Trotz wirtschaftlich turbulenter Zeiten haben die Deutschen in den Jahren 2009 und 2010 vermehrt gespart. Nach einer Emnid-Umfrage ist das klassische Sparkonto noch immer die beliebteste Anlageform (49,2
%) in Deutschland. Auf Rang zwei und drei liegen der Bausparvertrag (35
%) sowie die Lebensversicherung (31,2
%). Danach folgen Fonds und Aktien, mit 21,9
%.
Zudem hat eine ganz andere Anlage in den letzten Monaten für Furore gesorgt und vermehrt Anhänger gefunden: Laut einer weiteren Erhebung des Instituts für Demoskopie in Allensbach, setzen immerhin 19
% aller Bundesbürger auf den vermeintlich krisensicheren Wert Gold. Experten mahnen dabei aber zur Vorsicht.
Während der Krise stieg das Vertrauen in die Sicherheit bei einer Investition in Gold. So hielten im November 2010 30
% (im Vorjahr 26
%) aller Berufstätigen in Deutschland Goldbarren oder -münzen für eine "besonders sichere Altersvorsorge". Auch in Zukunft, so ermittelte das Institut für Demoskopie in Allensbach, dürfte sich Gold seinen Platz im Angebot der Altersvorsorge erhalten: 8
% der Berufstätigen, die derzeit planen einen größeren Betrag zur eigenen Altersvorsorge zurückzulegen, wollen sich Goldbarren oder -münzen als Wertanlage anschaffen. Doch Experten mahnen zur Vorsicht und raten eher zu anderen, sichereren Geldanlagen. Denn der Preis für Gold habe sich in den letzten drei Jahren mehr als verdoppelt, eine Abwärtskorrektur sei mehr als wahrscheinlich.
Lebens- und Rentenversicherung stehen in der Gunst weit oben
Für viele Berufstätige, die mehr zur eigenen Vorsorge zurücklegen wollen, ein Grund sich auch "besonders sicheren Altersvorsorgeformen zuzuwenden" wie der privaten Rentenversicherung (24
%) und Renten aus Lebensversicherungen (22
%). Laut Umfrage der Allensbacher Demoskopen, empfinden 51,9
% der Männer und 47,2
% der Frauen beim Thema Geldanlage die Sicherheit als wichtigsten Punkt. Auf die Frage, "Was ist Ihnen bei der Geldanlage besonders wichtig?", antworteten vor allem die Menschen in den neuen Bundesländern (56,7
%) "die Sicherheit". Bei den Westdeutschen waren es 47,8
% (bundesweit 49,5
%).
Angst vor dem Versagen der staatlichen Leistung
Dabei dürfte sich der Trend zu sicheren Vorsorgemöglichkeiten noch ausweiten. In einer zweiten Umfrage unter Berufstätigen ab 16 Jahren, ermittelte das Institut für Demoskopie Allensbach im Herbst 2010 große Zukunftsangst: Mit 37
% befürchtete schon mehr als jeder dritte Berufstätige, dass ihm der Staat wegen der hohen Staatsverschuldung die gesetzliche Rente im Alter kürzen muss. Und mehr als jeder Vierte sieht durch stark steigende Preise, aufgrund der hohen Verschuldung des Staates, auch den Wert seiner Ersparnisse zur privaten Altersvorsorge in Gefahr.
Viele sind verunsichert, ob sie richtig vorsorgen: So wurden bestehende Altersvorsorgeverträge von inzwischen 20
% aller Berufstätigen in Deutschland nach den Erfahrungen der Finanz- und Wirtschaftskrise gekündigt oder reduziert. Jeder Dritte frage sich mittlerweile, "Welche private Anlageform überhaupt noch Sinn macht?".
Sichere Anlageformen
Um auf Nummer Sicher zu gehen, empfiehlt R+V eine Vorsorge, die auf der staatlich geförderten, betrieblichen und privaten Zukunftsvorsorge basiert.
