Wiesbaden, 7. Januar 2009. Schnee und Matsch auf den Scheinwerfern - das kann für Autofahrer gefährlich werden. Denn der Schmutzfilm schluckt einen Großteil des Lichts, die Sichtweite verringert sich. "Untersuchungen haben gezeigt, dass schon nach einer halben Stunde Fahrt bei diesen Witterungen die Scheinwerfer so verschmutzt sind, dass die Sichtweite statt 50 bis 60 Meter im schlimmsten Fall nur noch rund 35 Meter beträgt", sagt Hans-Peter Luckhaupt, Kfz-Experte beim Infocenter der
R+V Versicherung. Die Folge: Der Fahrer erkennt eine Gefahrensituation später und hat dadurch weniger Zeit zum Bremsen. Sind zudem die Rücklichter verdreckt, wird der eigene Wagen oft erst im letzten Moment gesehen. Ein Auffahrunfall ist dann schnell passiert.
Autofahrer sollten deshalb die gesamte Beleuchtung vor Fahrtantritt gut säubern und bei längeren Fahrten unterwegs kurz nachwischen. Wer mit verschmutzter Beleuchtung fährt, muss mit einem Bußgeld von 10 Euro rechnen. Bei Gefährdung oder einem Unfall sind sogar bis zu 35 Euro möglich. Weiterer Hinweis des
R+V-Infocenters: Bei einem Unfall muss der Fahrer möglicherweise für einen Teil der entstandenen Schäden aufkommen, auch wenn er sich ansonsten korrekt verhalten hat.
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