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R+V-Ratgeber Beruf + Karriere (Quelle: Thinkstock)

Beruf + Karriere

Ausbildung

Serie: Ausbildungsberufe mit Zukunft
Pharmazeutisch-kaufmännische/r Angestellte/r (PKA)

Pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte (PKA) sind nicht zu verwechseln mit den ähnlich klingenden pharmazeutisch-technischen Assistenten (PTA), die ebenfalls in einer Apotheke arbeiten. Denn der Tätigkeitsschwerpunkt der erstgenannten Berufsgruppe liegt bei Verwaltungsaufgaben, die rund um den Verkauf von Medikamenten entstehen. Den Verkauf der Arzneimittel selbst übernehmen dagegen Apotheker und die erwähnten PTA. Ganz auf den Kundenkontakt muss der PKA jedoch nicht verzichten. Produkte, die keine Medikamente sind, darf er durchaus verkaufen.

Welche Aufgaben bringt der Beruf mit sich?

  • Medikamente, Salben und andere Waren für eine Apotheke bestellen
  • Regale befüllen und regelmäßig auf Vollständigkeit überprüfen, um Nachschub zu ordern
  • Die Waren elektronisch mithilfe einer Datenbank verwalten
  • Produkte verkaufen, wie Diätmittel, Körper- und Säuglingspflegemittel und Pflanzenschutzmittel
  • Kunden über den Einsatz von Produkten beraten, soweit es keine Arzneimittel sind
  • Den Apotheker bei der Herstellung und Kontrolle von Medikamenten unterstützen
  • Werbeaktionen für die Apotheke konzipieren und umsetzen

Wer sind die Arbeitgeber?

  • öffentliche Apotheken und Krankenhausapotheken
  • Pharmalabors
  • Pharmaunternehmen
  • pharmazeutischer Großhandel
  • Drogerien

Welche Verdienst- und Aufstiegschancen gibt es?

Während der Ausbildung starten pharmazeutisch-kaufmännische Angestellte mit etwa 516 Euro Lehrgeld pro Monat. Für Berufseinsteiger liegt der tarifliche Bruttolohn bei monatlich zirka 1.300 Euro. Aufstiegschancen für engagierte Arbeitskräfte gibt es zum Pharmareferenten oder zum Handelskaufmann.

Welche Voraussetzungen sind zu erfüllen?

  • Wie bei vielen Ausbildungsberufen ist keine bestimmte schulische oder berufliche Vorbildung rechtlich vorgeschrieben. Die Apotheken bevorzugen jedoch Bewerber mit Real- oder Hauptschulabschluss.
  • Interesse an Biologie und dem Umgang mit Zahlen
  • Neigung zum Beraten und Bedienen
  • Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein

Wie sieht die Ausbildung aus?

Die Ausbildung zum PKA dauert drei Jahre. Ausbilder sind überwiegend Apotheken, die die praktischen Kenntnisse vermitteln. In der Berufsschule erlernen die Auszubildenden zudem theoretische Grundlagen, wie Rechnungswesen und Rechtsvorschriften für Apotheken.

Wer sind die Ansprechpartner?

Am direktesten ist der Gang in eine Apotheke, um zu erfahren, ob dort Lehrstellen frei sind. Daneben erteilt auch die örtliche Arbeitsagentur Auskünfte zur Ausbildung. Eine gute Quelle für Fachwissen ist die Internetseite der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, die unter www.abda.de Link zu: Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, www.abda.de erreichbar ist .

Dieser Beruf wurde im Rahmen der Serie Ausbildungsberufe mit Zukunft vorgestellt. Einen Überblick über weitere Berufsprofile finden Sie hier.

J. Ollenik, aktualisiert September 2010
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