Die
R+V Versicherung hat den Gebäudekomplex an der Taunusstraße im Herzen Wiesbadens an die IFM Immobilien
AG verkauft. Dazu gehören das weithin sichtbare Hochhaus an der Taunusstraße 1, die daneben liegenden Gebäude an der Taunusstraße 3, Sonnenberger Straße 2 und 2a/2b sowie dahinter liegende Grundstücke am Adolfsberg. Zusammen haben die Gebäude eine Bruttogeschossfläche von etwa 35.000 m² und eine Grundstücksfläche von rund 21.000 m². Die börsennotierte IFM Immobilien
AG mit Sitz in Frankfurt hat sich auf den Kauf und die Entwicklung von hochwertigen Gewerbeimmobilien spezialisiert. Über die Einzelheiten des Kaufvertrags haben Käufer und Verkäufer Stillschweigen vereinbart.
Für eine Übergangszeit von dreieinhalb Jahren wird
R+V die Gebäude weiter nutzen - rund 700 Mitarbeiter arbeiten zurzeit noch dort. Über Ersatzflächen wird die Versicherung in den kommenden Monaten entscheiden.
Seit dem Jahr 1955 ist die
R+V-Zentrale in Wiesbaden ansässig, zuvor war der Hauptsitz des Unternehmens in Berlin. Zunächst bezog die Versicherung die Sonnenberger Straße 2, 1959 kamen das Gebäude Cansteinberg 4 und 1961 der Anbau an der Sonnenberger Straße 2a hinzu. 1971 feierte
R+V nach fünfjähriger Bauzeit die Einweihung des 19stöckigen Hochhauses. Das stetig prosperierende Unternehmen hat 1992 ein weiteres großes Verwaltungsgebäude an der
John-F.-Kennedy-Straße 1 erbaut. Heute ist
R+V mit rund 3.500 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber in Wiesbaden.
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