1. Altersvorsorge

Altersvorsorge für 65-Jährige: Aufstocken auf der Zielgeraden

Mit Mitte sechzig ist der Ruhestand bald erreicht. Elisabeth und Helmut stocken ihre Altersvorsorge jetzt noch einmal auf.

Elisabeth wohnt mit ihrem Ehemann Helmut im eigenen Haus. Ein paar Monate muss sie noch arbeiten, dann geht sie in den Ruhestand. Ihr Mann hat nur noch ein Jahr bis zur Rente. Die Kinder der beiden sind schon lange ausgezogen, inzwischen kommen die Enkelkinder zu Besuch. Elisabeth und Helmut freuen sich auf ihren nahenden Ruhestand. Das Wohnmobil steht schon vor der Tür, denn sie wollen viel reisen.

Zeit für letzte Nachbesserungen

Bevor sie aber in ihren wohlverdienten Ruhestand eintreten, hat das Ehepaar überprüft, welche finanziellen Mittel ihnen dank ihrer bisherigen privaten Vorsorgelösungen später zur Verfügung stehen werden. Dabei ist den beiden aufgefallen, dass es gerade bei Elisabeth noch Lücken gibt. Sie kann – im Gegensatz zu ihrem Mann – nicht auf eine durchgängige Erwerbsbiografie zurückblicken: Als die beiden Kinder klein waren, hat sie zunächst nicht gearbeitet. Danach war sie Sachbearbeiterin bei einem kleinen mittelständischen Betrieb und hat lediglich in die gesetzliche Rente einbezahlt.

Deshalb haben sie und ihr Ehemann beschlossen, ein kürzlich geerbtes Vermögen zusätzlich für ihre Altersvorsorge zu verwenden. Zu diesem Zweck will das Ehepaar für Elisabeth eine sofort beginnende Rentenversicherung gegen Einmalbeitrag abschließen. Einmalige Kapitalbeträge, zum Beispiel aus einer Erbschaft oder einem Immobilienverkauf, können kurz vor Rentenbeginn in eine solche Sofortrente investiert werden. Auf diese Weise kann das Ehepaar für Elisabeth eine lebenslange Rentenzahlung sichern – unabhängig von der Kapitalmarktentwicklung. Das ersparte Kapital wird nicht vorzeitig aufgebraucht und bietet Sicherheit für eine lebenslange Versorgung im Alter. Wichtig ist, bei Vertragsabschluss auch an die Versorgung der Angehörigen zu denken.

Sehen Sie hier, wann die Deutschen durchschnittlich in Rente gehen.

Die Angehörigen absichern

Bei der Sofortrente gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Gestaltung des Hinterbliebenenschutzes. Zum einen kann eine Garantiezeit mitversichert werden. Dann ist sichergestellt, dass bei Tod des Versicherten nach Rentenbeginn die Rente bis zum Ende der Garantiezeit an die Hinterbliebenen weitergezahlt wird – in diesem Fall an Helmut. Alternativ besteht die Möglichkeit, eine sogenannte Beitragsrückgewähr zu vereinbaren. Sollte Elisabeth vor Helmut versterben, erhält dieser dann den eingezahlten Einmalbeitrag wieder ausgezahlt, abzüglich der bereits gezahlten Renten.

Alternativ kann zu der Sofortrente eine Hinterbliebenen-Zusatzversicherung abgeschlossen werden, um den Partner finanziell abzusichern. Elisabeth und Helmut entscheiden sich dafür und vereinbaren diese Hinterbliebenen-Zusatzversicherung für Helmut. Somit erhält der Ehemann lebenslang die vereinbarte Hinterbliebenenrente, falls Elisabeth vor ihm versterben sollte. Beiden Ehepartnern sind also lebenslange Rentenzahlungen sicher.

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Autor/in

S. Nies

Okt. 2013

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