- Die Basis-Rente wird vom Gesetzgeber steuerlich gefördert. Sie geht auf den Ökonomen Bert Rürup zurück und garantiert lebenslang ein monatliches Zusatzeinkommen. Die R+V-BasisRente ist vor dem Zugriff durch den Staat geschützt: Im Falle der Arbeitslosigkeit oder Insolvenz muss das Altersvorsorgevermögen nicht aufgebraucht werden. Die Beiträge, die während des Berufslebens eingezahlt werden, können als Sonderausgaben von der Einkommensteuer abgezogen werden. Im Jahr 2011 sind 72% des Beitrags abzugsfähig. Die Höchstgrenze liegt bei 20.000 EUR für Alleinstehende bzw. 40.000 EUR für Verheiratete. Die Basis-Rente ist deshalb besonders für Gutverdienende, Selbstständige und Freiberufler interessant.
- Die Riester-Rente, eine private Altersvorsorge, wird staatlich gefördert über Zulagen und Steuervorteil. Familien mit Kindern können von hohen Kinderzulagen profitieren. Alleinstehende und kinderlose Paare können sich den attraktiven Steuervorteil sichern. Auch bei der Riester-Rente muss das geförderte Altersvorsorgevermögen bei Arbeitslosigkeit nicht aufgebraucht werden ("Hartz IV-Sicherheit").
Das Vorsorgekapital kann flexibel verwendet werden für Rente und Wohnen: So kann mit Hilfe des Staates sicheres Altersvorsorgekapital aufgebaut werden. Oder man nutzt die Riesterförderung für den Bau oder Kauf von selbstgenutztem Wohneigentum. Die R+V-RiesterRente bekam die Bestnote von der Ratingagentur Franke und Bornberg.
- Die betriebliche Altersversorgung ist eine wichtige Ergänzung zur gesetzlichen Rente. Arbeitnehmer/Arbeitnehmerinnen haben einen gesetzlichen Anspruch auf eine eigenfinanzierte betriebliche Altersversorgung (Entgeltumwandlung). Jeder, in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversicherte Arbeitnehmer, kann Teile seines künftigen Gehalts oder Sonderzahlungen (z. B. Weihnachts- oder Urlaubsgeld) in Beiträge zu einer betrieblichen Altersversorgung (bAV) umwandeln und sich somit eine Zusatzrente aufbauen. Allerdings kann der Arbeitgeber selbst entscheiden, welche Anlageform bzw. welchen Durchführungsweg (z. B. Pensionsfonds, Pensionskasse oder Direktversicherung) er dem Arbeitnehmer/der Arbeitnehmerin anbietet, um die Entgeltumwandlung zu ermöglichen. Häufig fällt die Entscheidung auf die Direktversicherung.
Die betriebliche Altersversorgung ist für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen attraktiv. So können Arbeitgeber Lohnnebenkosten einsparen und Arbeitnehmer zahlen weniger Steuern und Sozialabgaben. Bei der Direktversicherung heißt das für den Arbeitnehmer: Die eingezahlten Beiträge sind bis zu 4 % der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung (West) steuer- und sozialversicherungsfrei.
- Die private Rentenversicherung bietet Planungssicherheit für das Alter. Dank der garantierten Leistung steht schon beim Abschluss fest, wie hoch das zukünftige Zusatzeinkommen in Form einer garantierten und lebenslangen Rente sein wird. Unabhängig von der Entwicklung des Kapitalmarktes ist die Rentenhöhe zum vereinbarten Rentenbeginn garantiert. Durch die Überschussbeteiligung kann die Rente noch verbessert werden. Und im Rentenbezug wird die R+V-PrivatRente nur mit dem Ertragsanteil besteuert. Die R+V-PrivatRente garantiert neben dem lebenslangen Zusatzeinkommen maximale Gestaltungsmöglichkeiten. So ist z. B. ein früherer oder späterer Rentenbeginn als mit dem regulären Eintrittsalter möglich und auf das Kapital kann flexibel zugegriffen werden.
Gerne steht Ihnen unser
Ansprechpartner vor Ort für Ihre persönliche Zukunftsvorsorge zur Verfügung.
S. Nies, Januar 2011
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