1922 beglaubigte ein Berliner Notar, Justizrat Andreas Schroeder, die Gründung von zwei neuen Assekuranzen: der Raiffeisen Allgemeine Versicherungsgesellschaft
a.G. und der Raiffeisen Lebensversicherungsbank
a.G., Rechtsvorgängern der heutigen
R+V Versicherungsgruppe. Mit diesen beiden eigenen Versicherungen wollten die Honoratioren des deutschen Genossenschaftswesens ihren Mitgliedern in den schwierigen Jahren nach dem Ersten Weltkrieg Sicherheit bieten. Die neuen Gesellschaften boten zunächst vor allem Landwirten Lebens- und Sachversicherungen an. Bald folgten auch Unfall- und Invaliditätsabsicherungen. 1947 gründete die Versicherung einen zweiten Geschäftssitz in Wiesbaden, 1966 wurde die hessische Landeshauptstadt dann alleiniger Sitz.
Heute gehört
R+V mit rund 7 Millionen Kunden und einem Beitragsvolumen von 9,2 Milliarden Euro zu den führenden deutschen Versicherern. In Berlin und Umgebung betreuen 155
R+V-Mitarbeiter 400.000 Verträge und ein Prämienvolumen von rund 160 Millionen Euro. Sie bieten Privatkunden und Firmenkunden - immer noch vor allem mittelständischen Unternehmen - eine umfassende Produktpalette. Als Partner im genossenschaftlichen FinanzVerbund arbeitet die
R+V in und um Berlin mit 13 Volksbanken und Raiffeisenbanken zusammen, allen voran mit der Berliner Volksbank.
zum Seitenanfang