Wiesbaden, 27. August 2010. Wer sein Auto nach der Arbeit in die Werkstatt
bringt, steht oft vor verschlossener Tür. Gängige Praxis: Den Wagen einfach
auf dem Hof abstellen, den Schlüssel in den Briefkasten werfen und das
Fahrzeug am nächsten Tag repariert abholen. Doch damit riskieren Autofahrer
unter Umständen ihren Versicherungsschutz, warnt das Infocenter
der R+V Versicherung. Denn wird das Fahrzeug gestohlen, kommt die
Versicherung nicht immer für den gesamten Schaden auf.
Viele Werkstattbriefkästen sind nicht ausreichend gesichert. "Nach geltender
Rechtsprechung handelt der Autofahrer grob fahrlässig, wenn er den Schlüssel
trotzdem dort einwirft. Das heißt, die Versicherung muss oft nicht in voller Höhe
zahlen", sagt Karl Walter, Kfz-Experte beim R+V-Infocenter.
Tipps des R+V-Infocenters:
- Handelsübliche Briefkästen aus Edelstahl oder anderen Metallen können relativ leicht geknackt oder gar abmontiert werden. Autoschlüssel sind dort nicht gut aufgehoben.
- Sicherer sind Briefkästen, die direkt in die Wand eingemauert sind, oder Schlitze in Türen, bei denen der Schlüssel direkt in den Innenraum fällt.
- Am sichersten ist es, den Wagen während der Öffnungszeiten in die Werkstatt zu bringen.
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