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Pressemitteilung des Infocenters der R+V Versicherung

Gestörter Schlaf bringt schlechte Noten - wenn Kinder schnarchen

R+V-Infocenter: Jedes zehnte Grundschulkind schnarcht - die Folge sind Konzentrationsstörungen
Wiesbaden, 12. Oktober 2005. Fast jeder zehnte Grundschüler in Deutschland schnarcht, zeigen Studien. Der schlechte Schlaf macht die Kinder tagsüber müde und schlapp oder lässt sie nervös herumzappeln. Die Folge sind oft Schulprobleme: Die Kinder können dem Unterricht kaum noch folgen, schlechte Noten sind vorprogrammiert. "Wenn Eltern hören, dass ihr Kind häufiger schnarcht, sollten sie einen Kinderarzt aufsuchen", rät Dr. Marko Ostendorf, Arzt des Infocenters der R+V Versicherung.

Oft liegt die Ursache in vergrößerten Mandeln oder Polypen: Sie können im Schlaf die Atmung behindern – die Kinder schnarchen und schlafen unruhig. Ihnen fehlt der erholsame Tiefschlaf. Ab dem Grundschulalter kann eine Operation Abhilfe schaffen, bei der die Mandeln verkleinert oder die Polypen entfernt werden. Sind Hals und Rachen des Kindes unauffällig, empfiehlt R+V-Arzt Dr. Ostendorf, zum Beispiel einen Allergologen aufzusuchen: "Das Problem kann auch andere Gründe haben – beispielsweise eine allergische Schleimhautschwellung." In besonders schweren Fällen kann auch ein Schlaflabor helfen, den Schlaf des kleinen Schnarchers zu analysieren und die Ursache zu erforschen.
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