Alina Fallert, Auszubildende zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen mit der Fachrichtung Innendienst seit 2010
Mein Name ist Alina Fallert und ich habe die Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen mit der Fachrichtung Innendienst im August 2010 begonnen.
Ich war eine der Vielen, die lange nicht wussten in welche Richtung der berufliche Werdegang einschlagen soll. Für mich stand jedoch fest, dass ich nach einem Beruf mit Zukunft suche, der Abwechslung beinhaltet und mit dem Umgang von Menschen zu tun hat. Meine Erwartung war es nach der langen theoretischen Schulzeit endlich praxisorientiert Arbeiten zu können und zu sehen, dass das was ich lerne auch alles seinen Sinn hat und Anwendung findet.
Viele sind der Meinung die Arbeit von Versicherungen sei langweilig und eintönig. Dies jedoch kann ich in keiner Weise bestätigen und bin sehr überrascht wie spannend und facettenreich der Beruf tatsächlich ist.
Mittlerweile bin ich seit einem halben Jahr Auszubildende und noch immer ist keine Routine in den Alltag eingekehrt. In den ersten zwei Wochen lernten wir erst einmal das Haus kennen, um einen organisatorischen Einblick zu bekommen. Anschließend begann die Pool-Ausbildung, die sich über das erste Lehrjahr erstreckt. Hierfür ist ein eigener PC-Raum für alle Azubis eingerichtet, in dem wir von den Fachausbildern der verschiedenen Versicherungssparten an die Materie herangeführt werden. Zwischendurch findet die Berufsschule im ca. zweimonatigen Blockunterricht statt. Ist das erste Lehrjahr beendet, dürfen wir uns entscheiden, in welchen Fachabteilungen wir hospitieren und unser Wissen vertiefen möchten. Für jeden Azubi wird ein eigener Durchlaufplan erstellt, in dem genau festgehalten wird in welchem Zeitraum man welche Abteilung besucht.
Da die Poolausbildung eng zusammenschweißt, haben wir Auszubildenden ein gutes Verhältnis untereinander, was eine angenehme Atmosphäre schafft. Ist jemand auf Hilfe angewiesen, findet sich sofort ein Kollege um das Problem zu beseitigen. Neben konzentriertem Arbeiten ist auch oft einmal Zeit für einen Spaß mit den Fachausbildern.
Christopher Martin, Auszubildender zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen mit der Fachrichtung Innendienst seit 2008
Kein Tag wie jeder andere: Meine Ausbildung im R+V-Innendienst
Schon vor seinem Abitur stand für Christopher Martin bereits fest, dass er gerne eine kaufmännische Ausbildung machen würde. Am Ende seiner Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen angelangt, berichtet Christopher über seine Ausbildung:
Die Ausbildung ist sehr abwechslungsreich organisiert
Im ersten Lehrjahr findet der so genannte Pool-Unterricht im Betrieb statt. Hierfür wurde ein spezieller PC-Raum eingerichtet, in dem alle neuen Azubis gemeinsam ein Jahr lang von Fachausbildern unterrichtet werden. Vermittelt werden grundlegende Versicherungskenntnisse, was im Hinblick auf die weitere fachabteilungsspezifische Ausbildung im Innendienst sehr hilfreich ist. Neben der Arbeit in den Fachabteilungen der jeweiligen Sparte, in meinem Fall in der Lebensversicherung, werden auch allgemeine theoretische Kenntnisse im Blockunterricht in der Berufsschule vermittelt. Diese Regelung finde ich persönlich sehr gut, da man sich durch die klare zeitliche Trennung von Berufsschule und Betrieb besser auf das aktuelle Geschehen einlassen kann. So fällt effizientes Arbeiten und Lernen viel leichter.
Damit wir in der Ausbildung verschiedene Abteilungen kennenlernen und so viel wie möglich im Alltagsgeschäft miterleben können, wird für jeden Azubi ein individueller Durchlaufplan für das zweite und dritte Lehrjahr erstellt. In meinem persönlichen Plan ist somit genau festgehalten in welchem Zeitraum ich in welcher Versicherungsabteilung mitarbeite. Insgesamt habe ich in dieser Zeit fünf bis sechs unterschiedliche Fachabteilungen durchlaufen.
