Welche Aufgaben bringt der Beruf mit sich?
- Kundengespräche führen, um die Anforderungen an die Veranstaltung zu kennen
- Zielgruppen und märkte analysieren, um zu wissen, welche Art von Veranstaltung bei den Besuchern ankommen wird
- Konzepte für die Veranstaltung entwickeln und diese mit dem Kunden absprechen
- Das Budget für die Veranstaltung festlegen und kontrollieren, dass die Kosten in der Vorbereitungsphase im Rahmen bleiben
- Künstler, Architekten, Designer und Technikern für die Veranstaltung auswählen und beauftragen
- Ablauf- und Regiepläne für die Veranstaltung erarbeiten
- Rechtliche Anforderungen an die Veranstaltung beachten, Auflagen der jeweiligen Kommune einhalten und Genehmigungen einholen
- Den fehlerfreien Ablauf der Veranstaltung überwachen
- Ansprechpartner sein, falls ein Problem auftritt
- Die tatsächlichen Kosten nach der Veranstaltung berechnen
- Auswerten, wie erfolgreich die Veranstaltung war, anhand von Zielgruppenbefragungen oder Marktanalysen
Wer sind die Arbeitgeber?
- Unternehmen, die häufiger auf Messen und Konferenzen vertreten sind oder Veranstaltungen für ihre Kunden durchführen
- Öffentliche Einrichtungen, wie Stadtverwaltungen oder große gemeinnützige Organisationen
- Eventagenturen, die Veranstaltungsmanagement als Dienstleistung anbieten
- Betreiber von Veranstaltungsstätten
Welche Verdienst- und Aufstiegschancen gibt es?
Die meisten Veranstaltungskaufleute beginnen nach ihrer Ausbildung als Trainee in einem kommerziellen oder öffentlichen Unternehmen. Das Einstiegsgehalt hängt sehr stark von der jeweiligen Region und dem Arbeitgeber ab. Etwa 2.000 bis 2-500 Euro monatliches Bruttogehalt dürfen am Anfang der Karriere erwartet werden.
Der Beruf als Veranstaltungskaufmann/-frau wird gern für den Einstieg in die sehr begehrte Branche der Werbung und
Public Relations (Öffentlichkeitsarbeit, kurz
PR) genutzt. Die Aufstiegschancen bestehen zum einen darin, kreative Projekte in leitendender Funktion als so genannter Projektmanager übernehmen zu können. Durch berufliche Weiterbildung kann auch eine kaufmännisch orientierte Karriere als Betriebswirt/-in eingeschlagen werden. Der Weg in die Selbstständigkeit ist zum Beispiel als
PR-Berater möglich.
Welche Voraussetzungen sind zu erfüllen?
- Mindestens eine Fremdsprache wie Englisch oder Französisch, vorteilhaft ist die Beherrschung einer zweiten
- Gute schulische Leistungen, besonders in Mathematik, Deutsch und den Fremdsprachen
- Kreativität; viele Ausbildungsbetriebe führen spezielle Eignungstests durch
- Kontaktfreudig, sprachlich gewandt
- Organisationstalent
- Manche Unternehmen bilden nur Jugendliche über 18 Jahren aus. Das Höchstalter liegt meist bei 23 Jahren.
Wie sieht die Ausbildung aus?
Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird direkt bei einem der genannten potenziellen Arbeitgeber absolviert. Die Abschlussprüfung erfolgt vor der regional zuständigen Industrie- und Handelskammer (
IHK).
Wer sind die Ansprechpartner?
In den Stellenanzeigen überregionaler Zeitungen bieten viele Unternehmen ihre Ausbildungsplätze direkt an. Auch die lokalen Stellen von
IHK und Arbeitsagentur können Auskunft geben.
Ausbildungsannoncen im Internet finden Sie auf der
Homepage des jeweiligen Unternehmens. Geben Sie dafür auf
www.google.de Link zu: www.google.de die Suchbegriffe "Veranstaltungskaufmann" und "Ausbildung" ein. Den Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft
e.V. finden Sie unter
www.idkv.de Link zu: Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft (idkv) e.V., www.idkv.de.
Um in den Beruf erst einmal hinein zu schnuppern, bietet sich ein Praktikum an. Auf diesen Seiten finden Sie Praktikumsplätze:
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