Wiesbaden, 17. Dezember 2007. Die R+V Versicherung AG ist neuer Eigentümer des ChemiePensionsfonds. Mit Wirkung zum 31.12. 2007 erwirbt R+V von der Bayerischen Hypo- und
Vereinsbank AG deren 100-prozentige Tochtergesellschaften ChemiePensionsfonds AG und
HVB Pensionsfonds AG. Der ChemiePensionsfonds war 2002 der erste in Deutschland genehmigte
Pensionsfonds. Er ist Bestandteil der tariflichen ChemieAltersvorsorge. Seit seinem
Start hat er eine beeindruckende Entwicklung genommen, deren Fortsetzung nun mit einem
starken Partner für die Zukunft garantiert ist. Heute verfügen beide Pensionsfonds zusammen
über 40 Millionen Euro Prämie und mehr als 100 Millionen Euro Kapitalanlage.
"Diese Entscheidung stärkt den ChemiePensionsfonds und garantiert Kontinuität und Erfolg für
alle Beteiligten", erklärte Hans Paul Frey, Hauptgeschäftsführer des Bundesarbeitgeberverbandes
Chemie (BAVC). "Verwaltung, Struktur und Betreuung der Mitgliedsunternehmen des ChemiePensionsfonds
werden in der bewährten Form weitergeführt." Aktuell nutzen bereits etwa 30.000 Mitarbeiter
den Branchenfonds als Ergänzung ihrer Altersvorsorge, um bereits heute für morgen vorzusorgen.
Ihr angelegtes Vorsorge-Kapital erzielt dabei überdurchschnittlich hohe Renditen. Frey weiter: "Im
Erfolg des ChemiePensionsfonds zeigt sich die besondere Ausprägung der Chemie-Sozialpartnerschaft.
Beide Seiten, Arbeitgeber und Arbeitnehmer, profitieren."
Auch Werner Bischoff, im Hauptvorstand der IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) für Tarifpolitik
und tarifliche Altersvorsorge zuständig, unterstrich die Bedeutung des ChemiePensionsfonds. "Die
tarifliche Altersvorsorge ist eine zentrale Grundlage für ein abgesichertes Leben der ChemieArbeitnehmer
im Alter. Die Rolle des ChemiePensionsfonds wird dabei immer wichtiger. Mit der Entscheidung
für R+V nehmen die Sozialpartner einen erfahrenen Partner an Bord, der den Pensionsfonds
professionell und effektiv betreuen wird. Damit bleibt der ChemiePensionsfonds attraktiv für Betriebe
und Mitarbeiter. Vertreter der Chemie-Sozialpartner werden wie bisher in den Gremien vertreten
sein."
"R+V bringt damit ihre Kompetenz in der betrieblichen Altersversorgung in einer weiteren bedeutenden
Wirtschaftsbranche ein", sagte Dr. Friedrich Caspers, Vorstandsvorsitzender der R+V Versicherung
AG. Auch 2007 wird R+V eine Spitzenposition im bAV-Markt in Deutschland einnehmen. "R+V
stärkt damit ihre Ausgangsposition im stark wachsenden Segment der Branchenversorgungswerke",
so Dr. Caspers. "Gerade im mittelständischen Bereich der Chemiebranche sehen wir große Wachstumspotenziale."
R+V ist der Versicherer des genossenschaftlichen FinanzVerbundes und ist im Privatkunden- und
Firmenkundengeschäft traditionell eng mit dem Mittelstand verbunden. Aufgrund der hohen Fachkompetenz
und der großen Erfahrung im Feld der betrieblichen Altersversorgung bringt die Beteiligung
von R+V einen Zugewinn für alle Beteiligten.
Über den Kaufpreis wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart. Zu dem Paket gehören
auch die beiden Tochtergesellschaften der HVB Pensionsfonds AG, die Pension Consult Beratungsgesellschaft
für Altersvorsorge mbH und die HVB Pensionsfonds-Service GmbH. Insgesamt beschäftigen
die beiden Fonds und ihre Töchter 40 Mitarbeiter am Standort München, die von R+V übernommen
werden.
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