Wiesbaden, 31. Mai 2006. Wehende Fahnen, lautes Hupen, ein Wagen dicht hinter dem anderen: Nach einem gewonnenen Fußballspiel bilden sich in vielen Städten spontan Autokorsos. Doch trotz der großen Freude sollten Fans die Verkehrsregeln während der
WM nicht außer Acht lassen. Darauf macht das Infocenter der
R+V Versicherung in Wiesbaden aufmerksam. So gehören beispielsweise nicht mehr Fußball-Begeisterte in ein Auto, als es Sitzplätze und Gurte gibt. Ausreichender Abstand zum nächsten Wagen verhindert zudem, dass die gute Laune durch einen Auffahrunfall getrübt wird.
Selbst wenn die Stimmung noch so ausgelassen ist – die Straßenverkehrsordnung gilt auch nach einem gewonnenen
WM-Spiel. "Die Fahrer in einem Autokorso sollten insbesondere auf rote Ampeln achten und sich an die Vorfahrtsvorschriften halten", rät Karl Walter,
Kfz-Experte des
R+V-Infocenters. Wer eine rote Ampel überfährt, bekommt schlimmstenfalls einen Monat Fahrverbot, vier Punkte in der Verkehrssünderkartei in Flensburg und muss zudem bis zu 200 Euro Bußgeld zahlen. Bis zu 50 Euro und drei Punkte fallen an, wenn die Vorfahrt nicht beachtet wird. Absolut tabu: Alkohol am Steuer.
Fußgänger nicht gefährden
Ein Bußgeld droht dem Fahrer auch dann, wenn die Insassen nicht angeschnallt sind. Deshalb dürfen nur so viele Personen im Wagen sitzen, wie Sitzplätze und damit Gurte vorhanden sind. Zudem dürfen Fußgänger durch den Korso nicht gefährdet werden. Fußballfans sollten deshalb Fahnen nur aus dem Auto halten, wenn sie niemanden damit verletzen.
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