Das eigenverantwortliche Arbeiten macht mir viel Spaß
Spannend ist die Vertiefung der erworbenen theoretischen Kenntnisse im Alltagsgeschäft. Hier bearbeite ich konkrete, reale Fälle in der Fachabteilung. Damit nachvollziehbar ist, wer welchen Auftrag bearbeitet hat, melde ich mich jeden Morgen mit meiner persönlichen Identifizierungsnummer am PC an. Die Aufträge bekomme ich elektronisch in eingescannter Form zugeschickt und kann sie direkt am PC bearbeiten. Jeder einzelne Vorgang wird somit systematisch dokumentiert. Am Anfang der Ausbildung kontrolliert der jeweilige Fachausbilder noch alle Bearbeitungsschritte und betreut uns Azubis sowohl in fachlicher als auch in technischer Hinsicht. Mir hat diese Unterstützung sehr geholfen Sicherheit im eigenständigen Arbeiten zu gewinnen. Mit der Zeit und wachsender Erfahrung übernehme ich immer mehr Eigenverantwortung, indem ich beispielsweise Kundenbriefe schreibe oder eigene Entscheidungen im Zuge der Auftragsbearbeitung treffe. Wichtige Entscheidungen bespreche ich natürlich auch heute noch mit meinem Fachausbilder. Auch falls Fragen oder Unklarheiten aufkommen, steht er mir jederzeit unterstützend zur Seite. Was mir neben dem eigenverantwortlichen Arbeiten besonders gefällt, ist die Abwechslung, die durch die Bearbeitung der individuellen Fälle immer vorhanden ist. Trotz Alltagsgeschäft wird es hier nie langweilig. Ich bekomme Einblicke in verschiedene gesellschaftliche Bereiche, wobei es von Vorteil ist vielfältig aufgeschlossen zu sein, um die Versicherungsfälle bestmöglich und engagiert prüfen zu können.
Eine ebenso interessante Abwechslung bietet die Tätigkeit im Telefonservice. Nach anfänglicher Überwindung sind mittlerweile telefonische Kundengespräche bzw. Rückfragen kein Problem mehr für mich. Sollte aber doch mal etwas unklar sein, frage ich einfach bei einem meiner Kollegen nach - Zeit für Fragen ist immer, sei es im Büro oder beim gemeinsamen Mittagessen im Betriebsrestaurant.
Wir bereiten uns gemeinsam auf die Prüfung vor
Das Arbeitsklima ist sowohl innerhalb der Abteilung sehr angenehm, und auch wir Azubis untereinander verstehen uns gut und unterstützen uns gegenseitig. Vor allem in Lernphasen, wie jetzt vor der Abschlussprüfung, tauschen wir uns regelmäßig aus. Außerdem fördert die R+V sowohl das eigenverantwortliche als auch das gemeinsame Lernen. Zur Prüfungsvorbereitung ist für uns ein Raum reserviert, in dem wir in Ruhe lernen und Probleme gemeinsam diskutieren können.
Wie geht es nach der Ausbildung weiter
Nach Abschluss der Ausbildung stehen uns im Unternehmen viele Möglichkeiten offen. Bereits in den letzten Ausbildungsmonaten wird entsprechend unseren persönlichen Interessen und Fähigkeiten gemeinsam mit den Ausbildungsverantwortlichen entschieden in welcher Fachabteilung des Innendienstes die Übernahme stattfinden kann.
Die R+V hält für uns nach der Ausbildung ein vielfältiges Angebot an internen und externen Weiterbildungsmöglichkeiten bereit. So kann man z. B. direkt im Anschluss beim Berufsbildungswerk der Versicherungswirtschaft (BWV) das zwei Jahre dauernde berufsbegleitende Studium zum "Staatlich geprüften Fachwirt für Versicherungen und Finanzen" beginnen. Danach steht uns sogar der Weg zum berufsbeleitenden Studium zum Versicherungsbetriebswirt bei der Deutschen Versicherungsakademie (DVA) offen. Ein spezielles Förderprogramm der R+V unterstützt uns dabei auch noch finanziell.
Strebt ein Auszubildender nach Abschluss ein Studium, z. B. zum "Bachelor of Arts in Insurance and Finance" an der FH Wiesbaden an, besteht die Möglichkeit über ein studienbegleitendes Praktikum weiterhin Kontakt zur R+V Versicherung zu halten.
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