Wiesbaden, 9. März 2004. "Ich auch" - kleine Kinder wollen alles ausprobieren. Wenn Eltern Lampen anbringen oder Bretter sägen, möchten sie am liebsten gleich mitmachen. Aber Bohrer und Schleifmaschine gehören nicht in Kinderhände, warnt das Infocenter der R+V Versicherung. Denn an scharfen und spitzen Gegenständen verletzen sich laut Statistik jeden Tag 15 Kinder. Nicht nur Messer und Gabeln, auch Schraubenzieher, Stichsäge und offene Farbtöpfe ziehen neugierige Mädchen und Jungen magisch an.
Eltern, die in ihrer Freizeit zu Hammer und Bohrmaschine greifen, gibt das
R+V-Infocenter folgende Tipps:
- Auch bei kurzen Unterbrechungen alle benötigten Geräte für Kinder unerreichbar weglegen und Stromzufuhr unterbrechen.
- Werkzeuge, Maschinen und weitere Utensilien während der Arbeit so ablegen, dass keine Stolperfallen entstehen.
- Vorbildlich vorgehen: Umsichtig hantieren, die Kinder auf Gefahrenquellen aufmerksam machen und sie je nach Alter mit in die Arbeit einbeziehen.
- Lösungsmittel und giftige Flüssigkeiten niemals in Getränkeflaschen aufbewahren.
zum Seitenanfang