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Mit einem Klick ans Ziel: Stipendienprogramme im Internet

Abbildung: Hände ziehen an einem Seil
Die Förderung von Hochbegabten in Deutschland ist vielfältig. Doch bislang fehlte eine umfassende Zusammenstellung der Möglichkeiten: Ein neues Internetportal bietet nun eine Übersicht zu allen Programmen der Begabtenförderungswerke. Die Seite www.stipendiumplus.de Link zu: Stipendium Plus - Begabtenförderung im Hochschulbereich, www.stipendiumplus.de informiert ab sofort über die Stipendienmöglichkeiten in Deutschland und die elf Begabtenförderungswerke, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt werden. In den Jahren 2007 und 2008 stellte das BMBF für die Begabtenförderung jeweils rund 99,4 Millionen Euro zur Verfügung.

Dargestellt werden die folgenden elf Begabtenförderungswerke:
  • Studienstiftung des deutschen Volkes
  • Friedrich-Ebert-Stiftung
  • Friedrich-Naumann - Stiftung für die Freiheit
  • Hanns-Seidel-Stiftung
  • Heinrich-Böll-Stiftung
  • Konrad-Adenauer-Stiftung
  • Rosa-Luxemburg-Stiftung
  • Hans-Böckler-Stiftung
  • Stiftung der Deutschen Wirtschaft
  • Evangelisches Studienwerk Haus Villigst
  • Bischöfliche Studienförderung Cusanuswerk
Diese elf Werke verbindet der gemeinsame Anspruch, einen akademischen Nachwuchs zu prägen, der die demokratische Gesellschaft zu pflegen und mit zu sichern vermag. Dieses Ziel soll durch finanzielle Förderung mittels monatlicher Stipendien und Zuschüsse für Studienaufenthalte, Sprachkurse und Praktika im Ausland, erreicht werden; außerdem durch vielfältige und interdisziplinäre Seminare, Symposien, Akademien, Tagungen und Workshops, sowie durch Kontakte mit Referenten, Vertrauensdozenten und Tutoren.

Die neue Webseite soll Begabte ansprechen, die sich über das Profil sowie die Anforderungen und Leistungen der einzelnen Förderwerke informieren wollen. Dabei geht es insbesondere um Fragen, ob sie die Kriterien für eine Förderung erfüllen und welche der Förderorganisationen am besten zu ihnen passt. Hierzu werden Gemeinsamkeiten der Fördervoraussetzungen, konkrete Angebote sowie spezifische Highlights einzelner Fördermöglichkeiten beschrieben.

Um das Ziel einer Erhöhung der Förderquote unter den Studierenden von ehemals rund 0,7 Prozent auf 1 Prozent zu erreichen, ist es notwendig, dass qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber in ausreichender Zahl vorhanden sind. Im Jahr 2006 wurden insgesamt 13.858 Studierende und 2.883 Promovierende von den elf Begabtenförderungswerken gefördert.

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung LInk zu: Bundesministerium für Bildung und Forschung, www.bmbf.de

J. Ollenik, aktualisiert Februar 2009

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