederzeit unterbrochen werden können. Erste Anhaltspunkte liefert die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) – sie legt die Altersbeschränkung für Computerspiele fest. Pädagogisch unbedenkliche Games findet man zum Beispiel in der Spieledatenbank, die unter anderem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend betrieben wird.

Ein Geschenk für die Zukunft

Machen Sie Ihren Liebsten ein Geschenk, das für jedes Alter passt und nachhaltig Nutzen bringt. Verschenken Sie das Versicherungspaket R+V-KinderRundumschutz. Das bietet dem Kind Gesundheits- und Unfallschutz und die finanzielle Vorsorge in einem Paket an.

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Woran erkennt man gutes Spielzeug?

Es gibt verschiedene Gütesiegel, die Ihnen bei der Auswahl eines Geschenkes helfen:

  • Geprüfte Sicherheit (GS-Zeichen): Der TÜV überprüft die mechanische, chemische, hygienische und elektromagnetische Sicherheit.
  • Öko-Tex 100: Die deutsche Zertifizierstelle bestätigt hiermit, dass die strengen Schadstoffvorgaben für Babys und Kleinkinder bei Textil und Plüsch eingehalten worden sind.
  • VDE (Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik): Das Prüfsiegel belegt elektronische Sicherheit.
  • Spiel des Jahres: Eine Jury aus Fachjournalisten zeichnet hiermit das Spielvergnügen aus.
  • Fair spielt: Das Zeichen steht für menschenwürdige Bedingungen bei der Spielzeugproduktion.

Achtung!

Die CE-Kennzeichnung ist kein Prüfsiegel, sondern ein Verwaltungszeichen. Es erlaubt lediglich den Verkauf im europäischen Binnenmarkt, weil das jeweilige Produkt den EU-Rahmenbedingungen entspricht.

Wo kauft man Kindergeschenke am besten ein?

Gerade bei Geschenken für jüngere Kinder ist ein Besuch beim Fachhändler der beste Weg. Hier erhalten Sie eine professionelle Beratung, können die Spielzeuge anfassen und auf die richtige Größe, den Geruch oder Lautstärke testen.

Gebrauchte Spielzeuge werden immer häufiger auch im Internet auf Verkaufsplattformen, in Secondhand-Läden oder auf Flohmärkten von Schulen und Kindertagesstätten angeboten.

Markenware kann man auch im Internet bestellen, da in der Regel hier die Qualitätsversprechen eingehalten werden.

Billigprodukte sollte man hingegen meiden, da nicht sicher nachvollzogen werden kann, woraus die Produkte gefertigt wurden.

Autor/in

F. Dogan

Dez. 2017

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