Erntezeit auf den Feldern, die Mähdrescher sind tagelang im Einsatz. Nicht immer ist es nur Staub, der über den Weizenfeldern hängt - bei der derzeitigen Hitzewelle kommt es immer häufiger zu Bränden. Oft reicht schon ein heißgelaufenes Radlager oder mit Strohstaub bedeckte Motorteile, weiß
Dr. Lothar Zschiesche, Agrar-Spezialist bei der
R+V Versicherung: "Auch ein Stein im Mähwerk kann Funken schlagen und die trockenen Halme in Windeseile entzünden. Dann fackelt schnell das gesamte Feld ab und nicht selten brennen auch die Maschinen selbst mit aus."
Doch sind diese Schäden im Regelfall versichert: Wenn der Landwirt eine Inhaltsfeuerversicherung für seinen Betrieb abgeschlossen hat, ist die "Ernte auf dem Halm" eingeschlossen, erklärt der
R+V-Experte. Üblicherweise ebenso die Maschinen, auch wenn sie sich auf dem Feld befinden. "Hier lohnt ein Blick in den Versicherungsvertrag", empfiehlt Zschiesche. "Dort sind die versicherten Maschinen und Geräte meist einzeln aufgeführt." Allerdings müssen Mähdrescher und Strohpresse angemessen gewartet werden. Abschmieren und Entstauben ist Pflicht. Andernfalls hat der Landwirt mindestens grob fahrlässig gehandelt und muss im Schadenfall mit einer geringeren Auszahlung rechnen.
zum Seitenanfang