Der "Rentenblicker" ist eine bundesweite Initiative der Deutschen Rentenversicherung (DRV), die sich an Jugendliche im Alter zwischen 16 und 25 Jahren wendet. Ziel ist es dem Träger zufolge "Jugendliche frühzeitig mit den Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung vertraut zu machen und sie für die eigene Altersvorsorge zu sensibilisieren". Dabei will der "Rentenblicker" die Zielgruppe über mehrere Informationskanäle erreichen.
Online-Portal Rentenblicker.de
Kernbestandteil der Initiative ist das Online-Portal
www.rentenblicker.de Link zu: www.rentenblicker.de. Hier werden Jugendliche in verständlicher Sprache über Funktionsweise und Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung informiert. So werden unter anderem Themen wie der Schutz im Falle einer Erwerbsminderung, Waisenrenten, Rehabilitationsleistungen und die "klassische" Altersrente beleuchtet. Via E-Mail kann der Besucher des Portals auch direkt Fragen an die Experten der Deutschen Rentenversicherung stellen. "Eine Antwort gibt es dann - natürlich auch abhängig von der Komplexität der Frage - innerhalb von wenigen Tagen", so Dr. Heiko Fiedler-Rauer, Sprecher der Deutschen Rentenversicherung Bund.
Zusätzliche Vorsorge im Blickpunkt
Im Blickpunkt steht auch die zusätzliche Vorsorge für das Alter, um die Jugendlichen frühzeitig bei einer eigenverantwortlichen Lebensplanung zu unterstützen. "Es ist wichtig, zusätzlich zur gesetzlichen Rente auch privat vorzusorgen. So könnt ihr sicherstellen, dass ihr euren Lebensstandard auch im Alter haltet", heißt es auf der Webseite. Anhand konkreter Beispiele werden die Möglichkeiten der privaten Vorsorge, etwa über eine Riester-Rente, erläutert.
Erweiterung des Online-Angebots
Noch im Jahr 2008 ist geplant, das Online-Angebot auszubauen und noch attraktiver zu gestalten, kündigte Fiedler-Rauer an. So sollen künftig die Jugendlichen stärker eingebunden werden und mehr zu Wort kommen.
Infomaterial auf Jugendliche zugeschnitten
Auf der Webseite können sich die Nutzer auch mit tiefer gehendem Informations- material versorgen. So gibt es in der Rubrik "Unterrichtsmaterial" eine 20-seitige Broschüre zum Herunterladen. Die Informationen sind laut
DRV-Sprecher Fiedler-Rauer auf junge Leute zugeschnitten. Beispiele aus der Welt von jungen Menschen sollen helfen, hier bereits einen konkreten Bezug zum Thema Rente herzustellen.
Rentenblicker in der Schule
Neben den interaktiven Möglichkeiten im Internet nutzt der "Rentenblicker" auch die Schule als weiteren Informationskanal. So gibt es auch auf der Webseite spezielle Materialien für den Unterricht zum Herunterladen oder per E-Mail (
info@rentenblicker.de E-Mail schreiben an info@rentenblicker.de) kostenlos zu bestellen. Für die Pädagogen gibt es Lehrerhefte, mit denen der Renten-Unterricht gestaltet werden kann und für die Schüler die dazu passenden Arbeitshefte. Allein in den ersten fünf Monaten hat die Deutsche Rentenversicherung rund 300.000 Broschüren an Schulen im ganzen Bundesgebiet verschickt, so Fiedler-Rauer.
Renten-Experten vor Ort
Als besonderen Service bietet die Deutsche Rentenversicherung im Zuge der "Rentenblicker-Kampagne" den Schulen an, ihre Renten-Experten auch direkt in den Unterricht zu schicken und entweder die Lehrer zu unterstützen oder auch den Unterricht komplett zu gestalten. Die Referenten, die bislang schon in den Schulen waren, zeigten sich positiv angetan vom Interesse und der Teilnahme der Schüler, so
DRV-Sprecher Fiedler-Rauer. Wer als Eltern für sein Kind auch einen entsprechenden "Renten-Unterricht" organisieren will, sollte sich am Besten direkt an den Lehrer oder die Schule wenden.
Unterstützung aus der Politik
Breite Unterstützung erhält die Deutsche Rentenversicherung für ihre "Rentenblicker-Kampagne" aus der Politik. Die Kultusministerien der Länder unterstützen die Initiative ausdrücklich und empfehlen diese an ihren Schulen.
S. Nies, Februar 2008
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