Die Beitragseinnahmen der
R+V Versicherung im Agrarsektor werden auch 2007 wieder steigen, konstatierte der Vorstandsvorsitzende Dr. Friedrich Caspers bei einer Tagung der Bauern- und Winzerverbände heute in Wiesbaden. In den vergangenen zehn Jahren konnte die Wiesbadener Versicherung die Beitragseinnahmen im Agrarbereich um rund 23 Prozent steigern. Eine bemerkenswerte Leistung, da in demselben Zeitraum die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe um knapp 180.000 zurückgegangen ist (-34 Prozent). Wesentliche Gründe für diesen Erfolg sah der R+V-Chef in bedarfsgerechten Produkten für Landwirte und der schnellen Reaktion auf Gesetzesänderungen – vom Umweltschadengesetz bis zu neuen EU-Richtlinien.
Über diese und andere Risikothemen in der Landwirtschaft diskutierte heute der Ausschuss für Vorsorge- und Versicherungsfragen der deutschen Bauern, Gärtner und Winzer, der einmal jährlich bei der R+V in Wiesbaden tagt – nun schon seit über 40 Jahren. Eingeladen waren die 26 Landesbauernpräsidenten sowie Präsidenten und Vorsitzenden der übrigen "grünen Bundesverbände" unter der Leitung von Gerd Sonnleitner, Präsident des Deutschen Bauernverbandes.
Thema waren die wachsenden Herausforderungen für die deutschen Landwirte: Globalisierung, das zusammenwachsende Europa, neue Technologien und Umweltgesetze. Dabei steht ihnen der genossenschaftliche Versicherer als starker Partner zur Seite – mit innovativen Versicherungslösungen wie etwa der R+V-Naturschutzpolice, die Gefahren aus verschärfter Haftung durch das neue Umweltschadensgesetz absichert. Oder mit dem neuen Cross Compliance Rechtsschutz für landwirtschaftliche Betriebe. Damit können sich Landwirte gegen eventuelle finanzielle Sanktionen der EU wehren. Das Produkt bietet außergerichtlichen und gerichtlichen Rechtsschutz in allen Instanzen bis zu einer Versicherungssumme in Höhe von einer Million Euro. Mit diesen und anderen maßgeschneiderten Produkten kann R+V im Agrarsektor weiterhin auf Wachstumskurs gehen, zeigte sich der Vorstandsvorsitzende Caspers zuversichtlich.
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