Wiesbaden, 8. Dezember 2005. Plötzlicher Schneefall, schlechte Sicht, Blitzeis – im Winter kann die Fahrt nach Hause oder ins Wochenende abrupt in einem kilometerlangen Stau auf der Autobahn enden. Aus der geplanten zweistündigen Reise wird dann im schlimmsten Fall eine lange Nacht. Auf solche winterlichen Extremsituationen sollten sich Autofahrer vorbereiten, rät das Infocenter der R+V Versicherung. Dazu gehört, immer etwas Warmes zum Überziehen und Notverpflegung im Fahrzeug zu haben. Ebenfalls wichtig: Rechtzeitig tanken, denn bei kalten Außentemperaturen verbraucht das Auto im Stau mehr Kraftstoff für die Heizung.
"Geht auf der Autobahn nichts mehr, schützen ein Schlafsack oder eine dicke Decke am besten gegen Frost und Kälte. Auch ein Handwärmer leistet gute Dienste", sagt Karl Walter, Kfz-Experte des R+V-Infocenters. Als Minimalversorgung rät er Autofahrern, eine Flasche Wasser im Kofferraum zu deponieren. Wichtig: keine Glasflasche einpacken, da sie bei Minustemperaturen gefrieren und platzen kann. Auch Schokolade, Müsliriegel und Kekse helfen, lange Wartezeiten zu überbrücken. Eine Taschenlampe und eine aktuelle Straßenkarte sind außerdem sinnvoll, wenn eine Ausweichstrecke zur Diskussion steht. Sind Kinder an Bord, darf ein Kuscheltier nicht fehlen. Kassetten, CDs und Bücher halten kleine Passagiere bei guter Laune.
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