Wiesbaden, 10. August 2011. Der Wiesbadener Bezirk Südost ist mit einem neuen
Stadtplatz aufgewertet worden: Auf dem Gelände der R+V Versicherung öffnet sich
jetzt die John-F.-Kennedy-Straße zu dem 5.500 Quadratmeter großen Raiffeisenplatz
- einem großzügigen und abwechslungsreich gestalteten Campus für die Mitarbeiter
und Gäste von R+V, sowie für die Anwohner und Gewerbetreibenden in der Nachbarschaft.
Nach rund einem Jahr Bauzeit erfolgte heute die offizielle Einweihung des
Raiffeisenplatzes. "Dieser R+V-Campus mit dem neuen Raiffeisenplatz ist ein Symbol
für die lange gemeinsame Erfolgsgeschichte von R+V und der Stadt Wiesbaden", erklärte
R+V-Chef Dr. Friedrich Caspers vor Wiesbadens Oberbürgermeister Dr. Helmut
Müller, dem Präsidenten des Deutschen Raiffeisenverbandes Manfred Nüssel und
rund 100 geladenen Gästen, darunter Vertreter der Stadt, der genossenschaftlichen
FinanzGruppe und der beteiligten Baufirmen.
Der R+V-Campus - eine Investition in die Zukunft
Vom Verkauf des Kurecks im August 2007 bis zur Einweihung des neuen Raiffeisenplatzes:
In enger Zusammenarbeit mit der Stadt Wiesbaden hat R+V eine zukunftsgerichtete
unternehmerische Idee verwirklicht und den Großteil der rund 4.200 Wiesbadener
Mitarbeiter am Standort der Firmenzentrale zusammengefasst. "R+V hat den
Bezirk Südost mit dem Raiffeisenplatz erheblich aufgewertet. Der Bürostandort ist
urbaner geworden und hat eine neue Lebensqualität bekommen", so Dr. Helmut Müller
in seinem Grußwort. Dass ein Wirtschaftsunternehmen einen öffentlichen Platz
finanziere, sei in der Landeshauptstadt bislang einzigartig und ein klares Bekenntnis
der R+V zum Wirtschaftsstandort Wiesbaden.
Ein Ort der Begegnung und Erholung: Brunnen, Bäume, Bänke, blaue Lichter
Entworfen haben den Raiffeisenplatz die Garten- und Landschaftsarchitekten Lützow 7
aus Berlin, die in Wiesbaden bereits durch die Gestaltung des Kranzplatzes und des
Bahnhofsvorplatzes bekannt sind. "Mit Sicherheit mehr Platz" war das Credo des
leitenden Architekten Jan Wehberg für die Gestaltung des Areals. Sein Plan: "Der Platz
soll ein qualitätsvoller Raum der Erholung und Begegnung sein, eine repräsentative
Adresse für R+V und ein weiterer urbaner Ort für die Stadt Wiesbaden." Rund 33.000
Granitplatten und 18.000 Pflastersteine bilden einen "steinernen Platzteppich", unterbrochen
von einem modernen Brunnen und sechs Pflanzeninseln - sogenannten "Blue
Cells" - mit Ahornbäumen, blau blühenden Pflanzen und vielfältigen Sitzmöglichkeiten.
Der Clou: Ein raffiniertes blaues LED-Beleuchtungssystem. Besonders augenfällig ist
dabei ein in den Boden eingelassenes Band mit blauen Lichtkacheln, das die Haupteingänge
der beiden R+V-Verwaltungsgebäude am Raiffeisenplatz miteinander verbindet
- eine optische Unterstreichung der Zusammengehörigkeit aller Mitarbeiter.
Die neue Adresse von R+V - eine Hommage an den Gründervater Friedrich Wilhelm Raiffeisen
"Der Platz soll ein Treffpunkt sein, der zur Kommunikation einlädt und zu neuen Ideen
anstiftet - davon lebt nicht nur der genossenschaftliche Sektor, sondern unsere gesamte
Wirtschaft", so der Vorstandsvorsitzende der R+V Versicherung. "Dies wäre
sicherlich auch im Sinne des Namensgebers des Platzes, Friedrich Wilhelm Raiffeisen,
der sich mit der Gründung der genossenschaftlichen Bewegung für den sozialen Zusammenhalt
der Menschen eingesetzt hat." Ein besonderer Dank gebührt laut Dr.
Caspers dem Ortsbeirat Südost: Er hat es ermöglicht, dass die neue Adresse von R+V
nach ihrem Gründervater jetzt Raiffeisenplatz lautet.
Raiffeisenplatz: Ein klares Bekenntnis zur genossenschaftlichen Idee
"Genossenschaften sind ein Gewinn für alle", sagt Manfred Nüssel. Der Präsident des
Deutschen Raiffeisenverbandes erinnert in seinem Grußwort an die genossenschaftlichen
Wurzeln von R+V und betont, dass die Prinzipien der Selbsthilfe, Selbstverwaltung
und Selbstverantwortung heute aktueller sind denn je. Das belegen sichtbar
die über 600 Neugründungen von Genossenschaften in den letzten drei Jahren und
das Engagement der Vereinten Nationen (UN): Die UN hat 2012 zum Internationalen Jahr der Genossenschaften ausgerufen, da diese Organisationen einen nachhaltigen
Beitrag für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung leisten. "Mit dem Raiffeisenplatz
hat R+V ein Zeichen gesetzt und sich klar zu ihrer Verbundenheit mit der Raiffeisen-
Organisation bekannt", so Nüssel.
Mit dem Bus zur R+V: Neue Haltestelle "Raiffeisenplatz"
Der R+V-Campus bleibt weiterhin in den öffentlichen Nahverkehr eingebunden: Ab
September fahren die ersten Busse der Linie 45 die neue Haltestelle "Raiffeisenplatz"
an. Dann ist auch die Durchfahrt zwischen der Abraham-Lincoln-Straße und der
Washingtonstraße wieder möglich.
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Der R+V-Campus - Zahlen und Fakten:
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August 2007
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Die R+V Versicherung verkauft ihren Gebäudekomplex an der
Taunusstraße mit dem R+V-Hochhaus an die IFM Immobilien AG.
Für die Übergangszeit bis zur Fertigstellung des Neubaus kann
R+V die Büros als Mieter weiter nutzen.
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29. Oktober 2008:
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Grundsteinlegung für den R+V-Neubau. Als eines der ersten
Wiesbadener Unternehmen setzt die R+V Versicherung auf
Geothermie. Dieses nachhaltige Energiekonzept reduziert den
Kohlendioxid-Ausstoß gegenüber konventionellen Heizungen um
etwa zwei Drittel.
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Frühjahr 2009:
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Die Garten- und Landschaftsarchitekten Lützow 7 aus Berlin
gewinnen den Architektenwettbewerb für den Raiffeisenplatz.
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November 2009:
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Das neue R+V-Parkhaus mit über 1.000 Stellplätzen ist fertig.
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August 2010:
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Die Bauarbeiten für den Raiffeisenplatz beginnen.
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Oktober 2010:
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Fertigstellung des Neubaus mit über 1.000 Arbeitsplätzen und
Beginn der Umzüge. Die letzten R+V-Mitarbeiter verlassen das
Kureck Ende November.
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10. August 2011:
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Einweihung des Raiffeisenplatzes.
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