Mein Name ist Jost Göbel und ich habe meine Ausbildung zum Fachinformatiker der Richtung Anwendungsentwicklung bei der R+V im Jahr 2010 begonnen.
Ich habe mich aufgrund der Vielseitigkeit, der Praxisnähe und meinem eigenen allgemeinen Interesse an Computertechnik für die Ausbildung entschieden. Auf die R+V als Ausbildungsbetrieb kam ich durch die Empfehlung von Bekannten. Für die R+V entschieden habe ich mich schließlich aufgrund ihres guten Rufs und der Größe des Unternehmens. Meine Erwartung an die Ausbildung war ein größerer praktischer Anteil und eine größere Praxisnähe als dies zum Beispiel bei einem reinen Informatik-Studium der Fall ist.
Das Besondere am Beruf des Fachinformatikers ist, dass es niemals langweilig wird. Es gibt immer wieder technische Neuerungen, das Programmieren ist immer wieder eine Herausforderung und die Zukunftsaussichten sind sehr vielversprechend.
Während den Praxisphasen werde ich, soweit es geht, ganz normal in den Arbeitsablauf meiner Abteilung eingebunden und arbeite eng mit meinem Ausbilder zusammen. Besonders gefällt mir dabei, dass die Aufgaben, die ich bekomme einen Sinn haben und nicht einfach nur eine Beschäftigung sind. Das was ich programmiere wird auch eingesetzt und wenn es gut ist auch von anderen übernommen. Ich bin von Tag 1 der Ausbildung ein aktives Teammitglied meiner Abteilung. Genau das trägt auch zur guten Atmosphäre bei. In der Abteilung wird zwar konzentriert gearbeitet, trotzdem ist immer mal Zeit für eine kurze Unterhaltung oder ein Späßchen. Genau so ist es auch innerhalb des Ausbildungsjahrgangs, wir verstehen uns sehr gut und haben viel Spaß wenn wir zusammen sind.
Ausbildung bei R+V
Im vergangenen Sommer habe ich die zweijährige Ausbildung zum Fachinformatiker Anwendungsentwicklung abgeschlossen.
Als ich mich nach meinem Abitur für die Ausbildung zum Fachinformatiker bei der R+V Versicherung entschied, hatte ich noch keine Programmierkenntnisse. Dies änderte sich jedoch schnell, da Ausbilder und Kollegen sehr hilfsbereit waren, sowie die Ausbildungskooperation mit der Berufsschule und CSC Deutschland eine sehr gute Symbiose bildeten. Abwechselnd ging ich in Blockphasen zur Berufsschule und in den Betrieb. In der Berufsschule fand projektorientierter Unterricht, gekoppelt mit Seminaren der CSC Deutschland Akademie statt. Dadurch wurde auf der einen Seite die Projektarbeit gefördert und auf der anderen Seite wurde das theoretische Wissen mit Hilfe der Seminare vermittelt.
Während der Ausbildung arbeitete ich in zwei unterschiedlichen Abteilungen, in denen ich jederzeit ein vollwertiges Mitglied war. Ich erledigte Aufgaben, die im produktiven Geschäft benötigt wurden.
Vorbereitung auf die Zukunft
Die Ausbildung war jederzeit spannend und abwechslungsreich, doch mit einer einfachen Ausbildung wollte ich mich nicht zufrieden geben. Daher machte ich mir schon während der Ausbildung Gedanken über meine weitere Zukunft. Schnell kam mir die Idee berufsbegleitend zu studieren. Diese Idee vertiefte sich gegen Ende der Ausbildung und während eines Informationsgesprächs mit den Verantwortlichen aus Personalentwicklung und zukünftiger Abteilung wurden mir die Möglichkeiten erläutert, die R+V bietet. Das Wichtigste, was mir vermittelt wurde, war die Tatsache, dass R+V dieses Vorhaben unterstützt und sogar in Form von Rückzahlungen der Gebühren, bei guten Leistungen honoriert.
Anschließend wurde mir eine Auflistung bereits berufsbegleitend studierender Mitarbeiter/Innen zur Verfügung gestellt. Damit hatte ich die Möglichkeit, mir Erfahrungen und Informationen von Mitarbeitern einzuholen, die diesen berufsbegleitenden Werdegang bereits eingeschlagen haben.
Auch mit der Arbeitszeitregelung war R+V sehr kooperativ. So war es beispielsweise kein Problem, für einen Kollegen seine wöchentliche Arbeitszeit auf 80% zu reduzieren, um sich besser auf das Studium konzentrieren zu können.
Somit entschied ich mich nach der Ausbildung direkt ein berufsbegleitendes Wirtschaftsinformatikstudium an der FH-Mainz (Bachelor of Science) anzuhängen, um meine persönlichen Kompetenzen weiterzuentwickeln.
Nach der Ausbildung / Berufsalltag
Noch während der Ausbildung wurde ich nach meinen persönlichen Interessen befragt, sodass eine passende Abteilung für mich gefunden werden konnte, in die ich nach der Übernahme wechseln sollte. Schon in der letzten Praxisphase (noch während der Ausbildung), wechselte ich in meine zukünftige Abteilung, um mich einarbeiten, die neuen Kollegen kennenzulernen und nach der Ausbildung direkt durchstarten zu können.
Auch in der neuen Abteilung wurde ich direkt als vollwertiges Mitglied betrachtet und bekam Aufgaben, die für das produktive Geschäft umgesetzt werden mussten. So war der Übergang von Ausbildung ins Berufsleben fließend.
Die tägliche Arbeit macht Spaß und ist sehr abwechslungsreich. Es gibt immer neue Probleme und Anforderungen die umgesetzt werden müssen. Um dies in einer angemessenen Qualität zu erledigen, steht man im ständigen Kontakt mit Fachbereichen, um gemeinsam offene Fragestellungen und Probleme zu lösen.
Im September startete dann auch das erste Semester in der Fachhochschule. Seitdem besuche ich jeden Donnerstag (Nachmittag) und Samstag, zusätzlich zu meiner normalen Tätigkeit in der R+V, die Fachhochschule, um hier meinen Bachelor of Science Wirtschaftsinformatik zu machen.
Von Vorteil ist hier auf jeden Fall die bereits abgeschlossene Berufsausbildung, da ich hier einerseits schon ein sehr breites Grundwissen erlangt habe, andererseits aber auch praktische Erfahrungen aus dem täglichen Geschäft mit einfließen lassen kann.