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Fondsgebundene Rentenversicherung

R+V-VorsorgeKonzept

Kapitalmarktbedingte Einflussfaktoren für die Wertentwicklung

Welche Kapitalmarktbedingten Einflussfaktoren für die Wertentwicklung gibt es?

  • Zinsentwicklung
    Bei Renten- und Geldmarktanlagen bestimmt der Zinstrend, ob neben dem Wertzuwachs aus Zinserträgen zusätzliche Kursgewinne oder -verluste entstehen. Das Ausmaß der Kursbewegungen, die durch Zinsänderungen ausgelöst werden, hängt vornehmlich von der Restlaufzeit der Wertpapieranlage, aber auch von der Höhe des jeweiligen Coupons ab. Grundsätzlich gilt:
    • Fallen die Zinsen, steigen die Kurse >> Kursgewinne
    • Steigen die Zinsen, fallen die Kurse >> Kursverluste

    Je länger die Restlaufzeit, desto stärker reagiert die Anlage auf Änderungen der Marktverzinsung.

    Das Fondsmanagement kann durch eine Veränderung der Fondsstruktur, z.B. Laufzeitänderung oder Liquiditätshaltung, das Ausmaß der durch Zinsänderungen verursachten Kursschwankungen im Rahmen der Fondsausrichtung bzw. der Anlagestrategie beeinflussen.


  • Währungsentwicklung
    Bei Anlagen in Fremdwährungen kann aus Sicht eines Euro-Anlegers die Währungsentwicklung zum Teil erheblichen Einfluss auf das Gesamtergebnis der Anlage nehmen. Mögliche Währungsgewinne oder auch -verluste können dabei durchaus höher ausfallen als die Kapitalerträge oder die Kursbewegungen der Wertpapiere selbst.

    Die Wertentwicklung von Fonds mit einem Fremdwährungsanteil unterliegt den Währungsschwankungen der aus der Anlagestrategie resultierenden Anlagesegmente. Mit einer Streuung in verschiedene Währungen und/oder einer zielgerichteten Währungsabsicherung kann dieser Einfluss jedoch begrenzt werden.


  • Konjunkturentwicklung
    Die Kursentwicklung von Aktienanlagen ist in besonderer Weise vom Verlauf der Konjunktur abhängig. Zusätzlich können branchen- und insbesondere unternehmensspezifische Entwicklungen spürbare Kursveränderungen hervorrufen, die bei Direktanlagen im Extremfall zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können.

    Bei Investmentfonds kann das Fondsmanagement über eine Veränderung des Investitionsgrades und der Titelauswahl konjunktur- und branchenspezifische Einflüsse kontrollieren. Zudem wird die Tragweite von unternehmensspezifischen Entwicklungen durch eine breite Streuung des Anlagekapitals in eine Vielzahl von Einzelwerten reduziert.


  • Risiko aus Spezialisierung
    Bei Anlagen, die sich auf spezielle Marktsegmente konzentrieren, können besondere Risiken die Wertentwicklung wesentlich beeinflussen.

    Die ständige Betreuung durch ein professionelles Fondsmanagement ist bei einer Fondsanlage in speziellen Anlagesegmenten besonders vorteilhaft. Die negativen Einflüsse besonderer Risiken auf die Wertentwicklung werden hierdurch vermindert.
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